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  • Pacemaker, ein Update

    Von    |   11. April 2009   |   0 Kommentare

    Mit intuitiverer Software und abgespeckter Harddisk geht der Pacemaker in die zweite Runde und hält nun endlich, was er verspricht.

    Zur Auffrischung des Gadgächtnisses:
    Der Pacemaker ist ein MP3 Player für DJs. Er ist wenig grösser als ein Handy und sein Design hat irgendwie was Hightech-militärisches. Letzten Sommer machte vor allem Reeto Von Guntens TagiMagi Reportage das Ding in der Deutschweiz bekannt, aber auch wir haben darüber berichtet.

    Letzten September hab ich mir auch einen zugelegt. Nach einigen Anfangsschwierigkeiten, die vor allem der damals noch nicht wirklich ausgereiften Software zuzuschreiben waren, klappte es mit dem Auflegen immer besser und besser. Zuvor war ich als ambitionsloser CD-DJ nicht viel mehr als eine äusserst intelligente, wie auch sehr stilvolle Wiedergabeliste (DJing an 90s Parties sind von diesen Attributen ausgenommen…).

    Mit dem Pacemaker steigerten sich natürlich vor allem meine Beatmatch Skills, obwohl ich mein früheres Auflegen immer damit entschuldigt habe, dass ich Musik nicht auf blosse Zahlen reduzieren wolle… Mit dem Pacemaker in der Hand wird man geradezu dazu gezwungen, seinen Sets diese Kohäsion zu verleihen. Das tanzwütige Publikum schien es mir zu danken und es mehrten sich Anfragen, ob ich eigene Mix-CDs verhöckere. Gleichzeitig wurde ich aber auch schon gefragt, warum ich während des Auflegens so viele SMS schreibe…

    Umständlich und gewöhnungsbedürftig war für mich vor allem der Umgang mit der „Körperlosigkeit“ dieser neuen Art aufzulegen. Listen durchzuscrollen ist einfach nicht dasselbe, wie CDs oder Vinyl durchzublättern, erst rückblickend erkennt man im Layout und Design der veraltenden Medien geniale mnemotechnische Stützen, die nun leider weggefallen sind. Bald brauchte ich handschriftliche Notizen, bald bastelte ich mir Setlisten mit Excel, bald hoffte ich auf das Firmware Update, das endlich bessere Filteroptionen miteinzuschliessen versprach.

    Und Mitte März kam dieses Update dann endlich. Nicht nur die Filterfunktionen wurden zahlreicher und bedienungsfreundlicher, Tonium verpasste seinem Schützling einen kompletten Neuanstrich: Kürzere Aufstartzeit, neue (optionale) Effekte, verbesserte Ideographie etc. Aber das beste der neuen Software ist die graphische Beatmatch-Anzeige. Endlich hat man nun das Gerät in der Hand, für das man bezahlt hat: DJing ist handlich und tubelisicher geworden!

    Und damit wären wir bei der letzten Neuerung. Es ist kein Geheimnis, dass sich der Pacemaker, seinen guten Reviews und Design-Awards zum Trotz, nicht wirklich gut verkaufte. Nun kommt eine entschlackte Version mit einer Harddisk von nur 60 GB auf den Markt, alles andere bleibt aber wie bei der 120 GB Version, preislich wird sich der Pacemaker 666 vermutlich zwischen 500-600 Franken einpendeln (ohne Gewähr!).

    Dank diesen technischen Verbesserungen und wirtschaftlichen Massnahmen wird der Pacemaker auch bei uns weitere und neue Erfolge feiern, sei es als digitales Additivum für Vinyl DJs, sei es bei Haus- und Gartenparties, sei es im Zug oder weiss der Gugger wo. Der Pacemaker und seine Nachfolger und Nachahmer werden dem DJing der Zukunft ganz neue Facetten verleihen.

    Hier noch ein kleines Propaganda-Filmchen:

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