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  • Dee Day Dub erfinden Chaos neu (exklusives Album-Prelistening bei 78s)

    Von    |   24. Januar 2010   |   1 Kommentar

    Bereit für den Abflug? Dee Day Dub lädt mit seinem spannenden Projekt auf eine Reise durch Raum und Zeit.

    Die gesamte Geschichte hinter dem Konzept Dee Day Dub lückenlos erzählen zu wollen, erscheint schier unmöglich: so dicht bepackt ist sie mit erfolgreichen Kollabos, kreativen Sessions und einer ergiebigen US-Tour. Fakt ist: Der Drummer Singha Dee schart schon seit 2006 talentierte Musiker um sich und veranstaltet mit ihnen Jam Sessions, deren Perlen zu gut sind, um sie nicht für die Nachwelt festzuhalten.

    An den Dee Day Sessions im Bazillus Club in Zürich, jeweils am ersten Montag des Monats, begann Singha Dee vor vier Jahren an seiner eigenen Vorstellung von „deterministic chaos“ zu feilen. Die Aufnahmen für „Chaos Theory“, die er aus etwa 35 Stunden Songmaterial, Bandprobenpausen und Experimentfragmenten herausgepickt hat, bestehen dementsprechend aus greifbaren Momentaufnahmen. Man spürt die Spontaneität heraus, die zufällige Erfassung eines Augenblicks wird augen-, bzw. ohrenscheinlich.

    Um diese Atmosphäre zu erschaffen holte sich Dee Unterstützung von Ausnahmemusikern. Gewisse Namen müssten unseren aufmerksamen Lesern bekannt sein. Während in „Tokyo“ das Stimmwunder Evelinn Trouble mit der Basslinie flirtet, heult sie in „Down in the Drain“ wütend auf. Der charismatische Frontmann von The Clowns trägt seinen Teil zum bluesrockigen „Doomed“ und zum Vocoder-Experiment „Brainswash Dub“ bei. Zu den 33 Mitmusikern gehören auch Posaunist Michael Flury (u.a. mit Sophie Hunger auf Tour), Adrian Stern an der Gitarre und die Gesangsdiva Brandy Butler.

    Die dubbige Basis des Albums verknüpft sich laufend mit vorzüglichen Basslinien, die auf der Suche nach neuen Grooveaspekten scheinen, mit aufregenden Rhythmen die Grenzen sprengen und ins All zielen. Dennoch ist das Werk nicht als ein zusammenhängendes anzusehen; viel eher als Sammlung der Leistung einer sehr kreativen Zeit. Dee Day Dub ist in der Tat ein Phänomen, das man live gesehen haben muss.

    Die Möglichkeit dazu hat man weiterhin nicht nur jeden ersten Montag des Monats im Bazillus, sondern, anlässlich ihres Albumreleases, auch am kommenden Samstag im Moods. Hingehen lohnt sich auf ganzer Linie: Die ersten 50 zahlenden Gäste kriegen eine Gratis-CD in die Hand gedrückt. Ausserdem findet im selben Rahmen auch die Video-Premiere von „Down in the Drain“ von Angela Ryser statt. Die Vorschauschnipsel auf Dee Day Dubs MySpace-Seite lassen viele Fragen offen, eine David Lynchige Angelegenheit wird es allemal. Der Supportslot für die Weltallexpedition wurde von Television Religion ergattert, ein Elektro-Trash-Duo bestehend aus Ms. Trouble und Herrn Fotte.

    > Chaos Theory (VÖ: 30.01., Cartoon Heroes):
    > Das ganze Album im 78s Soundsystem anhören

    > Dee Day Dub Album-Release: Samstag, 30.01. @ Moods, mit Television Religion

    Eine Reaktion

    1. #1 Mimi

      11:00 Uhr, 25.1.2010, Link

      nur ein bescheidener hinweis von mir: in der konzertagenda fehlt die beste band der schweiz, die momentan auf tournee ist: stiller has!

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