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  • Obskuradio: Brian Protheroe – Pinball

    Von    |   2. Juni 2010   |   3 Kommentare

    Brian Protheroe hat Mitte der 70er die Songs geschrieben, die Lennon und McCartney zu schreiben vergessen haben. Heute tritt der Brite mitunter als Musicaldarsteller in Erscheinung.

    Brian Protheroe hat 1974 sein Debüt „Pinball“ veröffentlicht, eine Platte so weiss wie das Kostüm der Tolkien-Figur Saruman, die der Brite 2007 im Musical zu The Lord Of The Rings verkörperte. Mit seinem facettenreichen Album stellte sich der Songwriter aus Salisbury damals als genialer Plagiator unter Beweis, indem er den britischen Pop-Kanon von den Beatles über David Bowie bis hin zu Donovan durchexerzierte.

    Das Titelstück erinnert musikalisch nicht ganz so offensichtlich an die Fab Four wie andere Songs der LP, enthält dafür aber im Text ein nur allzu offensichtliches „Hey Jude“-Zitat. Der Song schaffte es immerhin auf Platz 22 der britischen Single-Charts, ein Erfolg, der den beiden Folgealben nicht vergönnt war. Ende der 70er wechselte Brian Protheroe schliesslich ins schauspielerische Metier und übernahm Rollen in Musicals, Filmen und TV-Serien.

    „Pinball“ ist Balsam für alle Seelen, die sich im Flipperkasten des Lebens gelegentlich wie eine willenlos herumgeworfene Kugel fühlen:

    Brian Protheroe – Pinball

    [audio:http://www.78s.ch/wp-content/uploads/2010/06/Brian-Protheroe-Pinball.mp3]

    3 Reaktionen

    1. #1 Tschino

      20:09 Uhr, 4.6.2010, Link

      gefällt mir

    2. #2 Ralph Hofbauer

      10:43 Uhr, 5.6.2010, Link

      Ich finde diesen samplewürdigen Beat, der nach 2 Minuten einsetzt ziemlich unglaublich. Klingt so elektronisch irgendwie… Und sorry für den kleinen „Hick“. Mühsam, dass Platten immer ausgerechnet dort Kratzer haben, wo sie am meisten stören.

    3. #3 Oliver Tepel

      19:02 Uhr, 21.8.2010, Link

      Schöner Hinweis auf die Platte, ich habe sie selbst heute zufällig in einem Plattenladen entdeckt und voll Entdeckerfreude gekauft. Ich vermute, die heute erhältliche Compilation seiner drei Alben, wird der experimentelleren oder vielleicht besser „exzentrischeren“ Seite seines Werkees nicht gerecht. Dabei ist’s neben seinem Gefühl für einen gewissen Groove genau das Element, welches ihn aus der Menge britischer, sauber produzierter Singer-Songwriter der 70er heraushebt.

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