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  • Radiohead-Gitarrist: Mp3-Qualität reicht vollkommen

    Von    |   5. September 2009   |   12 Kommentare

    Über die Qualität von Musikformaten wird gerne und leidenschaftlich gestritten. Radiohead-Gitarrist Jonny Greenwood spricht nun Klartext.

    In einem Interview mit dem New Yorker wird Greenwood gefragt, wie er die Klangqualität von Mp3-Dateien einschätze. Er sagt unmissverständlich:

    They sound fine to me. They can even put a helpful crunchiness onto some recordings. […] MP3s might not compare that well to a CD recording of, say, string quartets, but then, that’s not really their point.

    Greenwood hat Vorbehalte gegenüber dem Format Mp3, diese allerdings haben nichts der mit Soundqualität zu tun, sondern vielmehr damit, wie es unseren Umgang mit Musik verändert hat.

    The downside is that people are encouraged to own far more music than they can ever give their full attention to. […] That abundance can push any music into background music, furniture music.

    Für glühende High Fidelity-Verfechter hat Greenwood ein paar Worte parat:

    We had a few complaints that the MP3s of our last record wasn’t encoded at a high enough rate. Some even suggested we should have used FLACs, but if you even know what one of those is, and have strong opinions on them, you’re already lost to the world of high fidelity and have probably spent far too much money on your speaker-stands.

    In seiner Schlussbemerkung hält Greenwood fest, dass er die Diskussion um die Qualität von Mp3-Files für verfehlt hält, weil sie zu sehr von der Musik an sich ablenke:

    I find this sound quality stuff both fascinating and ridiculous. It’s like the pixel resolution of digital cameras: higher numbers are better, but that discussion always pushes the actual photography to one side, somehow.

    (via ReadWriteWeb)

    12 Reaktionen

    1. #1 David Bauer

      15:34 Uhr, 5.9.2009, Link

      Greenwood hat vollkommen recht. Das Problem mit den meisten Mp3s ist nicht die Soundqualität, sondern die Qualität der Musik.

    2. #2 Dominique Marcel Iten

      16:16 Uhr, 5.9.2009, Link

      amen.

    3. #3 dominic

      10:46 Uhr, 6.9.2009, Link

      „if you even know what one of those is, and have strong opinions on them, you’re already lost to the world of high fidelity and have probably spent far too much money on your speaker-stands.“
      word.

    4. #4 Luc

      12:43 Uhr, 6.9.2009, Link

      allerdings lohnt es sich auch beim mp3-hören, dies über eine gute Stereoanlage zu tun.
      mein alter ipod tönt auch besser als mein neueres sony ericsson, mit den gleichen mp3’s.
      und diese kleinen pyramiden unter den boxen bringens auch – wenn die anlage, sagen wir mal 1000.- oder mehr gekostet hat.

    5. #5 Johannes

      15:17 Uhr, 6.9.2009, Link

      Wer produziert eigentlich Radiohead? Etwa Greenwood? Bei aller Verehrung: Schuster bleib bei deinen Leisten.

    6. #6 David Bauer

      16:09 Uhr, 6.9.2009, Link

      Dieser Mann hat schon etwas Ahnung von Musik: http://en.wikipedia.org/wiki/Jonny_Greenwood

    7. #7 Johannes

      22:03 Uhr, 6.9.2009, Link

      @David Bauer: Das stellt keiner in Frage. Doch sein Schwerpunkt liegt definitiv nicht bei der Klangqualität. Seine Aussagen oben sind undifferenziert, wenn er versucht mp3 (Format) mit CD (Tonträger) zu vergleichen – abgesehen davon, das mp3 verschiedene Qualitätsstufen zulässt. Diese Statements sind nix weiter als unnötiger Liedschatten für die Indie-Maskerade von Radiohead.

    8. #8 David Bauer

      07:44 Uhr, 7.9.2009, Link

      @Johannes
      Dass ein Musiker seines Formats (schau dir mal den Wikipedia-Eintrag an, was er alles schon gemacht hat – beileibe nicht nur Indie-Zeugs) auch zur Klangqualität von Musikmedien etwas zu sagen hat, dürfte wohl auf der Hand liegen. In meinem Artikel oben habe ich nur Auszüge des Interviews wiedergegeben, vielleicht schaust du dir mal das ganze Interview an.

    9. #9 Luca

      16:52 Uhr, 7.9.2009, Link

      Sorry, MP3-Qualität reicht überhaupt nicht!!! Man schaut sich auch keinen Kinofilm mit Handybildqualität an, es sei denn es wird für bestimmte Effekte benutzt. Und apropos Greenwood-is-God: Total überbewertet. Ed O’Brien macht zehnmal interessantere Sachen – wird aber nur nie in der Presse erwähnt, weil er kein Nerd ist und nicht das eine berühmte Riff spielt…

    10. #10 Luc

      21:31 Uhr, 8.9.2009, Link

      @luca
      sagt ja keiner, dass es nur noch mp3’s geben soll.
      für vinyl-liebhaber tönen auch cd’s scheisse…

      aber mp3 reicht für die grosse masse der hörer (und hörsituationen) locker!
      wer’s mag kann ja immer noch ein paar tausender in hifi-equipment reinstecken und sich nur noch schallplatten kaufen.
      BTW: es schimpft auch kaum einer über die kinofilme im fernsehen, und da ist der unterschied wohl noch grösser.
      IMHO auch wegen dem fehlenden surround-sound.

    11. #11 pfanne

      10:18 Uhr, 13.9.2009, Link

      Lebenserfahrung mündet in Gelassenheit. Das ist alles. Jo, MP3 reicht.

    12. #12 David Bauer

      11:36 Uhr, 13.9.2009, Link

      Interessanter Lesestoff in diesem Zusammenhang: The Good Enough Revolution (WIRED): http://www.wired.com/gadgets/miscellaneous/magazine/17-09/ff_goodenough

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