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  • Enchanté: We Are Enfant Terrible

    Von    |   2. Juli 2009   |   3 Kommentare

    We Are Enfant TerribleWe Are Enfant Terrible haben sich mit aufgestelltem und abgedrehtem 8-Bit-Electro-Rock von Paris aus nach Moskau, China, Österreich und in die Herzen der Ting Tings gespielt.

    Die Electro-Pop-Bühne ist schon überfüllt, möchte man ihnen eigentlich zurufen. Da oben stehen sich die Bands ja schon auf den Nasen rum. Irgendwann ist genug. Kaum gedacht, tänzelt aus Paris dieses nette Zwei-Mann-eine-Frau-Trio daher, das richtig durchgeknallten 8-Bit-Electro-Rock macht. Stellt euch einfach die grandiosen Crystal Castles mit der verzerrten Gitarre auf der Zwölf vor. Dann seid ihr in etwa in den Sphären, in denen sich We Are Enfant Terrible bewegen.

    Ihre Debüt-EP „Thanks for the Fish“ ist im März erschienen und via iTunes erhältlich. Auf der Webseite gibt’s noch den Gratis-Track „Eagles Don’t Sparkle“ zum Herunterladen.

    We Are Enfant Terrible – Snap Dragon

    3 Reaktionen

    1. #1 mtdf

      19:53 Uhr, 2.7.2009, Link

      schön, hier mal etwas über eine band zu lesen, die gameboy-sounds als tragendes stilelement einsetzt. es wäre super, wenn 8-bit musik im konzert-/clubkontext breitere beachtung finden würde. der letzte 8-bit-musiker, der etwas mehr aufmerksamkeit bekam, war meines wissens david e. sugar – nachdem er sich von den gameboys abgewandt hatte und auf kitsuné soliden aber konventionelleren elektro herausbrachte.

      in dem zusammenhang finde ich es schade, dass auf 78s das micromusic-jubiläum abgesehen von der konzertagenda mit keinem wort erwähnt wurde. oder hab ich da was verpasst? die plattform stammt schliesslich aus der schweiz, was doch für dieses blog von gewisser relevanz ist. es gibt auch einige sehr interessante gruppen hier, wie pocketmaster aus basel etc. insgesamt war die ganze filesharing-geschichte die mit micromusic losgetreten wurde nicht weniger als revolutionär, es kann aber auch sein, dass ich da historisch falsch liege.

      in musikalisch etwas progressiveren gegenden wie etwa england oder schweden sind/waren acts aus diesem spektrum immer wieder einigermassen gefragt, z.b. colonopenbracket oder psilodump.

      malcolm mac laren wollte der bewegung international auf die sprünge helfen, allerdings waren die künstlerInnen abgeschreckt von grossspurigen „next big thing“ ankündigungen, vereinnahmungen und einem grundsätzlich falschen verständnis der dahinterstehenden kultur und technik, was zur abwendung von mc laren führte.

    2. #2 Ralph Hofbauer

      21:22 Uhr, 2.7.2009, Link

      die 8-bit-szene ist in der tat sehr interessant, aber eben halt auch zu einem nischendasein verdammt. habe für den züritipp einen längeren artikel übers jubiläum von micromusic geschrieben, hatte aber leider keine zeit für 78s auch noch was zu machen, zumal ich bei uns keine wortlaute aus tamedia-geschichten wiederverwerten darf. am poolloop festival in der roten fabrik gibts diesen samstag übrigens gameboy-sounds aus polen:

      http://www.myspace.com/wearergboy
      http://www.78s.ch/2009/07/01/poolloop-audiovisuelles-festival-mit-unterwasserdisco/

    3. #3 mtdf

      21:31 Uhr, 2.7.2009, Link

      DAS hat mich natürlich gefreut. schade, dass der tagi kein sampling zulässt. hab die verbindung gar nicht gemacht zwischen deinen tätigkeiten.
      leider kann ich nicht kommen, bin ab morgen in urlaub. ich hätte an der fete auch eine anfrage gehabt zum auflegen für morgen, aber es wurde wegen meiner abwesenheit nichts draus. schade schade. das hätte ich sehr gerne gemacht und mir am samstag die polen gegeben. hab das programm gar nicht weiter verfolgt, weil ich weg bin, darum danke für den hinweis!!

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