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  • MySpace spart und kauft ein: Online-Musiklandschaft verändert sich

    Von    |   19. August 2009   |   2 Kommentare

    MySpace startet Songs nicht mehr automatisch und kauft den Musikdienst iLike.

    Bisher war es bei MySpace so, dass wenn man das Profil einer Band aufgerufen hat, der erste Song im Player automatisch abgespielt wurde. Das konnte manchmal nerven, meistens war es aber gewünscht, wenn man ein Profil aufrief. Für MySpace bringt es aber ein Problem mit sich. Denn bei den Abermillionen Songs, die so abgespielt werden, fallen die Kosten für das Streaming schnell mal ziemlich hoch aus. 10 Millionen Dollar pro Monat, schreibt der amerikanische Technologie-Blog Techcrunch. Einen Teil davon will MySpace nun einsparen, indem Songs erst gestartet werden, wenn der Nutzer das wirklich will, sprich: auf Play drückt.

    MySpace kauft iLikeDie grössere Nachricht heute ist aber, dass MySpace kurz davor steht, den äusserst beliebten Musikdienst iLike zu kaufen. Für 20:45 Schweizer Zeit hat MySpace eine Pressekonferenz angekündigt und es ist damit zu rechnen, dass dann der Deal bekannt gegeben wird (Update: so ist es). Auch dies berichtet Techcrunch. Als Übernahmesumme werden rund 20 Millionen Dollar gehandelt.

    Der Deal, so er denn tatsächlich vollzogen wird, bringt interessante Bewegung in die Online-Musiklandschaft. iLike hat über 50 Millionen registrierte Nutzer und ist vor allem als Applikation in diversen sozialen Netzwerken vertreten, in erster Linie bei Facebook. Einzig MySpace hatte iLike bislang nicht integriert, weil man auf den eigenen Musikdienst MySpace Music setzte. Mit der Übernahme von iLike verstärkt MySpace seinen Fokus auf Musik, der immer wichtiger wird, weil MySpace als soziales Netzwerk von Facebook längst abgehängt worden ist.

    Was mit iLike auf Facebook passiert, immerhin eine der beliebtesten Applikationen überhaupt und ein wesentlicher Treiber des Erfolgs von iLike, ist indes unklar. Gerüchte um einen Facebook-Musikdienst gibt es schon länger, nicht zuletzt, weil es absolut Sinn machen würde. iLike war de facto ein Musikdienst auf Facebook – und so erstaunt es auch, dass nun Konkurrent MySpace den Vorzug erhält (Facebook habe, so Techcrunch, wie auch Amazon ebenfalls um iLike mitgeboten).

    MySpace hat mit iLike, zumal wenn der Preis von (sehr tiefen) 20 Millionen Dollar stimmt, einen schönen Fang gemacht. Facebook muss sich was Neues überlegen.

    2 Reaktionen

    1. nicorola musikblog – rock-a-hula baby » Blog Archive » links for 2009-08-20
    1. #1 Carla

      21:05 Uhr, 21.8.2009, Link

      Ehrlich gesagt bin ich sehr froh, dass die Songs im MySpace nicht mehr automatisch abgespielt werden. Höre sowieso immer meine Musik aus Itunes und dann wars nur störend wenn MySpace „darüber trällerte“… ;-)

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