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  • Platte der Woche: Eyedea & Abilities – By The Throat

    Von    |   11. August 2009   |   0 Kommentare

    Eyedea & AbilitiesErinnert sich noch jemand an die grandiose Band One Inch Punch? Höre ich da einen Seufzer?

    Justin Warfield wird den meisten bekannt sein durch seine Dark-Wave-Band She Wants Revenge. Bevor er sich ausschliesslich schwarz kleidete, war da auch noch etwas Militär-Grün in seiner Ankleide. Denn vor She Wants Revenge führte Warfield zusammen mit Kollege Gianni Garofalo das Duo One Inch Punch. Mitte der 90er vermischten sie Grunge und Hip-Hop auf eine Art und Weise, die man nicht mit dem damals gängigen Crossover vergleichen konnte. Es war mehr Schmiss, mehr Nonchalance und mehr „Légèreness“ drin als überall sonst. One Inch Punch blieb der grosse Durchbruch verwehrt, allerdings haben sie ihre 15 Minuten of Fame dann doch noch gekriegt, auch wenn der Fame eher gering war, und zwar auf zwei Film-Soundtracks für „Die fetten Jahre sind vorbei“ und der Neu-Verfilmung von Romeo & Julia.

    Ich möchte hier aber nicht eine Lobrede auf One Inch Punch halten, sondern auf ihre ihre neuen Art-Verwalter Eyedea & Abilities. Das Underground-Rap-Duo war bisher nicht gerade bekannt für Gitarren-orientierte Musik. Sowohl Eyedea wie auch DJ Abilities erarbeiteten sich mit ihrem bisherigen Schaffen vor allem in Hip-Hop-Untergrund-Kreisen einen astreinen Ruf. Also dort, wo MTV und VIVA nicht hinschauen. Das Ende Juli erschienene dritte Album „By The Throat“, ihr erstes seit fünf Jahren, glänzt nun aber mit ausserordentlich viel Bass, Gitarre und Melodie-orientiertem Songwriting, ohne allerdings die Rap-Schiene total zu vernachlässigen.

    Die Mischung aus Indie-Rock und Hip-Hop, die so klingt als käme sie direkt aus der Garage des Nachbarn, glänzt mit einer unglaublichen Frische – vielleicht gerade weil Crossover schon mehr als zehn Jahre zurückliegt -, extrem schnellen Reimen – zumindest in den Ohren eines Indie-Rockers – , und einem Artwork von Michael Gaughan zum Träumen. Musikalisch geht „By The Throat“ sicherlich nicht als Glanzpunkt in die Geschichte ein, aber das Album kickt gewaltig rein. Das schleckt keine Geiss weg, auch nicht die eher negativen Reaktionen der Fans, welche die Weiterentwicklung der Band in Richtung Rock und Melodie-orientiertem Songwriting nicht unbedingt goutieren. (via)

    > „By The Throat“ ist am 21. Juli erschienen

    Eyedea & Abilities – Junk

    Eyedea & Abilities – Spin Cycle

    > Archiv: Platte der Woche

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