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  • Marygold tanzen mit Indietronic in den Sommer

    Von    |   12. Mai 2010   |   1 Kommentar

    „I have to stay to see how the story ends“ ist bereits der dritte grosse Wurf der Indietronic-Band Marygold aus Luzern. Er fungiert gleichzeitig als Platte wie auch als Soundtrack zu einer Tanz-Performance. 

    „The CD is dead“ schreibt das Marygold-Label Echopark. „Mit dem Vertrieb von „I have to stay to see how the story ends“ beschreitet das Label der Burrell-Brüder EchoParkMusic neue Wege. Der Release erfolgt ausschliesslich auf Vinyl, auf USB-Stick und als digitaler Download. Marygold zollen damit dem Tod der CD Tribut und läuten das neue Vertriebszeitalter ein.“ (über Sinn und Zweck haben sich die 78s-Leser bereits an dieser Stelle unterhalten)

    Musikalisch bewegen sich Marygold auch mit der neuen Platte „I Have To Stay To See How The Story Ends“ (Vö: 23. Mai) wie mit ihren beiden Vorgängern stilsicher zwischen Rock und Electronica. Die Luzerner schaffen einmal mehr das fast Unmögliche: Eine nahezu perfekte Symbiose zwischen Sperrigkeit und Eingängikeit.

    So ist zwischen komplexen Songstrukturen stets der Hang zur catchy Melodie heraus zu hören. Das überrascht eigentlich nicht, da die Band das auch schon auf den beiden Vorgängern perfekt zelebriert. Erstaunen tut es dennoch, weil „I Have To Stay To See How The Story Ends“ nicht bloss eine neue Platte ist, sondern auch als Soundtrack zu einem gleichnamigen Bühnenstück fungiert oder genauer gesgt einem Tanzkonzert mit Live Musik und Videoanimationen von marygold & 2point4.

    Inhaltlich ist das Tanz- und Animationsprojekt durch Heinrich Bölls „Ansichten eines Clowns“ inspiriert. Als Motiv des Werks wird das Zerbrechen von freundschaftlichen Beziehungen herausgegriffen: Nach dem Rock’n’Roll der Jugend zeichnen sich abweichende Lebensentwürfe ab, unterschiedliche Perspektiven, welchen Platz man in der Gesellschaft einnehmen will. Gilt es, sich anzupassen oder wollen ungestüme Freiheitsansprüche weiter verfolgt werden? Marygold gehen dieser Frage nach, indem sie dem Tanz Videoanimationen gegenüberstellen.

    Produziert wurde die Platte von Philipe Burrell und Patrik Zosso, uraufgeführt wird sie am 15. Mai in Zürich.

    > „I have to stay to see how the story ends“ im 78s Soundsystem hören

    > Marygold live: 15. Mai, Viadukt Zürich

    > Premiere Bühnenstück „I Have To Stay To See How The Story Ends“ am 21. Mai im Luzerner Südpol

    Marygold – Hold On
    [audio:http://www.78s.ch/wp-content/uploads/2010/05/04-Hold-On.mp3]

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