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  • The Story of Anvil: Spinal Tap in echt (Kinotickets zu gewinnen)

    Von    |   4. Mai 2010   |   10 Kommentare

    Auch wenn es kaum jemand weiss – Anvil sind die grösste kanadische Metalband aller Zeiten. Am Wochenende feiert der Film „Anvil! The Story of Anvil“ Premiere in den Schweizer Kinos.

    Anvil hätten es schaffen können. Wenn da nicht – ja was eigentlich? – gewesen wäre. Vielleicht waren ihre Alben nicht so gut produziert wie jene von Motörhead, Metallica und Konsorten. Vielleicht waren sie in Toronto einfach zu weit weg von der Bay Area. Auch wenn Anvil zu den Wegbereitern des Speed-Metal zählen, gross raus gekommen sind die Kanadier nie.

    Das Spinal Tap’sche Filmplakat und der pleonastische Titel von Anvil! The Story of Anvil lassen Metal-Banausen daran Zweifeln, ob diese Band wirklich existiert. Statt um ein Documentary könnte es sich bei diesem Film genauso gut um ein Mockumentary handeln. Spinal Tap lassen spätestens dann grüssen, als bei den Aufnahmen zum 13. Anvil-Album im Studio von Chris Tsangarides (Thin Lizzy, Judas Priest) der Lautstärkepegel auf 11 gedreht wird.

    Doch im Gegensatz zu Spinal Tap gibt es Anvil wirklich. Slash, Lemmy, Tom Araya und Lars Ulrich verschaffen den Kanadiern zu Beginn des Films den Respekt, den sie verdienen. Die Ambitionen von Sänger und Gitarrist Steve „Lips“ Kudlow und Drummer Robb Reiner, die in eheähnlichen Verhältnissen leben, sind auch nach fast 30 Jahren Bandgeschichte ungebrochen. Als eine Europatour in Aussicht steht, flackert die Hoffnung auf den späten Durchbruch auf. Doch in Prag, München und in der schwedischen Pampa zerschellen die grossen Erwartungen an der bitteren Realität. Es offenbaren sich Parallelen zur US-Tour von Celtic Frost. Persönliche Spannungen, leere Hallen, nicht ausbezahlte Gagen und eine chaotische Managerin machen die Tour zum Desaster.

    Michael Moore nennt das tragikomische Regie-Debüt des Ex-Anvil-Roadie Sasha Gervasi „The best documentary I’ve seen in years“ und die New York Times posaunt „Possibly the greatest film yet made about rock and roll“. Egal wie überrissen diese Urteile sein mögen und egal wie ernst man 50-jährige Metalmusiker nehmen kann – „Anvil! The Story of Anvil“ ist ein berührender Film über eine Männerfreundschaft, die vielleicht nur deshalb intakt geblieben ist, weil der grosse Erfolg ausgeblieben ist.

    Wir offerieren 4×2 Tickets für die Premiere im Zürcher RiffRaff am Freitag 7. Mai, 23 Uhr, mit einer Einführung von Martin Stricker (Celtic Frost) und dem Historiker und Metal-Kenner Erich Keller. Ticketreservationen nehmen wir in den Kommentaren entgegen.

    10 Reaktionen

    1. #1 Andreas

      10:31 Uhr, 4.5.2010, Link

      Unbedingt reingehen, ein ganz wunderbarer warmherziger Film. Sehr zu empfehlen, auch für Nicht-Metal Fans wie mich zum Beispiel. War zu Recht in der Longlist für den Doku-Oscar dieses Jahr.

    2. #2 liz

      13:42 Uhr, 4.5.2010, Link

      supersupersuper film! da will man nachher gleich grad den ganzen backkatalog aufkaufen aus mitleid :) :)

    3. #3 Niki Hug

      15:53 Uhr, 4.5.2010, Link

      Diese knuddeligen Metaller würde ich sehr gerne im Kino sehen.

    4. #4 rockyeah

      22:15 Uhr, 4.5.2010, Link

      Wirklich sehr sehenswerter, herzerwärmender Film. Oder: Was Musik und Freundschaft jenseits von Hype und so bedeutet.

      Aber, Ralph, sprichst du die SF-Dokumentation über Celtic Frosts letzte Tour an? Die Parallelen seh ich auch, aber sie liegen ja grad eben nicht in leeren Hallen, nicht ausbezahlten Gagen und einer chaotischen Managerin. Und nicht in streitenden Egos. Während ersteres alles auf Anvil zutrifft, ist zweiteres prägend für Celtic Frost. Aber ist eben trotzdem das Gleiche, spannend, dass jemand genau das Gleiche dachte…In dem Sinne: „I say KKeltiKK.“ und „Wir sind jetzt härter, weil wir älter sind und drum sind wir jetzt härter…“

    5. #5 Patrik

      03:46 Uhr, 5.5.2010, Link

      Der Film ist super!

    6. #6 Ralph Hofbauer

      11:11 Uhr, 5.5.2010, Link

      @rockyeah: das bezieht sich v.a. auf die „persönlichen spannungen“, die sich aufs filmpublikum übertragen, so dass man für momente am liebsten aus der tour aussteigen möchte.

      wieso haben den film eigentlich schon alle gesehen?

    7. #7 patrik

      11:38 Uhr, 5.5.2010, Link

      Ich habe ihn noch nicht gesehen und hätte seeeeeehr gerne die tickets für’s riffraff. bedankt!

    8. #8 liz

      13:02 Uhr, 5.5.2010, Link

      @ralph: surfthechannel, könnsch? :) sound-bild-qualitätsmässig natürlich unter aller sau… :)

    9. #9 liz

      13:03 Uhr, 5.5.2010, Link

      @ralph: ps. die uk-dvd is schon seit juni 09 aufm markt…

    10. #10 Fabio

      13:07 Uhr, 6.5.2010, Link

      Ich hätte auch sehr gerne 2 Tickets für die Premiere!

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