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  • Netlabels #10: Aaahh Records

    Von    |   22. November 2009   |   1 Kommentar

    Ein noch kleines, aber schon feines Netlabel mit Basis in Berlin, das der reinen Elektronik Paroli bieten will und auf Handgemachtes setzt. Und inmitten seines kleinen Nests charmanter Musik sitzt eine kleine Perle.

    Aaahh_340x95

    Erst fünf Bands bzw. Künstlerinnen und sieben Veröffentlichungen hat das Label zu bieten, diese sind aber mit sorgfältigen Ohren ausgesucht. Und werden wie bei Netlabels üblich unter der Creative-Commons-Lizenz vertrieben bzw. digital verschenkt (Spenden und CD-Bestellungen aber herzlich willkommen):

    „To begin with, we would like to introduce a quote from Richard Stallman who once said: “[…] To understand the concept, you should think of ‚free‘ as in ‚free speech‘, not as in ‚free beer'“. Although he was talking about free software, we would like to apply this attitude towards ‚free music'“.

    Ausserdem glauben die Betreiber, dass es für die Netlabels an der Zeit ist den nächsten Schritt zu machen und sich vermehrt um Musik zu kümmern, die in der Netlabel-Sphäre erst spärlich vertreten ist – wie Pop, Indie und Folk.

    Julia KotowskiUnd „say aaahh!“, mit dieser Strategie hat das Label mit Entertainment For The Braindead bereits einen Rohdiamanten gefunden, der sich mit einfachsten Mitteln selber schleift. Dahinter steckt One-Woman-Band Julia Kotowski aus Köln, eine Studentin Anfang 20. Mit einer Stimme, der man die vereinzelten Höchsttöne verzeiht, simplem USB-Mikrofon, selbsterlerntem Gitarren- und Ukulelespiel und etlichen zur Perkussion missbrauchbaren Dingen aus dem Haushalt (wie Kellen, Pfeffermühle oder Schubladen) bastelt sie im Wohnzimmer ihrer Eltern schönste Kleinode – was sie selbst „acoustic dilettant post-something“ nennt. Jedenfalls sind es wunderbar feingliedrige Songs, die auch getrübte Laune sanft streicheln. Obwohl sich die Songs um Ertrinken und eskapistische Vielschläferei drehen: Hirntote hören anderes.

    Wer also was gegen das Hirnsterben tun will, findet hier drei frei zugängliche Werke der jungen Dame. Man beachte bitte auch die famosen, natürlich selbstgestalteten Covers ihrer strenglimitierten CD’s. Hier gäbe es ausserdem einige Remixes der EP Hydrophobia zu hören.

    Entertainment For The Braindead – What You Get (aaahh.002)
    [audio:http://www.archive.org/download/EntertainmentForTheBraindead-Hydrophobiaaaahh002/08WhatYouGet.mp3]

    Entertainment For The Braindead – Run!
    [audio:http://www.archive.org/download/EntertainmentForTheBraindead-Hydrophobiaaaahh002/04Run.mp3]

    Entertainment For The Braindead – Animals (aaahh.005)
    [audio:http://aaahh-records.net/wp-content/uploads/releases/aaahh005/07-animals.mp3]

    Neben EFTB sollen aber auch die anderen Vertreter des langsam wachsenden Labelkatalogs von Aaahh Records Erwähnung finden. Neustzugang ist die junge Schwedin Emilie Lund, die ebenfalls mit charmantem LoFi-Folk ansatzweise zu bezaubern weiss.

    Emilie Lund – Childhood Friend (aaahh.007)
    [audio:http://aaahh-records.net/wp-content/uploads/releases/aaahh007/01_Emilie_Lund_-_Childhood_Friend.mp3]

    Emilie Lund – Rewind
    [audio:http://aaahh-records.net/wp-content/uploads/releases/aaahh007/04_Emilie_Lund_-_Rewind.mp3]

    Mit zwei Alben zwischen Folk (Window Sills) und etwas gar lüpfigem PopRock (Animals Are People Too) bringt das kanadische Duo The Wind Whistles etwas Schwung in die Bude, wonach die Briten von Keyboard Rebel eine streckenweise annehmlich groovende Pop-Granate zünden und das deutsche Quintett Ne:o mit einem nicht uninteressanten Hybrid aus jazzigem Easylistening und wirrem, zum Teil rockigen ElektroPop in die Lounge lädt.

    The Wind Whistles – Gold Fever (aaahh.001)
    [audio:http://www.archive.org/download/TheWindWhistlesWindowSills_aaahh001/01-Gold_Fever.mp3]

    The Wind Whistles – Devil’s Cauldron
    [audio:http://www.archive.org/download/TheWindWhistlesWindowSills_aaahh001/04-Devils_Cauldron.mp3]

    Keyboard Rebel – Mondeo (aaahh.003)
    [audio:http://www.archive.org/download/Keyboard_Rebel_-_Pop_Grenade/03_Mondeo.mp3]

    Ne:o – Je Laenger (aaahh.004)
    [audio:http://www.archive.org/download/Neo-Illojaaahh.004/aaahh.004_01-ne-o_je_laenger.mp3]

    Ne:o – Inn
    [audio:http://www.archive.org/download/Neo-Illojaaahh.004/aaahh.004_02-ne-o_inn.mp3]

    >> Zur Homepage von Aaahh Records

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    Eine Reaktion

    1. Herzliche Grüsse von Julia - 78s – bessere Musik!

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