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  • A Manifesto For Musicians: How to Have an Impact in 2010 and Play Successfully Ever After

    Von    |   16. April 2010   |   62 Kommentare

    Musikerinnen und Musiker: Augen auf! 78s verrät euch exklusiv die 25 Regeln, die es zu befolgen gilt, wenn ihr mit eurer Musik Erfolg haben wollt.

    1. Make breathtakingly awesome music.

    2. Find your USP.

    3. You’re an artist and entertainer. Is music really the only dimension you can think in?

    4. Don’t wait for you to be discovered. Nobody’s waiting for you. Make yourself heard.

    5. Be sure to have a six-months agenda, a two-year plan and a ten-year vision.

    6. Play like a rebel, think like an artist, work like a businessman.

    7. Ask your friends for help. Help when they ask.

    8. You won’t make money from selling records. Get over it.

    9. Aim for maximum attention, then cash in through concerts, special editions, merchandise.

    10. Make it super easy for your fans to share your music.

    11. Drop MySpace. Really, drop that crap.

    12. Create your own website where fans, bookers and journalists find what they want in less than a second. We don’t give a shit about your fancy extras.

    13. Make decent band photographs, for fuck’s sake.

    14. Build a solid fanbase on Facebook. Treat them to valuable info, don’t spam.

    15. Use Twitter to let people take part in your daily band-life.

    16. Monitor the web to see where people are talking about you. Engage.

    17. Connect with journalists and bloggers. No, you don’t have to sleep with them. They’re bad lovers anyway.

    18. Speaking of which, don’t fuck your bandmates. Just don’t.

    19. Play live. Again. Again. Again.

    20. Be flexible, but stay true to your ideas.

    21. Risk and invest. If you’re not ready to invest, something’s wrong with your project.

    22. Be passionate. If you don’t love what you do, nobody will.

    23. Keep your feet on the ground. If you’re not critical of yourself, everyone else will be.

    24. Don’t push it too hard. Allow yourself to breathe.

    25. Make breathtakingly awesome music.

    Dieses Manifest ist ein erster Anstoss. Denkt darüber nach, hängt es in den Bandraum – vor allem aber: sagt mir, was ihr davon haltet. Als nächstes werde ich dann jeden der 25 Punkte mit einigen Sätzen ausführen und mit konkreten Tipps ergänzen. So dass am Ende zu den 25 eisernen Regeln ein PDF-Handbuch hinzu kommt, das jeder Band, jedem Musiker und jeder Musikerin dabei helfen soll, voran zu kommen.

    62 Reaktionen

    1. Merely Thinking» Blogarchiv » Musiker und das Internetz: Das Manifest
    2. «Manifesto» von David Bauer « Actionswissmusic's Blog
    1. #1 the aeschli

      10:20 Uhr, 16.4.2010, Link

      von rohr hat das in 10 punkten schon mal gebracht, hat’s damals ziemlich getroffen, weniger zeitgemäss-business-mässig hald
      einzelne punkte noch auszuführen und mit tips anzureichern würde dem ja dann irgendwie sinngemäss widersprechen oder? jeder soll sich selber gedanken machen, selber leiten, selber lenken, ansonsten hat man ja dann wieder diverse, die etwas nachplappern was sie mal irgendwo gelesen/gehört haben, dass sie es begriffen haben heisst das dann noch lange nicht.. (klar, auch nach 25 punkten durchlesen muss man noch nichts verstanden haben…)

    2. #2 Dominik

      10:28 Uhr, 16.4.2010, Link

      Wird das dann ein „Being a successful musician for Dummies“? :)

    3. #3 David Bauer

      11:14 Uhr, 16.4.2010, Link

      Wieso Widerspruch? Natürlich sollen am Ende alle selber entscheiden, wie konkret sie vorgehen wollen und welches für sie der richtige Weg ist. Aber dabei ein paar konkrete Handlungsalternativen zur Auswahl zu haben, kann ja sicher nicht schaden. Weil aber die Tipps das eigene Denken nicht hemmen sollen, habe ich bewusst erst nur die 25 Regeln als Manifest veröffentlicht. Damit all die Musiker sich erstmal ein paar Gedanken machen müssen :)

    4. #4 Goldon Records

      12:23 Uhr, 16.4.2010, Link

      Aus Erfahrung weiss ich, dass ein Manifest für Bands durchaus Sinn macht. Die Übersicht hat schon so manch einer verloren – die Vision leider auch. Im Übrigen sind ein paar Weisheiten ausgesprochen, die auch im Alltag fruchten. In diesem Sinn: Great!

    5. #5 the aeschli

      13:21 Uhr, 16.4.2010, Link

      ich finde, so etwas muss jede band für sich selber machen, sie will ja selber erfolgreich werden, als soll sie sich ihr eigenes „manifest“ basteln. man soll selber rausfinden was man kann, will und welchen weg sie einsclagen wollen. je nach musik, szene, zielgruppe oder was auch immer sind das da oben auch die 25 besten und schnellsten wege zum absoluten misserfolg…

    6. #6 Jan Krattiger

      13:38 Uhr, 16.4.2010, Link

      @the aeschli
      Kann nicht ganz nachvollziehen, inwiefern einer dieser Punkte für eine Band zum Misserfolg führen sollte. Dass einzelne Punkte vielleicht nur wenig helfen, klar. Aber dass da Schaden entsteht?

    7. #7 David Bauer

      13:53 Uhr, 16.4.2010, Link

      Ich steh dazu: Diese 25 Punkte führen zum Erfolg. Inwiefern sie nicht nur nicht helfen, sondern sogar schaden sollen, musst du @aeschli tatsächlich genauer erklären.

    8. #8 the aeschli

      14:07 Uhr, 16.4.2010, Link

      wenn nun 173 bands sich diese 25 punkte auf die fahne schreiben, sich so verhalten und so verfahren, sich das verinnerlichen und nach dessen vorbild dem erfolg entgegenstreben, hast du dann 173 erfolgreiche bands?
      nein, du hast 173 bands die sich gegenseitig auf den füssen stehen, die sich gegenseitig die kanäle verstopfen und die am schluss nicht auffallen, weil 173 das selbe tun werden.
      und es sind ja nicht 173 bands, es sind viel mehr….

    9. #9 Jan Krattiger

      14:29 Uhr, 16.4.2010, Link

      Nun, die meisten dieser 173 Bands werden schon bei Punkt eins und fünfundzwanzig nicht mehr mithalten können…

      Aber deine Argumentation, dass sich die Bands auf den Füssen rumstehen und Kanäle verstopfen, sehe ich so nicht. Im Internet ist doch genug Platz für alle, das wurde ja extra so gross gebaut ;)
      Schlussendlich entscheidet der User, ob sein Kanal durch zu viele Bands verstopft wird, oder ob er halt nur die durchsickern lässt, die ihn wirklich interessieren. Und das ist meist eine überschaubare Anzahl.

    10. #10 David Bauer

      14:36 Uhr, 16.4.2010, Link

      Denkfehler 1: Beim Befolgen der 25 Punkte ergäben sich für alle Bands identische Strategien. Die Punkte sind offen genug formuliert, dass es genügend Spielraum gibt, für jede Band eine passende Strategie zu entwickeln. Bei deinen 173 Bands ergeben sich aus meinem Manifest nicht 173 identische, sondern 173 unterschiedliche Strategien.
      Denkfehler 2: Der Weg zum Erfolg sei ein Nullsummenspiel. Wenn 173 Bands das Manifest berücksichtigen und ihre Sache etwas besser machen, bringt das allen etwas. Es ist keineswegs so, dass eine Band nur auf Kosten einer anderen Band Erfolg haben kann. Die Musikszene Schweiz hat genügend Möglichkeiten, sich auszudehnen, sei das geografisch, sei das im Konsum- und Aufmerksamkeitsmix der Menschen.

    11. #11 the aeschli

      14:47 Uhr, 16.4.2010, Link

      kein denkfehler, ich bin konsument!!
      ich muss mich dann mit (bleiben wir mal bei diesen) 173 bands, oder einem zumindest grossen teil davon auseinandersetzen. das internet kann noch so viel platz haben, die kugel „erde“ doppelt so gross sein, die strategie von 173 bands ist, mich zu erreichen, dass ich deren CD kaufe und mich an ihren konzerten wiederfinde. das ist das ziel des manifests, der erfolg, mein geld in ihrer tasche!! darum werden sich 173 bands gegenseitig auf den füssen stehen und was weiss ich. ich, du, wir alle hier haben weder zeit, noch interesse, noch geld um uns mit allen bands zu befassen, supermanifeste hin oder her.

    12. #12 David Bauer

      14:56 Uhr, 16.4.2010, Link

      Ich versteh dich nicht. Du möchtest also nicht, dass Bands besser werden, professioneller auftreten und besser auf sich aufmerksam machen? Konkurrenz belebt das Geschäft und davon profitierst als allererster du als Konsument. Die Auswahl ist ja jetzt bereits riesig. Sie wird nicht grösser, sondern besser.

    13. #13 Jan Krattiger

      14:57 Uhr, 16.4.2010, Link

      Wie gesagt, du selbst entscheidest, ob du von den Bands hören willst oder nicht. Wenn dich eine Band nicht interessiert, sei nicht ihr Facebook-Fan, followe nicht auf Twitter und geh nicht an ihre Konzerte. So einfach ist das. Natürlich möchte jede Band, dass du und alle anderen ihre CD kaufen, aber zwingen können sie dich dazu weiss Gott nicht…

    14. #14 the aeschli

      15:36 Uhr, 16.4.2010, Link

      konkurrenz belebt das geschäft und schafft qualität und professionalität! richtig! aber was aktuell ist in sachen „musik“ weltweit hat ja mit konkurrenz nichts mehr zu tun, sondern ein überschwemmen des marktes deluxe. besser gesagt, ein markt ist ja gar nicht mehr vorhanden, sondern nur noch eine undefinierbare masse von musik.
      der markt wäre das geld und die zeit der konsumenten, aber das wird einerseits immer weniger und von dem wollen immer mehr bands einen teil davon, manifest hin oder her. wie will man sich verbessern, wenn man keinen platz zum spielen bekommt und wenn, dann keine sau da ist. wenn die CD’s zwar gekauft werden, aber in so geringer anzahl, dass man sich kein bild machen kann, ob man nun „besser“ geworden ist oder nicht.
      und was nützt es in einem solchen „markt“, wenn mehr bands „besser“ werden? auf mx3.ch sind 14’000 schweizer bands/projekte registriert, ist davon auch nur 1% „gut“ oder „besser“ hast du 140 bands aus der schweiz, dazu deutschland, welches etwa 11mal grösser ist, dazu frankreich, etwa 8mal grösser, skandinavien, 10mal grösser, usw. wenn du in jedem land dieses „beste“ 1% nimmst, hast im nu alleine in europa „gute“ oder „bessere“ 15’000 bands zusammen, mehr schon, als der gesunde markt etwa ertragen würde, was brauchts da noch mehr von irgendwas?
      und am schluss entscheidet der song, die musik, egal wie schlecht eine band oder ein sänger ist, wenn er die menschen berührt bringt ihn das weiter als jedes manifest – obschon ich, wie am anfang schon geschrieben, nicht grundsätzlich gegen ein solches bin, jeder, der ziele anstrebt im leben, soll sich ein paar gedanken machen darüber und diese definieren, nur gehört das für jede band in den bandraum gehängt und nicht auf einer webseite gepostet.
      (ich verzichte an dieser stelle auf beispiele, da sonst einzelne nur wieder den sinn für das grundsätzliche verlieren oder einem herzinfarkt bedrohlich nahe kommen würden)
      @ jan krattiger – klar entscheide ich selbst, ob ich das bei einer band will oder nicht, das ist auch ohne manifest so, auch ohne strategie, ohne plan, ohne twitter, ohne plattenfirma, ohne promo, ohne freundschaften. aber es bleibt dabei, dass mich „173“ bands zuerst zu erreichen versuchen und sich gegenseitig zeit abnimmt, die ich mir nehmen kann oder soll für sie

    15. #15 Hasu

      16:52 Uhr, 16.4.2010, Link

      Zuviele Bands schenken allerdings Punkt 1 und 25 zu wenig Beachtung. Und dann nützt auch das Befolgen der Restlichen eher wenig.

    16. #16 Luc

      20:53 Uhr, 16.4.2010, Link

      The Essentials! Endlich bringt’s jemand auf den Punkt. Liebe Bands, macht was da steht!!!

    17. #17 dominic

      02:27 Uhr, 17.4.2010, Link

      macht nicht, was da steht. macht was ihr wollt. und wenn es nicht klappt, dann macht was anderes. besser heute als morgen.

    18. #18 David Bauer

      10:48 Uhr, 17.4.2010, Link

      Ziemlich krude Argumentation, Herr Aeschli. Was du da schreibst, heisst ja nichts anderes als: „Liebe Bands, gebt euch keine Mühe, es bringt ohnehin nichts. Und bitte überschwemmt mich nicht mit noch mehr guter Musik.“ Ich finde diese Haltung nicht nur absurd, sondern auch ärgerlich, andererseits ist es vollkommen unerheblich. Das Manifest richtet sich nicht an Konsumenten wie dich, sondern an Bands, die voran kommen und etwas erreichen wollen.

    19. #19 the aeschli

      13:07 Uhr, 17.4.2010, Link

      schau, ich höre mit freuden immer noch wöchentlich dutzende cd’s von bands, sei es weil sie mir zugeschickt werden, weil es sachen sind die ich mir kaufe, weil es sachen sind mit denen ich interviews machen sollte, weil sie hier in dem club auftreten wo ich mithelfe, sind es freunde von mir, was auch immer. wie vermutlich bei dir stapeln sich kisten voller cd’s bis unter die decke. ich lese stundenlang bio’s, artikel, interviews und was weiss ich, und ich frage mich, wem bringt das alles etwas? wem bringt diese masse an neuer musik etwas? ich tippe stundenlang konzerte in agenden ein, wer geht da überall hin? was bringt denn ein solches manifest? ich bin wirklich der überzeugung, dass es nichts mehr bringt, solange jeder trottel auch nochmals eine solo-platte macht oder nochmals eine band gründet. ob du „gewinnst“ oder „verlierst“ ist nur noch lotterie. nenn es absurd, ärgerlich oder unerheblich. aber schaffst du es denn wirklich, alles zu hören was auf deinem tisch landet? kannst du denn wirklich auch zwischen „besser“ und „schlechter“ unterscheiden? und wie viele bands hast du hier schon angepriesen, die so schnell sie aufgetaucht sind, auch wieder in der versenkung verschwunden sind? hatten die für sich kein manifest? haben sich die keine gedanken gemacht um erfolgreich zu werden? hatten die nicht alles gegeben? waren die nicht „besser“ als andere? navel? TBS? 7DT? wo? nirgens! warum? weil es eine lotterie ist!

    20. #20 David Bauer

      13:43 Uhr, 17.4.2010, Link

      „ob du gewinnst oder verlierst ist nur noch lotterie.“ – Da bin ich dezidiert anderer Meinung. Glück ist ein Faktor. Kein kleiner, aber auch kein übermächtiger. Alle anderen Faktoren kann man beeinflussen. Das gelingt umso besser, wenn man ein paar grundlegende Dinge über das Musikgeschäft und die digitale Welt verstanden hat. Gerade weil ich – beruflich wie privat – viel mit Bands zu tun habe und mit Informationen zu Musik überschüttet werde, sehe ich, dass da vieles im Argen liegt. Das Manifest ist mein Beitrag daran, diesen Bands zu zeigen, wie sie es besser machen können. Deine Meinung in Ehren, aber was mich wirklich interessiert, ist, wie Bands und MusikerInnen das Manifest aufnehmen. und da sind die ersten Feedbacks überaus positiv.

    21. #21 Zwicker

      15:44 Uhr, 17.4.2010, Link

      viele Punkte finde ich gut, aber irgendwie gebe ich „the aeschli“ recht. Schlussendlich kann man überall das Gegenteil von diesen Punkten machen und trotzdem gewinnen oder alle befolgen und verlieren. Unser Bobo ist ein sehr erfolgreicher Musiker und trotzdem fehlts ihm unter Punkt 1 & 25. Ich finde dieses „Rezept“ bringts nur als Anregung. Schlussendlich muss jede Band/Musiker seinen individuelen Weg finden, einer der zu ihnen passt oder sie ergänzt. Und, wieso steht eigentlich überall „fuck“ und „shit“, ist das Journalisten Leben nun noch härter als des Musikers? (ok, ich fluche ja auch gerne)?

    22. #22 David Bauer

      15:53 Uhr, 17.4.2010, Link

      „Ich finde dieses Rezept bringts nur als Anregung.“ – Schnellchecker.

    23. #23 Zwicker

      16:06 Uhr, 17.4.2010, Link

      muss doch gesagt sein. Luc oben z.B. nimmts schon ziemlich ernst.

    24. #24 David Bauer

      16:15 Uhr, 17.4.2010, Link

      Es ist todernst gemeint. Als Anregung.

    25. #25 Zwicker

      16:18 Uhr, 17.4.2010, Link

      hehe

    26. #26 Tim

      22:12 Uhr, 17.4.2010, Link

      hey ja, zu etwa 80% entspricht das meinem Plan…
      aber kleine frage: was ist USP?

    27. #27 David Bauer

      23:03 Uhr, 17.4.2010, Link

      Unique Selling Propostion. Alleinstellungsmerkmal.

    28. #28 Johannes

      12:40 Uhr, 18.4.2010, Link

      Ich finde die Punkte gut und freue mich auf die Ausarbeitung mit Tipps und Links. Eigentlich solltest du dir diese Arbeit von der öffentlichen Hand finanzieren lassen, David.

    29. #29 David Bauer

      15:49 Uhr, 18.4.2010, Link

      Diesen Vorschlag mag ich, Johannes. Wer ist für die Förderung musikalischer Höhenflüge zuständig? Das Bazl?

    30. #30 Akay

      18:23 Uhr, 18.4.2010, Link

      poor confused youth.

    31. #31 tobi gmür

      20:07 Uhr, 18.4.2010, Link

      an punkt 1 scheitern schon 95% der bands….

    32. #32 JV

      22:31 Uhr, 18.4.2010, Link

      „They’re bad lovers anyway.“

    33. #33 Johannes

      00:06 Uhr, 19.4.2010, Link

      @David: Ich würde es mal bei Migros Kulturprozent versuchen. Oder gleich bei einem Verlag (Christoph Merian vielleicht?) oder dann im Auftrag von MusikExpress.

    34. #34 Ryan

      13:11 Uhr, 19.4.2010, Link

      Wie Aeschli sagt, das Problem ist die riesige Masse an Bands und die beschränkte Zeit und Geduld, die man fürs auschecken übrig hat. Alle wollen sich auf die gleiche Art und Weise exponieren. Nur, was interessieren mich all die Twitter, Blog, FB Einträge von Bands, die zur Mehrheit musikalisch einfach nur überflüssig sind? Im vor-Internet Zeitalter hätten 90% den Sprung aus dem Kaff oder Proberaum nie geschafft, mit gutem Grund, und jetzt, dank Internet, soll ich mich plötzlich für deren total gewöhnlichen Bandalltag interessieren? Manchmal frage ich mich, für wie wichtig sich solche Bands eigentlich halten. Lasst euch was besseres einfallen.

    35. #35 Mathias Menzl

      13:39 Uhr, 19.4.2010, Link

      @ryan und aeschli: ihr vermischt da versch. dinge

      stellts euch als flussdiagramm vor, das manifest gilt nur für die ersten zwei punkte und stellt im grunde eine erleichterungsmassnahme für unsere arbeit dar:

      Band–>Promotionsmassnahmen–>78s-Check–>78s-Artikel. Ihr müsst gar nix machen, nur weiterhin 78s lesen.

    36. #36 Zwicker

      14:12 Uhr, 19.4.2010, Link

      Etwas würde ich überdenken: myspace droppen, dafür aber facebook und twitter hypen passt nicht zusammen. Ich persönlich fände Myspace immer noch besser um Musik zu presentieren und mit fans zu kommunizieren als die anderen Plattformen, nur schade dass es jetzt so fallengelassen wird. Ich denke solche Plattformen werden sich jetzt jedes Jahr abwechseln. Darum finde ich auch da: finde eine Plattform die Dir entspricht, wo Deine Szene hängt aber nicht in einem Ghetto vor sich hin vegetiert.

    37. #37 Ryan

      14:12 Uhr, 19.4.2010, Link

      @mathias. Dann sollten die ersten beiden Punkte extrafett gekennzeichnet sein, mit der Anmerkung, dass alles andere sonst NICHT befolgt werden darf. Das würde uns eine Menge Band Spam ersparen.
      Insgesamt zuviele Punkte die auf Selbstvermarktung abzielen, dafür fehlt ein viel Wichtigerer: Selbstkritik

    38. #38 David Bauer

      14:19 Uhr, 19.4.2010, Link

      Ryan, du hast offensichtlich das Manifest nicht zu Ende gelesen. Sonst hättest du gemerkt, dass der alles entscheidende Punkt doppelt vorkommt. Ich behaupte überhaupt nicht, dass dank Internet langweilige Bands plötzlich spannend werden. Das Internet ist nur ein Multiplikator, den es zu nutzen gilt (denn jede Band glaubt hoffentlich selber daran, super zu sein). Wenn eine Band es musikalisch nicht bringt, wird sie auch mit allen neuen Kommunikationswegen nicht auf Gehör stossen. Ebenso hättest du gesehen, dass ein Appell zur Selbstkritik sehr wohl Teil des Manifests ist (Punkt 23).

    39. #39 David Bauer

      14:23 Uhr, 19.4.2010, Link

      @Zwicker
      Gut möglich, dass in ein paar Jahren da stehen muss: Drop Facebook, really, drop that crap. Das ist der Lauf der Dinge. Als Musiker musst du da deine Zeit in Kommunikation investieren, wo die Menschen sind. Die sind heute nicht mehr bei MySpace, sondern bei Facebook. Ausserdem ist Facebook MySpace technologisch um Lichtjahre voraus und ermöglicht wesentlich effizientere Kommunikation, was nicht zuletzt dem (potenziellen) Fan entgegen kommt. Natürlich kann man, wenn man zu viel Zeit hat, weiter in MySpace investieren. Wovon ich aber dringend abrate: Noch immer in MySpace und zu wenig oder gar nicht in eine Facebook-Präsenz investieren. Zu viele Bands sind noch zu sehr auf MySpace fokussiert.

    40. #40 Zwicker

      14:32 Uhr, 19.4.2010, Link

      auf Facebook funktioniert der Musik Player nicht und an Myspace hat man Freude wenn man sieht das wieder 300 Leute in deine Songs reingehört haben…ich glaube darum haben Musiker immer noch mehr Freude daran. Und vielleicht ist es ja wie bei den Gigs: sei präsent wo du präsent sein kannst.

    41. #41 Ryan

      14:34 Uhr, 19.4.2010, Link

      @David. Stimmt, den wichtigen Punkt hatte ich vor lauter Punkte übersehen.

    42. #42 David Bauer

      14:54 Uhr, 19.4.2010, Link

      @Ryan
      Lesen bildet. Auch wenn’s die Meinungsbildung etwas erschwert.

    43. #43 TIGR TIGR TIGR

      15:21 Uhr, 19.4.2010, Link

      Ich habe just zum letzten mal meine MySpace Seite aktualisiert: http://www.myspace.com/tigrtigrtigr (falls jemand den HTML-Code braucht, http://fflyr.com/node/43)

    44. #44 Tim

      22:13 Uhr, 19.4.2010, Link

      @TIGR: auf deiner fb finde ich keine musik… wie soll ich mir denn deine musik vorstellen ohne player? (das auf myspace tönt cool :)
      für persönliches gesülze ist fb und twitter ganz lustig. aber als musiker brauche ich eine seite, die ich easy aktualisieren kann, wo paar lieder, fotos, texte, artikel, und paar videos drauf sind-> zum einen eindruck von einer band innerhalb von 50s zu bekommen.
      das ganze kommunikationsding wird ein bisschen zu hoch gelobt. eine unnahbare band kann auch ganz erfolgreich sein, oder? und zum breathtaking musik zu machen, spende ich meine zeit lieber für aufnehmen und arrangieren etc als meine virtuellen freunden mit nutzlosen updates zuzutexten.
      und das gemümmel weiter oben, dass ihr von x-beliebigen bands zugekleistert werdet ist auch bisschen komisch. dann sucht euch einen anderen job oder ein anderes hobby…
      abgesehen vom fb/twitter punkt finde ich das manifest sehr nützlich.
      vorallem punkt 24 find ich sympatisch. (ich versuche einen tag pro woche frei zu machen, einen spaziergang oder so :)

    45. #45 Mathias Menzl

      07:36 Uhr, 20.4.2010, Link

      @tim: dann schlag ich dir aber lieber soundcloud oder bandcamp vor. da können dann andere (blogs, netzmedien, freunde) deine musik wenigstens auch „nutzen“ und weiterverschicken aka gratis-werbung machen für dich. myspace ist ein prollo-netzwerk (wie dus ja schreibst) mit einem player, der nix taugt.

    46. #46 bea

      16:13 Uhr, 20.4.2010, Link

      26. Make your own talkshow!

      http://www.youtube.com/watch?v=k0NEehFDixI

    47. #47 christian

      22:28 Uhr, 20.4.2010, Link

      @Mathias & David: myspace find ich für promo immer noch ok…ist gimmesound auch nix?

    48. #48 masterblaster

      09:01 Uhr, 21.4.2010, Link

      26. stop talking shit, write more tunes, improve your playing and get wasted!

    49. #49 Alejandro

      12:46 Uhr, 21.4.2010, Link

      Ihr habt alle recht.

    50. #50 schoki

      13:55 Uhr, 21.4.2010, Link

      geht einfacher:
      gute musik schreiben und viele konzerte spielen… auf den rest scheissen!

    51. #51 David Bauer

      14:25 Uhr, 21.4.2010, Link

      @Schoki
      Genau so einfach geht es eben nicht.

    52. #52 Spacemonkey

      15:00 Uhr, 21.4.2010, Link

      Also erst mal finde ich diese Liste ganz toll, jawohl.
      Und Punkt Nummer 6 halte ich für optimal verdichtet, bravo.

      Punkt Nummer 3 halte ich allerdings für suboptimal formuliert.

      Zu Punkt 1 und 25 möchte ich aber folgendes anmerken: Irgendwie ist das nicht so hilfreich, oder? Für die Musiker, meine ich. Make „breathtakingly awsome music“ … was sollen die denn damit anfangen? Da sitzen sie dann im Proberaum und wollen atemberaubende, unglaublich tolle Musik schreiben? Das stelle ich mir grauenhaft vor. Ich glaube sowas kann dann eben nur schief gehen.

      Mein Vorschlag wäre folgendes – und ich zitiere hier nur den guten, alten (RIP) Bill Hicks:

      PLAY FROM YOUR FUCKING HEART!!!!
      http://www.youtube.com/watch?v=xRkA6zugNMQ

      Wieviele gute Musiker gibt es, wieviele sensationelle Techniker und Virtuosen, die die wildesten Skalen gelernt haben in der Jazzschule? Leute, die ihr Instrument beherrschen! Tausende, abertausende! Aber es gibt nur eine paar wenige, die ihr Herz auf den Tisch legen beim singen, spielen, trommeln.

      Das ist den meisten Schweizer Musikern doch eine Spur zu riskant. Da geht man lieber auf Nummer sicher. Es muss ja auch nicht unbedingt sein, man macht das ganze ja eh nur so ein bisschen nebenbei. Hobby halt.

      Ja und so tönt es und so sieht es dann eben auch aus.

      >Over

    53. #53 samuel

      14:04 Uhr, 22.4.2010, Link

      @Tim
      fb funktionert schon (nach etwas anlaufschwierigkeiten). hier der beweis:
      http://www.facebook.com/eigenbrot

    54. #54 David Bauer

      17:55 Uhr, 6.7.2010, Link

      Tipp 11 wird scheinbar eifrig befolgt: http://bit.ly/cyvJNq

    55. #55 Matthias

      10:01 Uhr, 7.7.2010, Link

      Für mich ist MySpace immer noch die beste Möglichkeit mich schnell über eine Band zu informieren. Meine Sicht ist in dem Fall die Sicht als Booker.

      Songs schnell durchklicken, wo spielen sie und wann, wie viele Plays/Aufrufe heute und im Gesamthaften, schnell ein Video anklicken, Bilder schauen um das set up einschätzen zu können, Kontakt Adresse für den Hinterkopf, Top Freunde evtl. noch kurz checken um einordnen zu können aus welchem Umfeld die Band kommt und wiede raus oder weiter auf ihre Website.

      Bis jetzt gibt es für mich zu dieser 30sec – 5min Recherche keine brauchbare Alternative. Von Fall zu Fall gibt es sicher Alternativen aber in dem Gros der Fälle, für mich jedenfalls, nicht.

    56. #56 Michel

      18:39 Uhr, 25.1.2011, Link

      mir fehlt:
      learn to play your instrument for god’s sake! but then forget what you learnt. just let go.

    57. #57 David Bauer

      19:53 Uhr, 25.1.2011, Link

      @Michel
      Gefällt mir. Wird für die aktuell laufende Überarbeitung berücksichtigt.

    58. #58 fischyou

      23:44 Uhr, 25.1.2011, Link

      Have Fun, But Stay Alive.
      Trust Nobody.
      Have Fun Anyway.
      Trust Nobody.
      Laugh When Others Looking For Deals.
      There’s No Deal.
      Don’t Be A Product.
      Don’t Copy.
      Trust Nobody.
      Have Fun.

    59. #59 Magnetfisch

      16:15 Uhr, 24.9.2011, Link

      Myspace: totgesagte leben länger (time will tell…)

    60. #60 Simon Aeschbacher

      21:08 Uhr, 25.9.2011, Link

      Was mir gar nicht gefällt an der Liste und wofür ich auch keine Notwendigkeit sehe, das ist der scharfe, um nicht zu sagen aggressive, Ton. Ich schätze David Bauer sehr als Autor bei 78s.ch. Wäre ich aber Musiker und in einer Band und ich würde auf einen so argumentierenden Manager stossen, gäb’s von mir erst einmal eins auf den Deckel. Und das Zweite: was ist denn so falsch an Musik als Hobby?

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