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  • Kein Kind von Traurigkeit: Chris Wicky überrascht mit den Sad Riders

    Von    |   24. Februar 2010   |   2 Kommentare

    Start-Ziel-Sieg für Chris Wicky: Der Favez-Frontmann trumpft einmal mehr gross auf. Aber auf dem neuen Album seines Nebenprojekts The Sad Riders dominieren nicht die Rocksongs.

    Sänger der besten Schweizer Band zu sein ist für Favez-Frontmann Chris Wicky nicht genug. 2003 ging er ein erstes Mal fremd, um das Debütalbum seines Nebenprojekts The Sad Riders zu veröffentlichen. Jetzt, sieben Jahre später, wagt er einen erneuten Ausflug – und setzt damit Favez unter Druck.

    In The End We Always Win“ (Vö: 26.2.) heisst das zweite Album der Sad Riders. Und das macht, wie schon der Vorgänger, keinen Hehl aus der Tatsache, dass Chris Wicky nicht nur die grossformatigen Rocksongs („Travel Light“ und „Professional Man“) in seinem Repertoire führt, sondern auch Country-Einflüsse in seine Songs einbaut.

    Zunächst allerdings muss ein ganz Grosser den Kopf zum Vergleich hinhalten. Auf dem ersten Stück, „Evil“, erinnert Chris Wicky an Nick Cave. Wie der Lausanner seine Stimme in einen tristen Mantel aus Melancholie und Düsterheit hüllt,  ist Gefühlskino der Extraklasse und sorgt für einen stimmungsvollen Einstieg ins Album.

    Aber: Es sind nicht diese reduzierten, akustischen Songs, die sich auf „In The End We Always Win“ am meisten abheben. Es sind auch nicht die rockigen Stücke. Statt dessen überraschen die vielen swingenden Country-Exkurse, die Wicky zusammen mit seinem Bruder Greg (Chewy), Jeff Albelda (Favez) sowie den drei Musikern von Coal, Charlie Zimmermann, Claudio Strebel und Arno Troxler, unternimmt.

    Diesen Umstand zeigt kein Song eindrücklicher, als „Baby Dancing Over the Sun“. Auch wenn dieses Stück mit seinen offensichtlichen Cabaret-Anleihen im ersten Moment überhaupt nicht nach Chris Wicky klingen mag: Hört man genauer hin, so kristallisiert sich das typisch feine Songwriter-Händchen des Lausanners heraus, das in Form einer unglaublich eingängigen Melodie daher kommt. Genau wegen solchen feinen Höhepunkten ist „In The End We Always Win“ ein weiterer Start-Ziel-Sieg für Chris Wicky, der sich trotz der stilistischen Unterschiede auch vor Favez nicht zu verstecken braucht.

    > The Sad Riders „In The End We Always Win“ im 78s Soundsystem hören

    2 Reaktionen

    1. #1 geografiestudent

      08:23 Uhr, 24.2.2010, Link

      professional man erinnert irgendwie an G’N’R und das meine ich nicht mal negativ!

    2. #2 jdw

      09:11 Uhr, 24.2.2010, Link

      „professional man“ erinnert vor allem an „live an let die“, das meinst du wohl. im original von paul mccartney’s wings.

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