Song des Tages: Picastro – Sharks
Vor zehn Jahren hat sich um die schläfrige Stimme von Liz Hysen ein Kammerorchester gebildet, das sich dem wohlklingenden Falschspiel verschrieben hat.
Wiki beschreibt Picastros Musik als SleepRock. Und tatsächlich spielt sie im Stadium des Halbschlafs, in dem sich die starren Muster der Ratio langsam aufheben. Instrumente des klassischen Wohlklangs üben sich in Dissonanz, unvereinbare Stile mischen sich im surrealen Traum zu einem seltsam stimmigen Ganzen.
In Europa eher unbeachtet geblieben, geniessen die Grenzgänger aus Toronto in der einschlägigen Künstlerszene hohes Ansehen und standen schon mit Smog, GY!BE, The Dirty Three, Cat Power und Elliott Smith auf der Bühne. Ihren mal üppigen, mal reduzierten SchlafzimmerRock findet man auf bislang drei Alben, im September soll das vierte folgen. Die Wartezeit verkürzt ‘Sharks’, das vermeintliche Kernstück von “Metal Cares” (2005).
Picastro – Sharks
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