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  • Louisville: Licht aus beim Navel-Label

    Von    |   1. März 2010   |   15 Kommentare

    Es gibt immer noch Meldungen im Musik-Biz, die schlagen ein wie eine Bombe. Die heutige Nachricht vom Ende des Louisville-Labels war eine solche.

    Kurz vor Mittag flatterte eine Mail in den Posteingang, mit einem unverfänglichen Betreff: „Louisville Records Abschiedsmail“. Schliesslich kommt es wöchentlich vor, dass ein Promoter bei einem Label aufhört und sich per Rundmail verabschiedet. Die Bombe platzt jedoch nach dem Öffnen besagter Nachricht: „Louisville Records gibt es nicht mehr. Vielen Dank für Eure Unterstützung.“

    Louisville, gegründet von Yvonne und Patrick Wagner (früher mal Surrogat), war Heimat für einen kleinen, aber feinen Roster: vom Puppen-Hip-Hop-Wahnsinn Puppetmastaz über die Berliner Tanzgranate Jeans Team bis zu den Schweizer Retro-Grunge-Halbgöttern Navel versammelte sich ein illustrer Musikzirkus unterm Louisville-Dach.

    Die Webseite von Louisville bestätigt die finanzielle Pleite, und Patrick schreibt auf Nachfrage: „Wir sind pleite – weil sich nicht genügend Leute für die von uns veröffentlichte Musik interessierten und noch weniger Leute […] Geld dafür ausgegeben“ haben. Um seine Künstler, allen voran Navel, macht er sich dennoch keine Sorgen: „Navel ist mit Sicherheit die derzeit talentierteste und stärkste junge Rockband und wir sind zuversichtlich, dass sie sich durchsetzen werden egal bei welchem Label.“ Wir wünschen alles Gute und sind gespannt, wo die Protagonisten als nächstes aufschlagen.

    15 Reaktionen

    1. #1 gold for louisville

      19:58 Uhr, 1.3.2010, Link

      es trifft wie immer jene, die mit herzblut und visionen vorangehen. nur meinte schon helmut schmidt vor jahrzehnten: wer visionen hat, sollte dringend zum arzt. und es tröstet nicht, bleibt aber die einzige gültige rock’n’roll-weisheit: only the best die young.

    2. #2 Tschino

      21:25 Uhr, 1.3.2010, Link

      ich war schneller Herr Möller…;o)

      http://www.78s.ch/2009/11/12/basels-oberpopper-sind-navel/#comment-89617

      letzter kommentar

    3. #3 tom

      22:16 Uhr, 1.3.2010, Link

      so what? sooooooo toll war louisville nun wirklich nicht. und wer ständig am markt vorbei produziert geht irgendwann ein, so simpel sind die ökonomischen grundsätze…

    4. #4 David Bauer

      23:20 Uhr, 1.3.2010, Link

      Ach komm schon, @tom. Ich fand Louisville auch nicht das beste Label der Welt, aber da haben sich zwei Leute mit vollem Engagement und viel Herzblut für die Musik eingesetzt, die sie super finden. Da ist so ein selbstgerechter Kommentar fehl am Platz.

    5. #5 Mathias Möller

      23:50 Uhr, 1.3.2010, Link

      Alleine Patricks grosses Maul (no disrespect!) hat mir Louisville immer sympathisch gemacht. Und ob man sie jetzt mag oder nicht: Navel und er, das war schon ne winning combination!

    6. #6 Dominique Marcel Iten

      00:39 Uhr, 2.3.2010, Link

      Schade, dass es immer jene trifft, welche hart arbeiten, um eine Vision umzusetzen. Mir persönlich war Patrick nicht immer sympathisch, aber fand ihn oft sehr amüsant. Und sein Besuch vor ein paar Jahren am M4Music war eines der spannendsten Podiumsgespräche der gesamten Ausgabe.

    7. #7 Mathias Menzl

      09:33 Uhr, 2.3.2010, Link

      Die Art und Weise wie diese Label geführt wurde, hat mir so was von zugesagt. Die Bands leider nicht. Das hat irgendwie nie wirklich zusammengepasst. Daran liegt wahrscheinlich auch das Problem.

    8. #8 Yusouf

      10:21 Uhr, 2.3.2010, Link

      [Von der Redaktion gelöscht. Persönliche Beleidigungen bitte das nächste Mal vor dem Spiegel äussern, nicht hier.]

    9. #9 tom

      10:34 Uhr, 2.3.2010, Link

      mit herzblut alleine verdient man nun mal kein geld. leider, leider, ich würde ja auch gerne einfach mein hobby mit herzblut und engagement ausüben und damit kohle machen. aber man muss als label nun mal eine nische besetzen oder über ein musikalisches zugpferd besitzen, beides war bei louisville nicht der fall. und die grosse klappe, die fand ich persönlich halt immer auch sehr unsympathisch…

    10. #10 Tschino

      13:11 Uhr, 2.3.2010, Link

      der fischyou kann ja jetzt ein eigenes label für Navel gründen – „arschwil recordings“ oder so ähnlich.

    11. #11 Mathias Menzl

      14:52 Uhr, 2.3.2010, Link

      ich fand die grosse klappe von louisville super. es war nicht bloss ne grosse klappe, aus der heisse luft kam, sondern es war auch witz dahinter. das problematische war, und damit betrete ich jetzt wohl ein mienenfeld, dass das image von louisville in der schweiz stark durch navel und ihre entourage geprägt wurde. da gabs ne „andere“ grosse klappe. und diese beiden grossen klappen darf man meiner meinung nach nicht vermischen.

    12. #12 Dominique Marcel Iten

      15:26 Uhr, 2.3.2010, Link

      Navel litten unter anderem auch darunter, dass ein grosser Teil der, sagen wir mal Schweizer Indie-Szene (nicht aufregen Johannes =)) in Navel bloss einen aufgewärmten Nirvana-Tribute Act sah und viele nicht nachvollziehen konnten, warum diese Band so viel Aufmerksamkeit erhielt.
      Das ging vielen gegen den Strich…und daher auch die vielen bösen Spitzen gegen die Band.
      Gewisse Aussagen aus dem Umfeld der Band schürten dieses Negativ-Bild zusätzlich.

    13. #13 SIC

      17:05 Uhr, 2.3.2010, Link

      Am Donnerstag gibt es für Patrick und Yvonne gratis Bier
      im SAGE CLUB, Berlin. The show must go on!

      http://www.sage-club.de/acl/programm

      Danke für Eure grossartige Arbeit für die Schweizer NAVEL!
      Fischyou, Du wirst natürlich auch erwartet an dieser Sause..

    14. #14 fischyou

      17:54 Uhr, 2.3.2010, Link

      @ SIC:
      yeah trinkt auf Louisville! trinkt auf den R.O.C.K.! trinkt auf die zukunft! SIC go destroy Berlin! Viel Glück

    15. #15 rg mechanics torrents download

      20:15 Uhr, 25.5.2015, Link

      tischisten” genauso auf wie die, die behaupten, das format CD habe ausgedient und darauf bestehen,,verschwinden und das Musikstück an sich würde an immenser Bedeutung gewinnen…und djane – wird immer die vinylplatte am nächsten sein. Nichts ist punkto musikbehandlungetwas wahr, dass nicht auf Vinyl gepresst wurde und kein Sream oder Download hat bisher je das Albumformat zerstört.

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