78s has left the building. ¯\_(ツ)_/¯

Joules: Rohdiamanten aus Zug

Von    |   25. Februar 2010   |   28 Kommentare

Sie sehen aus wie Rockstars – und klingen auch so. Aber eigentlich sind sie noch ziemlich grün hinter den Ohren. Und das ist gut so.

Dass Joules gleich klingt wie das englische Wort für Juwelen und gleichzeitig die Masseinheit für Energie ist, sei purer Zufall, beteuert Sänger Luka Dumanic. Wie so manches in der doch noch recht kurzen Bandbiographie. Wie die Band entstanden ist? Per Zufall. Wieso ihre Musik so klingt? Zufall. „Unsere Songs entstehen einfach, manchmal auch aus Fehlern beim Spielen“, sagt Gitarrist Steve Rammelmeyer.

Man mag davon halten, was man will. Doch nach dem Hören ihrer heute Freitag beim Luzerner Label Goldon Records erscheinenden Debüt-EP „Expression Exhausted“ schenkt man dem Glauben. Zu locker und unbekümmert gehen Joules ans Werk – und machen dabei alles richtig.

Ihre Musik ist ein Mash-Up aus all den Garage-Rock-New-Wave-Irgendwas-Bands, die seit dem Strokes-Debüt anno 2001 Hochkonjunktur feiern. Und doch beweisen Joules mit ihrer EP Eigenständigkeit – nicht zuletzt dank der markanten, an Julian Casablancas erinnernde Stimme des Sängers und dessen düsteren Texte.

Joules scheinen ihre Songs locker aus dem Ärmel zu schütteln. Und klingen wohl deshalb so überzeugend. Die fünf Songs auf „Expression Exhausted“ wissen auf jeden Fall zu gefallen – und machen Lust auf mehr. Bereits werkeln die fünf Zuger Jungs an neuen Songs für ihr erstes Album. Bleibt zu hoffen, dass diese Rohdiamanten weiterhin so ungeschliffen daher kommen.

Joules – Tuesday

[audio:http://downloads.oppliger.de/joules_tuesday.mp3]

Wir verlosen drei Exemplare der EP „Expression Exhausted“. Als kleines, aber feines Extra-Goodie kommt die CD in einer exklusiven Joules-Baumwollumhängetasche angeliefert. Wer gewinnen möchte, schreibt uns eine Nachricht mit gültiger E-Mail in die Kommentare. Teilnahmeschluss ist der 4. März 2010, 12 Uhr.

Weitere Songs gibt es auf Myspace und MX3.