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  • Germany 12, Switzerland Zero Points

    Von    |   21. März 2010   |   21 Kommentare

    Während der diesjährige Eurovision Song Contest für einen weiteren Schweizer Altstar Karrieretiefpunkt bedeutet, wird er für Deutschlands neusten Star zum Sprungbrett ins Musikbizz.

    Die Schweiz nimmt das mit dem alljährlichen Gruselkabinett des schlechten Geschmacks trotz unzähliger Pleiten noch immer ernst und steuert mit altbekannten Namen weiterhin zielsicher der Nullnummer entgegen. Deutschland macht sich einen Spass daraus, sucht in einer grossen Abendkiste unter NoNames seinen „Star für Oslo“ und findet mit Lena Meyer-Landrut ein erfrischendes Riesentalent.

    Die Schweiz versaut am fragwürdigen Contest seinen mehr und weniger gestandenen Musikern regelmässig die Karriere, wohingegen das gewiefte Deutschland die Plattform als Sprungbrett für unverbrauchten, vielversprechenden Nachwuchs nutzt. Wenn’s schon nichts mehr zu verlieren gibt, könnte ein wenig Innovativität und Risikobereitschaft auch nicht schaden.

    Beim klebrigen Pathos von Michael von der Heides „Il pleut de l’or“ schläft einem jedenfalls das Gesicht ein und anstatt Gold wird’s Nullen regnen. Die etwas verrückte Lena Meyer-Landsrut hingegen versprüht Lebensfreude und mit ihrem auf den Leib geschneiderten Instant-Ohrwurm „Satellite“ scheint alles möglich. Unabhängig vom erreichten Platz steht die junge Sympathiebombe bereits als grosse Siegerin fest.

    Switzerland, Zero Points

    Germany, 12 Points

    21 Reaktionen

    1. #1 Dani

      17:48 Uhr, 21.3.2010, Link

      Ganz ehrlich: Ich glaube nicht daran, dass Deutschland vorne mitmischen wird. Ich finde dieses Casting-Sternchen hat überhaupt keine prägnante Stimme und der Song an sich ist auch nichts Spezielles…

      Zur Schweiz muss ich gar nicht erst gross was schreiben…

    2. #2 the aeschli

      18:00 Uhr, 21.3.2010, Link

      tja, das ist hald so, wenn man ins schweizer musikbiz schaut.
      da sitzen leute, die schreien sich „international“ weil sie einem hohen tier von universal deutschland ein cüpli bezahlt haben an der popkomm und dieser als dank sagte „ihr macht da einen super job in der schweiz“!
      zudem glaubt man ja auch, dass es reicht, einmal dank pro helvetia 50’000er-nötli in berlin oder an anderen orten aufzutreten und dank windigen reiseveranstalter mit spontanen, guten und günstigen ideen das pariser konzert eines schweizer shooting-stars locker so zu füllen, dass man an der bar vermutlich im breiten züridütsch „e stange und gsprütze wiisse suur“ hätte bestellen können, DAS ist hier dann international hier, ein haufen von leuten, die mal „da“ waren…

      und raab hat erkannt, wie man es machen kann ohne peinlichen scheiss rundherum, reduziert auf das wesentliche, und der erfolg gibt ihm recht, siehe mutzke und heinzmann, und für das muss man kein genie sein, sondern nur den namen haben um die plattform zu kriegen. hier in der schweiz wäre das die SRG, aber hier weiss man nicht was „wesentlich“ heisst und erfolgreich ist jemand, wenn das dann im BLICK steht

      dazu kommt eine „nationale musikszene“ die alle ja sowas vom gefühl haben, sie seien extrem special und man hätte das alles nicht nötig, was soll man denn da, das ist ja eh mainstream, böse, übel, schlecht und hat nie eine zukunft

      und das zusammengezählt oder auch multipliziert gibt hier = 0.00 punkte

    3. #3 Julian

      18:13 Uhr, 21.3.2010, Link

      Vorschlag: Den Beitragstitel der Schweiz für die Umsetzung auf der Bühne ernst und wörtlich nehemen?!

    4. #4 thomas

      18:47 Uhr, 21.3.2010, Link

      was ist an dem deutschen song bitteschön so toll?

    5. #5 Andreas

      18:54 Uhr, 21.3.2010, Link

      Aber ich freu mich, das das Suchtpotenzial von „Satellite“ anerkannt wird, es ist irritierend, das dieses Lied mich nicht loslässt… Das ist wirklich mal gelungen.

    6. #6 David Bauer

      21:46 Uhr, 21.3.2010, Link

      Dabei wär’s so einfach. Aber auf mich hört ja keiner.
      http://www.78s.ch/2009/05/13/eurovision-song-contest-fertig-gejammert-78s-hat-die-losung/

    7. #7 Tschino

      15:37 Uhr, 23.3.2010, Link

      @aeschli: du bringst es genau auf den punkt. deiner meinung schliesse ich mich vollumfänglich an, und habe nichts mehr beizufügen.

    8. #8 Mathias Menzl

      23:32 Uhr, 23.3.2010, Link

      Ou, Kommentar des Jahres? (@The Aeschli)

    9. #9 Johannes

      18:52 Uhr, 24.3.2010, Link

      Das Problem der Schweiz am ESC sind die Möchtegern-Journalisten und Möchtegern-Musikkritiker im eigenen Land, in deren Reihen sich Marco Durrer mit obigem Beitrag einschreibt, die bereits im Vorfeld den einheimischen Acts den Wind aus den Segeln pusten und gegen sie Stimmung machen. Das ist dumm, um nicht zu sagen saudumm. Thema Abgrenzungsneurose, Kapitel 409’878.

    10. #10 Dominique Marcel Iten

      19:34 Uhr, 24.3.2010, Link

      Ist mir neu, dass die Schweizer Teilnehmer nur wegen den heimischen Journis so schlecht abschneiden…und ich dachte immer, das liegt an der Qualität des Schweizer Beitrags.
      Vielen Dank für die Aufklärung.

    11. #11 Sabrina Stallone

      19:57 Uhr, 24.3.2010, Link

      Ja, Johannes. Kapitel 409’878. Und du bist, wie es scheint, der einzige Autor und Leser der „Chroniken der Abgrenzungsneurose“.

    12. #12 Marco Durrer

      13:24 Uhr, 25.3.2010, Link

      @thomas:
      naja, soo toll ist der deutsche song auch wieder nicht, aber immerhin einiges toller als der schweizer.
      @johannes:
      schön, denn ‚den dummen gehört die welt!‘. ausserdem frag ich mich welchen wind es da aus den segeln zu pusten gäbe…
      aber du hast schon recht, ich hab ne furchtbar juckende abgrenzungsneurose gegen möchtegern-weltverbessernde pseudo-antiabgrenzungsneurotiker und deren bünzligen schweizer-komplexe.
      aber das schöne am ESC ist ja, dass es nicht draufankommt, was die pseudo-musikjournis in der CH darüber schreiben, weil die unzweifelhafte europa-kompetenz ganz neutral urteilt. und wenns dich so fest kümmert, dann am besten ab ins ausland, damit du von irgendwo ganzganz oft für den schweizer hit anrufen kannst.

    13. #13 David Bauer

      14:05 Uhr, 25.3.2010, Link

      Wir müssen Johannes langsam eine schwere Form der Abgrenzungsneurose gegenüber Positionen von 78s diagnostizieren.

    14. #14 Johannes

      15:20 Uhr, 25.3.2010, Link

      Ihr müsst schon auch einstecken können, wenn ihr derart austeilen möchtet. Da wird ja schon heftiger auf meine Kommentare reagiert, als dass eure eigenen Themen diskutiert werden. Das würde mir zu denken geben.

    15. #15 David Bauer

      15:55 Uhr, 25.3.2010, Link

      Mir gibt was ganz anderes zu denken: Dass du bei jeder Diskussion mit demselben Argument um die Ecke kommst.

    16. #16 Marco Durrer

      17:04 Uhr, 25.3.2010, Link

      was hat denn das mit nicht-einstecken-können zu tun? das mit ‚welchem wind aus welchen segeln‘ war ne ernstgemeinte frage. das andere war mal eine präzisierung deiner ständigen neurosediagnosen. dann noch eine ent-sinn-isierung deines saudumm-vorwurfs im vorliegenden fall des ESC. und zu letzt noch ein gut gemeinter rat für geschmacksneutrale patrioten.
      können ja auch nix dafür, dass der Johannes hinter jeder kleinen kritik eine subkulturelle verschwörung gegen das establishment wittert.

    17. #17 Johannes

      19:46 Uhr, 25.3.2010, Link

      Marco zieht seine Schlüsse schneller als sein Schatten, herrlich!:)

      @David: Das Argument muss was haben, dass die ganze Redaktion darauf ein Stelldichein gibt.

    18. #18 Marco Durrer

      20:35 Uhr, 25.3.2010, Link

      gell, da staunste! :)

    19. #19 Dominique Marcel Iten

      03:02 Uhr, 26.3.2010, Link

      Das Argument hat prinzipiell nichts.
      Es zeigt nur, dass du einfach gerne provozierst, ohne zu einem Thema genau Stellung zu nehmen =) =) Auch eine Art, eine Diskussion loszutreten.

    20. #20 Johannes

      11:14 Uhr, 26.3.2010, Link

      @DIM: Du musst das mit den Prinzipien nochmals überdenken.

    21. #21 Dale C.

      18:24 Uhr, 27.4.2010, Link

      aeschli!

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