Golden Silvers: Eine glitzernde Hommage
Die Golden Silvers haben alles, was in den 70ern zur Stilpflicht gehörte und heutzutage als uncool gelten sollte. Doch zum guten Glück gibt es Revivals.
Pornoschnauz, Afro und Schlaghosen. Was erst mal tönt wie der Aufzug für eine Bad Taste Dorfparty, gehört zur Grundausstattung eines jeden Golden Silvers. Trotz ihrer glasklaren 70’s-Pop Referenz wirken die Londoner Jungs frisch und ungezwungen.
Den Nerv der Zeit treffen sie mit ihrem Indie-Pop mit Funk im Hintern jedenfalls, und werden im selben Atemzug wie ihre New Yorker Kollegen von The Virgins genannt. Die Keyboards könnten die von The Whitest Boy Alive sein und die verrückten Chöre erinnern stark an die Mystery Jets.
Ihr Debütalbum True Romance ist gespickt mit kleinen Kitschperlen, die von Abschlussballballaden mit Orgelakkorden (Please Venus) über Beach Boys-Chörli (Magic Touch) zu funkigen Tanznummern mit hingeklatschtem Old-School Rap im Titeltrack gehen. Die Synths werden – überraschend, für die junge Hypeband 2009 – dezent und doch als Merkmal eingesetzt.









20:55 Uhr 9.5.2009
ich fordere:
pornoschnauz= (un?)wort des jahres 2009
golden silvers: alles gut ausser arrows of eros
21:00 Uhr 9.5.2009
Ich fordere: Pornoschnauz=Männeraccessoire des Jahres 2009.
11:20 Uhr 10.5.2009
Ja! Denn diese Streberbrillen gehen mir gewaltig auf die Nerven.