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  • Sterben jetzt die Kult-Clubs?

    Von    |   26. Mai 2010   |   22 Kommentare

    Trotz Kilbi: Das Bad Bonn in Düdingen steht mit dem Rücken zur Wand. Und auch das Mokka in Thun hat schon bessere Zeiten erlebt. Zwei Kult-Lokale stecken in der Krise.


    „Gegen eine Schliessung des Bad Bonns“: Die Facebook-Gruppe mit diesem Titel spricht eine deutliche Sprache. Der Kult-Club am gefühlten Ende der Welt mit dem grossartigen Musikgeschmack hat mit gravierenden finanziellen Problemen zu kämpfen.

    Ende April informierten die Betreiber des Bad Bonns über die Schliessung des Vereinslokals, was zur Folge hatte, dass das Bad Bonn seither nur noch für Konzerte und Anlässe geöffnet ist (offener Brief auf Facebook). Besonders tragisch daran: Seit 20 Jahren ist das Lokal in Düdingen nicht nur ein Garant für hervorragende Indie-Konzerte, sondern auch ein sozialer Treffpunkt; ein zweites Zuhause für viele junge Leute bis über die Freiburger Kantons-Grenzen hinaus. Das soll plötzlich zu Ende sein?

    Fokuswechsel nach Thun. Auch dort gibt es einen Kult-Club, der dank seinem Musikprogramm seit über 20 Jahren bis weit über die regionalen Grenzen hinaus bekannt ist. Aber wenige Minuten Ende Februar reichten aus, um das Mokka in seinen Grundfesten zu erschüttern: Vier Männer griffen gezielt Afrikaner an, die sich im Mokka aufhielten. Eines der Opfer traf es besonders schwer. Noch zwei Monate nach dem folgenschweren Abend war seine rechte Körperhälfte weitgehend gelähmt.

    Auch beim Mokka hat dieser Abend tiefe Narben hinterlassen. Die Umsätze des Clubs sind zwar schon seit Jahren rückgängig – seit der Schlägerei hat sich dieser Trend allerdings noch weiter fortgesetzt.

    Was bei beiden Clubs auffällt: Immer wieder fällt das Wort Rauchverbot, wenn nach Ursachen für die finanziellen Probleme gesucht wird. Das mag durchaus ein Grund sein. Aber die Club-Krise alleine auf die fehlenden Zigaretten zurückzuführen, greift zu wenig weit. Die Frage muss erlaubt sein: Haben kleine Clubs in der heutigen Zeit schlicht keinen Platz mehr, um erfolgreich zu sein? Nimmt die Konsumgesellschaft wirklich lieber den weiten Weg ins Hallenstadion zu Lady Gaga unter die Beine, um dort ein halbes Vermögen liegen zu lassen und mit dem Handy ein paar verschwommene Bilder zu schiessen – als fantastische Live-Bands im intimen Rahmen vor der eigenen Haustür zu geniessen?

    Fakt ist: Nun ist jeder Einzelne gefragt. Geben wir dem Bad Bonn und dem Mokka zurück, was sie uns in den letzten mehr als 20 Jahren gegeben haben. Das geht nur, wenn wir diese Lokale und ihre Festivals besuchen. Vor Ort, nicht auf Facebook.

    Bad Bonn Kilbi

    Am Schluss

    22 Reaktionen

    1. Kommt jetzt das Ende des Konzertbooms? | «KulturStattBern»
    1. #1 Mathias Menzl

      22:41 Uhr, 26.5.2010, Link

      WORD!

    2. #2 Jürg

      11:38 Uhr, 27.5.2010, Link

      Die Lage der beiden Clubs ist ein Problem. Peripherie. Bad Bonn zudem ausserhalb der Konzerte ja kaum ohne Auto zu erreichen.

    3. #3 Silvan Gertsch

      12:15 Uhr, 27.5.2010, Link

      @Jürg: War die Lage dieser Clubs auch schon in den letzten mehr als 20 Jahren ein Problem?

    4. #4 Mathias Möller

      12:58 Uhr, 27.5.2010, Link

      Hey, sorry, diese heulsusigen Verweise auf das Rauchverbot sind echt das Allerletzte. Da wird endlich was für den Nichtraucherschutz (der letztlich auch Arbeitnehmerschutz ist!) getan, und dann seichen gleich alle rum, dass ihr Business deswegen den Bach runtergeht. Ich will so einen Scheiss echt nicht hören. Die sollen lieber an neuen Konzepten arbeiten.

    5. #5 Der Wolf

      13:41 Uhr, 27.5.2010, Link

      Ich werde mich ans Fazit halten und schon in ein paar Stunden auf der Wiese zu Düdingen stehen.

    6. #6 mtdf

      15:11 Uhr, 27.5.2010, Link

      @matze: mindestens auf facebook wird auf folgendes verwiesen

      „Es geht hier nicht darum das kantonale Rauchverbot anzufechten. Vielmehr geht es darum das Bonn zu unterstützen“

      ich finde solche verweise nicht heulsusig. sie halten einfach fest, dass das rauchverbot und umsatzeinbussen zusammenhängen, mindestens kurzfristig und hoffentlich bei den meisten vorübergehend, bis sich die leute dran gewöhnt haben. die arbeitnehmer sind dann unter umständen zwar vor rauch geschützt aber nicht vor arbeitslosigkeit.

      ich glaube es wird von beiden seiten zuviel theater um diese sache gemacht. rauch ist nur eines von vielen dingen, das uns (und die clubs) umbringt und man kann die menschen (und die clubs) nicht vor allem und jedem schützen. andererseits ist das rauchverbot m.e. grundsätzlich etwas vernünftiges, eben weil rauch auch für dritte schädigend ist.

      ich erfahre gerade vor- und nachteile am eigenen leib, sozusagen.

    7. #7 Mathias Möller

      15:23 Uhr, 27.5.2010, Link

      Ich gebe dir nur uneingeschränkt Recht, mtdf, weil das Rauchverbot ja nicht über Nacht gekommen ist. Und ich habe es halt auch in Deutschland erlebt, dass Wirte schon vorher gesagt haben, sie können ihren Laden dicht machen, wenn das Verbot kommt. Dabei hat es Zeit und Gelegenheit für alle genug gegeben, sich neue Konzepte zu überlegen.

      Mich würde mal interessieren, wie eure Erfahrungen sind, so nach einem knappen Monat Rauchverbot.

    8. #8 mtdf

      15:53 Uhr, 27.5.2010, Link

      ich bin ja nicht immer da. aber es kommt auf den anlass an. es bringt je nachdem eine gewisse unruhe in eine veranstaltung mit hin und her latschen und so. die leute bringen weniger geduld auf, lassen sich vielleicht weniger ein. wenn mal was schräges läuft, schnell eine rauchen gehen. v.a. bei dj abenden. bei livekonzerten ist das einfacher, da kommen ja die leute genau wegen der band. ich denke, die lage eines clubs und zielpublikum/potentielle anzahl an gästen sowie natürlich die programmation sind in der regel bedeutendere faktoren, als ob geraucht werden darf oder nicht. rjd2 beispielsweise war rappelvoll, ausverkauft. beim bad bonn kanns nicht an der programmation liegen, davon bin ich überzeugt. obs am rauchverbot liegt, kann ich in dem fall natürlich nicht beurteilen, da spielen bestimmt bedürfnisse und jahrelange praxis (z.b. kiffen tolerieren) eine rolle. das ist dann einschneidend, wenns plötzlich nicht mehr geht, v.a. im winter.

      ein problem ist sicher, wenn rechtsungleichheit herrscht. bei den einen darf geraucht werden, bei den anderen nicht. wenns überall geht oder nicht geht, spielts ja echt keine rolle. gewisse klubs haben auch vorteile mit baulichen voraussetzungen von wegen fumoirs.

    9. #9 Michael

      19:15 Uhr, 27.5.2010, Link

      Es sind Kult-Lokale. Und gerade beim Mokka hat man sich vielleicht zu lange auf dem „Kult“ ausgeruht. Nun findet aber ein Generationenwechsel statt. MC Anliker ist nicht unschuldig. Dass Rauchverbot und Peripherie da Hauptgründe sein sollen, das ist Blödsinn. In Thun hat sich einiges verändert in letzter Zeit. Das Publikum ist nicht mehr das gleiche. Anliker hats versucht, hat HipHop-Abende gemacht, wo die „Kult“-Besucher von früher bereits die Nase gerümpft haben. Aber abgesehen von den Konzerten: Was bietet das Mokka heute? Lange Zeit Kifferoase – und jetzt? Das ist für mich die zentrale Frage. Für was steht das Mokka? Momentan kommen mir leider nur hohe Preise für Scheissbier in den Sinn. Schade, aber man muss sich halt auch mal weiterentwickeln.

    10. #10 Silvan Gertsch

      20:38 Uhr, 27.5.2010, Link

      Hohe Preise für Scheissbier? Warst du schon mal in Zürich?

      Du hast recht, bei einem Kult-Club existiert tatsächlich die Gefahr, dass er sich auf seinem Ruf und den Lorbeeren ausruht. Aber gerade beim Mokka habe ich diesen Eindruck nicht. Das Programm ist nach wie vor vielfältig und qualitativ hochstehend. Du willst wissen, wofür das Mokka steht? Meiner Meinung nach für fantastische Live-Musik, für seine liebevolle Einrichtung, für eine kleine Insel zum Abschalten, für einen Club ohne Securitys. Und nicht zuletzt bietet das Mokka auch eine Bühne für lokale Bands und Künstler.

    11. #11 Michael

      20:56 Uhr, 27.5.2010, Link

      Ja doch, aber noch öfter war ich in Fribourg.
      Warum läuft der Laden dann nicht mehr? Das ist doch deine berechtigte Frage? Die Jungs von früher gehen nicht mehr hin, die Jungen scheint dieses Programm, das „nach wie vor“ geboten wird, nicht zu begeistern. Es ist qualitativ hochstehend und lokale Acts werden unterstützt. Aber trotzdem kann ich nicht behaupten, das Lokal habe sich in den letzten 10 Jahren grossartig verändert. Verharren ist keine gute Taktik in einer schnelllebigen Welt. Was du aufzählst, ist ja gerade der Kultfaktor minus das Kiffen. Vielleicht haben es die Leute langsam einfach gesehen? Mir jedenfalls geht es so, auch wenn ich das Lokal sehr schätze. Die Jungen müssten da rein. Aber sie tuns nicht. Nicht oft genug.

    12. #12 Silvan Gertsch

      21:27 Uhr, 27.5.2010, Link

      Worin zeigt sich deiner Meinung nach das Verharren? In der musikalischen Ausrichtung? Im Gesamtpaket? Ich behaupte, an der Musik alleine liegt der Besucherrückgang nicht. MC Anliker hats mit Hip-Hop versucht. Ska und Reggae stehen ebenfalls regelmässig auf dem Programm und sprechen ein tendenziell jüngeres Publikum an. Gefruchtet hats offensichtlich nicht.

    13. #13 Michael

      21:43 Uhr, 27.5.2010, Link

      Wie gesagt, das Lokal verändert sein Gesamtkonzept nicht – und das seit Jahren. Als reines Konzertlokal überlebt das Mokka nicht. Es liegt nicht an der musikalischen Ausrichtung. Es braucht in diesem Schuppen neue Elemente (neben der Musik). Was das sein könnte, kann ich auch nicht sagen. Ich bin kein Experte. Aber sicher ist: Veränderungen werden diejenigen verärgern, die es so lieben, wie es ist. Verharren wird keine neuen Kunden bringen. Anliker steckt in einer Zwickmühle, in der viele Betriebe heute drin sind. Vielleicht muss es mal eine Ablösung geben. Das wäre ja auch denkbar.

    14. #14 Patrik

      06:31 Uhr, 28.5.2010, Link

      Ich denke, dass wir in einer zunehmend „mainstreamisierten“ Welt leben. Es gibt immer weniger Leute, die sich für „eine andere Art von Musik“ interessieren. Und damit meine ich nicht das was heute immer und überall als „Indie“ angepriesen wird. Indie, was auch immer man unter diesem Begriff versteht, ist längst ein Teil des Mainstreams geworden.
      Gerade in einem kleinen Land wie der Schweiz ist es sehr schwierig ein gutes und ausgewogenes Programm für ein Minderheitenpublikum zusammzustellen. Dazu braucht es nicht nur Leidenschaft und offene Ohren sondern auch ein gesundes Mass an Geschäftssinn. Eine Balance zwischen Kunst und Kommerz zu finden ist eine fast unlösbare Aufgabe. Die Kilbi ist aber interessanterweise ein sehr gutes Beispiel eben dafür.
      Es gibt auch in Zürich Interessantes zu beobachten. Die rote Fabrik scheint seit Jahren in eine Art Winterstarre gefallen zu sein. Immer mal wieder die Melvins oder alle Jahre Mudhoney zu buchen, kann nicht zum Erfolg führen. Die Fabrik verfügt über eine erstklassige Infrastruktur und ist sehr gut erreichbar, aber das Progamm lässt seit Jahren zu wünschen übrig. Da müssen endlich frische Köpfe ans Werk!
      Nicht, dass ich ein regelmässiger Abartgänger wäre, aber das Abart scheint in dieser Hinsicht einen guten Job zu machen. Müssen sie ja auch, denn der Club erhält meines Wissens keine städtischen Subventionen so wie die rote Fabrik.

    15. #15 Manuel

      08:47 Uhr, 28.5.2010, Link

      Na ja, sicher ist das Rauchverbot ein wichtiger Grund für die Misere – der wahre Grund ist aber im sozialen Verhalten von Herr und Frau Schweizer zu suchen.

      Vor 10 Jahren gab es weder Facebook, YouTube noch 20minuten. Es gab auch noch keinen iPod, welcher eine ganze Plattensammlung auf die Grösse einer Zigarettenpackung reduzierte. Wer coole Mucke hören wollte, musste gezielt danach suchen oder stundenlang MTV schauen, bis endlich der gewünschte Clip wieder gezeigt wurde. Du gingst extra X besuchen, weil der gerade die neue Y gekauft hatt und sie dir auf Kassette kopieren kann.

      Sind wir heute schlichtweg übersättigt? Ich würde sagen ja. Nur schade, dass wieder mal die falschen dafür bluten müssen!

    16. #16 Michael

      21:28 Uhr, 28.5.2010, Link

      Mainstream und Übersättigung sind doch irgendwie immer schuld. Nur ist das mir zu einfach. @Patrik: „Es gibt immer weniger Leute, die sich für “eine andere Art von Musik” interessieren.“ Auf was gründet diese Aussage? Ich glaube jedenfalls nicht, dass Clubs, welche finanzielle Probleme haben, sich an ein „Minderheitenpublikum“ richten sollten. Vielmehr sollte ein guter Club für möglichst viele verschiedene Zielgruppen etwas bieten. Was dies mit der Grösse der CH zu tun haben soll, ist mir jedoch schleierhaft. @Manuel: Früher war nicht alles besser. Es war anders. Neuen Gegebenheiten muss man sich anpassen. Die Gegebenheiten ändern sich auch schneller als früher. Internet und iPod sind sicher nicht schuld daran, dass das Mokka Probleme hat. Oder dann musst du uns diesen Zusammenhang schon ein bisschen genauer erläutern.

    17. #17 Patrik

      23:29 Uhr, 28.5.2010, Link

      @ Michael: Meine Aussage begründet auf zahlreichen persönlichen Erfahrungen. Nur ein Beispiel: Sunn O))) spielen im Bad Bonn und es kommen gut 20 Schwänze. Die Schweiz hat vergleichsweise wenig Einwohner und dementprechend auch weniger Leute die sich für derartige Musik interessieren, und die bereit sind unter der Woche ein paar Kilometer zu fahren um eine interessante Band zu sehen. Es kommen wohl kaum Leute aus dem Ausland in die Schweiz an Konzerte.
      Ich glaube nicht unbedingt, dass es für einen Club von Vorteil ist, wenn er sich an möglichst viele Zielgruppen richtet. Der Schuss kann genauso gut nach hinten los gehen. Ein Club sollte sich ein Profil erarbeiten und versuchen eine Art Stammpublikum anzuziehen. Das gelingt nur, wenn das Programm auch ansprechend gestaltet ist.
      Clubs die zuviel auf’s Mal wollen sind mir unsymphatisch. Siehe Mascotte: Auf Isis, die um Punkt 20.00 Uhr spielen, folgt um 22.00 eine Houseparty oder Karaoke from Hell, damit man auch ja den teuren Standort finanzieren kann.

    18. #18 Michael

      11:27 Uhr, 29.5.2010, Link

      „…und die bereit sind unter der Woche ein paar Kilometer zu fahren.“ Nun ja, das kann ich nicht beurteilen. Wenn die Einwohnerzahl eine Rolle spielt: Gibt es dann nicht zu viele Clubs?
      Mir sind Lokale, die ein klares Profil haben, auch sympathischer. Aber scheinbar funktioniert das ja – wie diskutiert – beim Mokka nicht mehr. Was willst du mit einem Profil, das sich nicht rechnet? Und ISIS mit Karaoke from Hell in Verbindung zu bringen, finde ich jetzt nicht sooo abwegig. Man muss aufpassen, dass man nicht engstirnig wird. So rettet man keine Clubs.

    19. #19 Zulu

      00:47 Uhr, 30.5.2010, Link

      Meine Güte. Nicht nur hier „sterben“ gute, etalierte Clubs. Das gibts überall. Dafür entstehen neue Orte. Und am Rauchverbot wirds kaum liegen. Konnte zumindest in ZH bisher nicht feststellen, dass es deswegen weniger Leute hat, wenn das Programm stimmt. Dass ein Club Probleme hat, Publikum zu binden, mag am ganz natürlichen Alterungsprozess liegen. Irgendwann mag man nicht mehr so oft an jedes Konzert gehen. Und jüngere Leute haben andere Orte, wo sie hingehen wollen (könnte doch beim MC-Anliker-Imperium in Thun der Fall sein). Ich wollte als junger Mensch auch nicht dorthin gehen, wo sich schon meine Eltern vergnügt haben.
      Dann gibts Orte wie die Rote Frabrik, die tatsächlich programmmässig eher abgebaut haben. Und es auch nach Jahren nicht schaffen, Gigs zu sozialvertrgäglichen Zeiten zu starten. Irgendwann ist es einfach nicht mehr „cool“ bis um 23 Uhr auf die Hauptband zu warten.
      Und ich denke, dass Bands immer mehr Gagen wollen, weil sie schlicht zuwenig Tonträger verkaufen. Das verschärft dann die finanziellen Probleme der Clubs zusätzlich, weil sich die meisten über andere Veranstaltungen quersubventionieren. Und wenn dann dort die Besucher ausbleiben, wirds eng in der Kasse.
      Insofern mags ja gut sein, dass einzelne Veranstalter noch am Subventionstropf hängen und einfach vor sich hin werkeln können. Auch wenn diese dann (@Patrick) alle paar Jahre wieder die Melvins spielen lassen. Die von mir aus übrigens einmal im Monat in der Fabrik gastieren dürften…

    20. #20 beat-man

      20:40 Uhr, 2.6.2010, Link

      ich finde wir haben das recht uns zu berauschen .. dh laute musik alkohol und zigaretten.. die zigaretten sind jetzt weg.. jetzt sind sie ( ich sag da nicht wir.. es sie sie.. die die ich persönlich nicht stimme) daran an der lauten musik.. das letzte ist dann noch das trinken…

      hier ist nicht die USA .. wir sind auf solzial strukturen aufgebaut..

    21. #21 Isabelle Hell

      23:18 Uhr, 2.6.2010, Link

      Ich gebe da dem ersten Beitrag von Patrik komplett recht! Genau meine Meinung. Ich habe selber im Mokka aufgelegt – nur einige Monate. Ich hab es an vielen Orten probiert. Aber was hier herrscht ist nicht das nicht vorhandene Interesse der Kids (denn die haben nach genug Bier eigentlich immer getanzt, auch wenn mein Sound nicht unbedingt was war, was die jetzt kannten). Das Problem sehe ich tatsächlich auch im Booking. Vor allem im Booking. Es herrscht der totale Inzest hier. Leute die sich nen „Namen“ erarbeitet haben (natürlich Respekt dafür von meiner Seite) werden immer und immer wieder gebucht. Sei es DJ, sei es Bands. So kann das ja nich gut gehen. Frischer Wind und auch mal was wagen. Das sehe ich genauso!! Einen weiteren grossen Teil macht für mich aber tatsächlich auch das Rauchverbot aus. Es ist einfach so. Die Leute kommen im Keller nicht mehr in Stimmung mit Jacke an – Jacke aus – Treppe rauf – Treppe runter. Da geht nicht mehr viel…

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