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  • Ein Traum in Lo-Fi

    Von    |   1. November 2009   |   1 Kommentar

    MGMT oder Passion Pit in Watte verpackt und auf 33 Umdrehungen, so wurden Neon Indian an anderer Stelle einmal beschrieben. Begonnen hat alles mit Acid, aktueller Stand: Ein Album namens „Psychic Chasms“.

    Alan Palomo alias Neon Indian

    Am Anfang waren es die Drogen, wie so oft. Der Song „Should Have Taken Acid With You“, den der in Mexiko geborene und in Texas aufgewachsene Alan Palomo für eine Freundin geschrieben hat, mit der er tatsächlich Acid nehmen wollte, bildet quasi den Grundstein von Neon Indian. Das bewusstseinserweiternde Vorhaben fiel ins Wasser, Palomo schrieb einen Song, schickte ihn seiner Freundin, worauf sie meinte, dass da durchaus Potential drin stecken würde.

    Da seine Freundin aber keine A&R Managerin bei Universal ist, sondern lediglich eine gute Freundin, mit der man Drogen nimmt, ist Neon Indian auf Lefse Records gelandet, mit dem sich Kollege Ralph just ausführlicher befasst hat. Reich ist Palomo also noch nicht, dafür ist er vergangenen Sommer im Zuge der um sich greifenden Lo-Fi/Dreampop-Hysterie – das ist der Sound, der so klingt, als ob er zu lange an der Sonne gelegen hätte – zu einem Internet-Hype geworden. Kaum einer konnte sich ihm und seinen Songs verwehren. Kein Wunder, denn die Eighties liegen Alan im Blut, sein Vater war gemäss Pitchfork in den Achtzigerjahren ein spanisch-singender Popstar. Youtube hat auch diese zeithistorische Referenz parat.

    Zurück zum jungen Palomo. Hits wie „Deadbeat Summer“ oder „Terminally Chill“ gehörten diesen Sommer zu lauen Sommerabenden wie der Schweiss zur Pore. Der Lo-Fi-Euphorie steht Palomo allerdings etwas ambivalent gegenüber. Er fürchte, dass es bald eine Gegenreaktion geben werde, ob der Popularität dieses Genres. Es sei derzeit einfach ein viel zu oft gebrauchter Kunstgriff, Songs mit viel Hall und Verzerrern zu spielen und mit dreckigen Electro-Samples und psychedelischen Synthesizer-Klängen zu versehen. Palomo hat im Falle einer Trendwende schon mal vorgesorgt. Mit VEGA hat er noch ein zweites Musik-Projekt, das eher auf Italo-Disco und Bloghouse ausgerichtet ist und ebenfalls nicht zu vernachlässigen ist.

    Neon Indian – Deadbeat Summer
    [audio:http://lefserecords.com/wp-content/uploads/2009/05/03-deadbeat-summer.mp3]

    Neon Indian – Terminally Chill
    [audio:http://lefserecords.com/tracks/TerminallyChill.mp3]

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