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  • Born Free: M.I.A. schockiert in ihrem neuen Video

    Von    |   26. April 2010   |   11 Kommentare

    Gewalt war immer schon Thema in der Musik von M.I.A. Im Video zu ihrem neuesten Song „Born Free“ treibt sie es aber auf die Spitze.

    „Born Free“ ist der erste Vorbote zu M.I.A.s neuem Album, das im Juni erscheinen wird. Mit dem Video dazu sorgt M.I.A. dafür, dass Song und Album genügend Aufmerksamkeit gewiss sind. Erinnerungen an die Benetton-Kampagnen von Oliviero Toscani werden wach, der das Schockmoment als Marketing-Vehikel massentauglich gemacht hat.

    Das Video ist absolut NSFW. Aber nicht im üblichen Sinne, not safe for work, der zumeist darauf verweist, dass nackte Tatsachen zu sehen sind. NSFW heisst hier: Not safe for weak nerves. Das Video ist nichts für schwache Nerven. Das ist ganz wörtlich zu verstehen und nicht als billige Aufforderung, auf Play zu drücken.


    vimeo Direktlink

    11 Reaktionen

    1. #1 Hugo

      16:40 Uhr, 26.4.2010, Link

      Das wird mit sicherheit wieder nicht auf MTV unzensiert laufen so wie auch ihre anderen Videos schon.

    2. #2 ivan

      18:28 Uhr, 26.4.2010, Link

      was ist daran schockierend? Es ist ein politisches statement………

    3. #3 el pablo

      18:52 Uhr, 26.4.2010, Link

      die idee des clips ist interessant. aber dass es so brutal und explizit gedreht ist, find ich schlecht. manchmal wäre weniger mehr. da geht mir das mit dem politischen statement völlig flöten.
      und nennt mich einen bünzli, aber die kids ziehen sich sonst schon genug brutales zeugs rein.

    4. #4 Julius

      20:53 Uhr, 26.4.2010, Link

      Wir haben uns heute dagegen entschieden das Video zu zeigen. ( http://www.vru-berlin.de/2010/04/wieviel-gewalt-vertraegt-ein-musikvideo/ )
      Vor nicht allzu langer Zeit hatten wir auch ein Feature zu Romain-Gavras ( http://www.vru-berlin.de/2010/03/manchmal-konnte-man-einfach-alles-kaputtschlagen/ ), aber diesmal hatten wir nicht so ein gutes Gefühl dabei. Mit Sicherheit wird es wieder interessante Debatten auslösen.

    5. #5 Geo

      23:46 Uhr, 26.4.2010, Link

      Hej Folks,

      ein krasses Video!

      Bemerkenswert ist, welcher Song hier weiter / neu erzählt wird und das ist nunmal kein anderer als Ghost Rider von Suicide und ich denke, die hatten keine anderen Bilder vor Augen.
      http://www.youtube.com/watch?v=a224CkygvR4

      Take Care!
      Geo

    6. #6 Mathias Möller

      08:24 Uhr, 27.4.2010, Link

      Ich hab vor lauter visuellem Überreiz kaum was vom Song mitbekommen, der klang jetzt aber nicht so besonders in meinen Ohren. Zum Video fällt mir auf, dass sie natürlich (mal wieder) ihrem phantasievollen Antiamerikanismus freien Lauf lässt (oder hat sie sich schlicht nicht getraut, die Geschichte in Grossbritannien anzusiedeln? Da hätte die Story mit den Rotschopfen auch gleich noch eine ganz andere Konnotation bekommen). Das wird natürlich die Herzen aller Globalisierungsgegner höher schlagen lassen. Einen festen Platz im Musikprogramm der entsprechenden Demo-Lautis hat sie ja eh schon.

      Ansonsten ist es für mich etwas zu viel Gewalt um der Bildgewalt willen, nicht weil es mich abstösst, sondern weil es mir zu platt ist. Andere Künstler kriegen viel verstörendere Videos mit subtileren Mitteln hin.

    7. #7 raprap

      09:59 Uhr, 27.4.2010, Link

      da bin ich ganz herr möllers meinung. wieso nicht mal UK soldaten? immer dieses „evil usa“ ist mir auf die dauer etwas zu simpel. und dann diese typischen slow motion szenen – schon tausend mal gesehen. eine gewaltorgie gegen gewalt zu inszenieren find ich etwas billig. ich fand auch schon das justice video von dem typen schwach.

    8. #8 wavewave

      16:12 Uhr, 27.4.2010, Link

      ich denke, der clip ist auch eine bezugnahme zu den iranischen baij milizen im ersten golfkrieg: khomeini schickte, in bussen angefahren, tausende von kindersoldaten in irakische minenfelder als „human waves“. somit wäre der usa bezug (aus freund mach feind) doch recht legitim. als weiteren bezug kann man die situation der eingewanderten iren (die roten haare=) in new york hinzunehmen. wer weiss…

    9. #9 Andreas

      05:58 Uhr, 28.4.2010, Link

      Ich glaube Herrn Gavras einfach gar nichts, das ist wie immer billiger Schock mit integrierter Visitenkarte für das Main Feature in Hollywood.

    10. #10 hoodel

      21:03 Uhr, 12.6.2010, Link

      ähh gibt es das in amerika echt das die da roothaarige zusammentreiben oda soll das vid auf rassismus aufmerksam machen ? cO

    11. #11 monaco

      16:20 Uhr, 14.6.2010, Link

      Genau dieser Mechanismus hat sich in den vergangenen Jahren immer mehr durchgesetzt. Denn mit dem Verschwinden des klassischen Musikfernsehens und der steigenden Verbreitung des Internets wird Musik viel selektiver konsumiert. Wer schaut heute schon noch den ganzen Tag MTV? http://rockt.tv/spotlight/die-asthetik-der-gewalt/

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