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  • Trent Reznor: Plastik-Discs? Wer will die noch?

    Von    |   8. April 2009   |   24 Kommentare

    Trent Reznor ruft andere Bands zum Labelboykott auf. Während dem zeigt eine nüchterne Markt-Analyse, dass die CD das logische Opfer eines normalen Produktezyklus ist.

    Trent Reznor frisch von der Leber weg:

    „They have built a business around selling plastic discs, and nobody wants plastic discs any more.“ (Contact Music) (via)

    „One of the biggest wake-up calls of my career was when I saw a record contract. I said, ‚Wait – you sell it for $18.98 and I make 80 cents? And I have to pay you back the money you lent me to make it and then you own it? Who the f**k made that rule? Oh! The record labels made it because artists are dumb and they’ll sign anything‘ – like I did. When we found out we’d been released (from their recording contract) it was like, ‚Thank God!‘. But 20 minutes later it was, ‚Uh-oh, now what are we going to do?‘ It was incredibly liberating, and it was terrifying.“ (Contact-Music)

    Manchmal tut eine nüchterne Betrachtung der Marktsituation Not um die hysterischen Auswüchse vieler Protagonisten etwas zu relativieren. Eine solch nüchterne Betrachtung findet sich auf der Seite Arbeit 2.0 wieder mit dem Titel „US-Musikindustrie 1990 bis 2007“. Wie gesagt, sehr nüchtern, aber auch sehr empfehlenswert. (via)

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    1. #1 the aeschli

      07:26 Uhr, 9.4.2009, Link

      intressante sache!!

    2. #2 Johnny

      18:47 Uhr, 13.4.2009, Link

      naja. wenn ich meinen konsum beobachte (35 lenze-generation) muss ich schon sagen, dass ich heute deutlich mehr auf last.fm, myspace und co. ausweiche, meine festplatte immer weniger mit songs fülle und praktisch nur noch absolute lieblingsalbem auf cd kaufe.

      hat sich schon rasant geändert. meine 10 jährigen töchter machen die veränderung im zeitraffer durch: vor zwei jahren wollten sie zur weihnacht cd-gutscheine, letztes jahr war der ipod zuoberst auf der liste.
      ich denke, dass das archivieren grundsätzlich abnehmen wird. audio-on-demand wird dem silberling schon bald den todesstoss geben.

    3. #3 David Bauer

      19:31 Uhr, 13.4.2009, Link

      Ich bleibe dabei: Audio on demand wird nicht primär CDs verdrängen (die sind ohnehin schon genug verdrängt), sondern Downloads. Ich nutze den Streaming-Dienst Spotify (www.spotify.com) sehr intensiv, digitale Musikdateien brauche ich nur noch, weil ich mobil noch keinen vernünftigen Zugriff auf ein Angebot wie Spotify habe. Sobald ich den habe, brauche ich keine Musik mehr auf der Festplatte.

    4. #4 zulu

      23:54 Uhr, 13.4.2009, Link

      Lustigerweise scheint mir der gute Trent Reznor ein Opfer ebenjener Machenschaften zu sein, die Steve Albini in seinem Aufsatz «The problem with music» sehr treffend beschreibt. Hier der Link: http://www.negativland.com/albini.html

      Wer sich den Idioten der Musikindustrie ausliefert, macht zwangsläufig den Zweiten. Egal ob er Produzent oder Konsument ist. Es geht längst nicht mehr um Kunst, sondern nur um Kohle.

      Reznors Aufruf mag ein Ansatz sein. Nur ist dummerweise auch jede andere Vertriebsform in den Händen geldgeiler Menschen. Es sei denn, es ist illegal. Und wer will schon seinem Lieblingskünstler den verdienten Lohn streitig machen? Wer das tut, hat sicher keinen Respekt verdient.

    5. #5 ipatfly

      17:08 Uhr, 16.4.2009, Link

      @David Bauer: Spotify ist doch Audio on demand, oder? Und Spotify fürs IPhone ist zumindest schon mal in der mache: http://www.youtube.com/watch?v=1oNXBCmHtko

    6. #6 Tschino

      08:02 Uhr, 18.4.2009, Link

      David – kannst du uns bitte erklären wie man Spotify von der schweiz aus nutzen kann? danke!

    7. #7 David Bauer

      09:58 Uhr, 18.4.2009, Link

      Indem man die Premium-Variante für 10 Euro pro Monat abonniert. Vorerst ist die werbefinanzierte Gratisvariante hierzulande noch nicht verfügbar.

    8. #8 Tschino

      10:52 Uhr, 18.4.2009, Link

      ach ja stimmt – logo! ;o) merci.

    9. #9 Tschino

      16:57 Uhr, 18.4.2009, Link

      Ähm David, noch eine frage: welche schweizer bands finde man auf Spotify?

      und noch eine: wie lange dauert die kündigungsfrist des premium-abos?

    10. #10 David Bauer

      17:38 Uhr, 18.4.2009, Link

      Die Kündigungsfrist kannst du sicher irgendwo auf der Seite nachschauen. Schweizer Bands: Eher wenige. Wenn du mir ein paar nennst, mache ich für dich die Stichproben.

    11. #11 Tschino

      19:31 Uhr, 18.4.2009, Link

      Danke – nein, du brauchst keine stichproben zu machen. wollte nur wissen ob sich überhaupt schon eine ch-band auf Spotify befindet.
      die AGBs kann ich tatsächlich selber lesen…;o)

    12. #12 David Bauer

      19:35 Uhr, 18.4.2009, Link

      Von den Young Gods sind 7 Alben erfasst.

    13. #13 Dominique Marcel Iten

      13:33 Uhr, 19.4.2009, Link

      Die Young Gods werden im Ausland auch nicht als Schweizer Band wahrgenommen…=)

    14. #14 David Bauer

      14:54 Uhr, 19.4.2009, Link

      Bligg, Plüsch, Baschi, Stephan Eicher, Francine Jordi, Stress sind alle dabei. Wie gesagt: Weitere Stichproben führe ich auf Anfrage gerne durch :-)

    15. #15 Dominique Marcel Iten

      15:08 Uhr, 19.4.2009, Link

      Die ganze DRS3 Elite also…=)

    16. #16 Mathias

      09:53 Uhr, 20.4.2009, Link

      Disco Doom? ;)

    17. #17 David Bauer

      19:35 Uhr, 20.4.2009, Link

      Disco Doom sind nicht drin.

    18. #18 Tschino

      21:05 Uhr, 20.4.2009, Link

      Spotify kann auf die kataloge aller vier majors sowie auf die von Merlin (http://www.merlinnetwork.org) und The Orchard vertretenen indies verweisen. kein wunder sind die oben genannen acts dabei – oder eben nicht.

    19. #19 Magnetfisch

      16:41 Uhr, 11.4.2014, Link

      hierzu ein treffendes Cartoon: http://theoatmeal.com/comics/music_industry

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