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  • Choo Choo twittern sich ins WIRED Magazine

    Von    |   22. März 2009   |   19 Kommentare

    An alle Bands, die noch nicht so richtig an Twitter glauben: Choo Choo aus Bern sind dank ihrem intensiven Gezwitscher in der Tech-Bibel WIRED gelandet.

    Wir haben selber bereits darüber berichtet, wie vorbildlich sich Choo Choo den Kurznachrichtendienst Twitter zu Nutze machen (Interview: „Twitter ist zu einem wichtigen Bestandteil unseres Bandalltags geworden“). Auch dem renommierten amerikanischen Magazin WIRED ist dies offenbar nicht verborgen geblieben.

    Sie haben Choo Choo während ihres Aufenthalts am SXSW in Austin interviewt und berichten nun gross und mit Bild über die Berner Twitterkönige. Das Magazin lobt Choo Choo als „the most technologically well-connected band at this festival“, unter tausenden Bands durchaus eine Auszeichnung.

    > Social Networking Rocks – But Only for Some Bands (WIRED)
    > Bands bei Twitter: Live, direkt und ungefiltert im 78s Bandradar
    > Choo Choo bei Twitter

    19 Reaktionen

    1. » Musik im März: Die Zusammenfassung | 78s - Das Magazin für bessere Musik
    1. #1 Tim

      00:50 Uhr, 23.3.2009, Link

      Back to Nature!

    2. #2 peedy

      09:36 Uhr, 23.3.2009, Link

      geht das nur mir so, dass ich es etwas befremdend finde, wenn man seinen tagesablauf der ganzen welt mitteilen muss?

    3. #3 David Bauer

      09:49 Uhr, 23.3.2009, Link

      Nein, Peedy, das geht nicht nur dir so. Aber wenn du dich ein bisschen näher mit Twitter befasst, wirst du merken, dass Twitter sehr viel mehr ist als dieses Klischeebild. Es ist wie überall: Die Mitteilungen sind so interessant wie ihr Absender. Und bei Twitter gibt es inzwischen eine ganze Menge sehr interessanter Absender.

    4. #4 jdw

      09:52 Uhr, 23.3.2009, Link

      der twitter-hype ist übrigens mittlerweile auch bei DRS1 angekommen, letzte woche wurde im mittagsmagazin „rendez-vous“ ein beitrag darüber ausgestrahlt.

      was kommt als nächstes? da inhalte ja immer weniger zählen, vermute ich das demnächst ein internet-service von sich reden machen wird, in dem die herztöne jedes seiner mitglieder live übertragen werden. ich seh schon die schlagzeilen vor mir: „neue internet-plattform fühlt den puls der welt“! krisenherde können in sekundenschnelle aufgespürt werden, denn wo die herzfrequenz steigt, muss auch grad was passieren. die seite heisst natürlich http://www.heartbeat.com. und die mitglieder nennen sich hearties.

    5. #5 David Bauer

      09:59 Uhr, 23.3.2009, Link

      Clever, jdw, aber ungeschickt, diese geniale Geschäftsidee hier auszuplaudern ;-) Nein, im Ernst. Es müssen ja nicht alle Twitter toll finden, aber dieses Klischee vom belanglosen Geschwätz ist langsam etwas langweilig.

    6. #6 peedy

      10:04 Uhr, 23.3.2009, Link

      ok, aber interssiert es die welt wo und was ich jetzt gerade zum zmorgen hatte oder dass ich gerade den bandbus belade oder die setlist schreibe? und dann ist man offensichtlich noch auf mindestens 10 weiteren social-networking plattformen? ich tscheggs nicht..

    7. #7 David Bauer

      10:30 Uhr, 23.3.2009, Link

      Wie gesagt: Das interessiert höchstwahrscheinlich wenige (wobei man auch sagen kann: es müssen ja nur diese wenigen hinhören). Aber das ist nicht alles, was du auf Twitter finden wirst. Die Leute, deren Updates ich abonniert haben, schreiben nicht über solch banale Dinge.

    8. #8 Tim

      16:49 Uhr, 23.3.2009, Link

      „Twitter“ is this a chocolate“? fragt Puma Mimi.
      Ich trinke mit jedem T&PM interessierten eine heisse Schoggi, und zwitschere mit den Vögeln um die Wette. Man kann sich ab sofort anmelden über unsere myspace seite.
      News haben wir zur genüge: Couleur 3 show am Freitag, MusicOmax TV auftritt am Samstag, Zoo/L’Usine Konzert am Samstag in Genf, heute Paléo bestätigt, Mr.Scruff vs. Puma Mimi, am Mittwoch Mastering für die kommende CD…
      soviel zum zwitschern und das mit der heissen Schoggi mein ich ernst.
      Gruss, Tim

    9. #9 Sara

      19:47 Uhr, 23.3.2009, Link

      Und jetzt schreiben hier alle übers Twittern und keiner über Choo Choo und ihren musikalischen Output oder so und genau das ist doch das Übel.

    10. #10 David Bauer

      21:22 Uhr, 23.3.2009, Link

      Naja, der Text oben geht ja auch ums Twittern und nicht um die Musik von Choo Choo. Genauso derjenige im Wired. Über die Musik von Choo Choo haben wir an anderer Stelle auch schon geschrieben. Siehe http://www.78s.ch/tag/choo-choo

    11. #11 David Bauer

      22:45 Uhr, 23.3.2009, Link

      Twittern kann für Musiker scheinbar auch ganz schön riskant sein: http://www.telegraph.co.uk/scienceandtechnology/technology/twitter/5038203/Jennifer-Aniston-ended-relationship-with-John-Mayer-because-of-his-Twitter-obsession.html

    12. #12 Ryan

      12:52 Uhr, 24.3.2009, Link

      Mit unzähligen Profilen und hoher ‚Vernetztheit‘ holt sich eine Band heutzutage noch lange keinen Respekt, jedenfalls bei mir nicht. Überall Profile zu haben um seinen Geltungsdrang besser ausleben zu können kann jeder, mit oder ohne Band. Das meiste davon ist sowieso Band Spam und interessiert keinen, und wenn dann höchstens für ca. 5 Sekunden.

    13. #13 David Bauer

      13:36 Uhr, 24.3.2009, Link

      Ryan, lies mal den Artikel im Wired. Choo Choo sagen selber, dass Twitter punkto Fans und Plattenverkäufe keine grosse Wirkung erzielt, wohl aber bezüglich Networking und Kontakten. Ohne Twitter wäre das Interview im Wired nie zustande gekommen. Die Band selber kann sicher noch weitere Beispiele liefern, wie ihnen Twitter genutzt hat. Respekt, da hast du natürlich recht, muss sich eine Band nach wie vor vor allem mit ihrer Musik verdienen. Aber das eine schliesst das andere ja nicht aus.

    14. #14 Dan

      18:57 Uhr, 24.3.2009, Link

      Meld mich jetzt auf Bitte von @david_bauer auch zu Wort.

      Kann gut verstehen, dass man den Sinn und den Nutzen von Twitter nicht erkennt. Selbst als neuer Nutzer ist das schwierig, geschweige denn als Nichtnutzer. Gute Erklärungsversuche gibt es hier:
      http://www.wired.com/techbiz/media/magazine/15-07/st_thompson
      und hier: http://www.youtube.com/watch?v=ddO9idmax0o

      @Sara
      Wenn die Musik nicht stimmt, dann bringt auch das Networken nix. Ob on- oder offline. Das war immer so und wird auch so bleiben. Daran ändert Social Media nix.

      Am Schluss tut Twitter für mich vor allem Folgendes: Es verbindet Leute. Tweets sind wie Funken, die eine Dialogflamme entfachen können. Je ehrlicher und interesanter man Tweeted, umso mehr Dialoge entstehen beim Zwitschern. Dann wird es richtig spannend. Und es bleibt nicht bei den online Dialogen. Wir haben an SXSW 10 Shows gespielt. Nach jeder Show haben wir mehrere Twitter Followers persönlich kennen gelernt.

      @Ryan
      Das Tolle ist ja, das Twitter Spam sozusagen verunmöglicht. Ich habe einige Bands gesehen, die einfach mehrmals pro Tag auf den nächsten Gig hingewiesen haben. Diese Bands nutzen Twitter heute nicht mehr. Auf Twitter kann es gar keinen Spam geben, es gibt ja nur diese 140 Zeichen, in denenen du einen Teil deines Alltags preisgibst. Wenn das, was du damit sagst, ehrlich und spannend ist, dann wirst du auch Follower finden, ansonsten nicht. So einfach ist das.

    15. #15 danII

      16:58 Uhr, 27.3.2009, Link

      @David Bauer und Dan

      Na ja, wenn ich diese Twitts hier lese, dann frag ich mich, was daran SPANNEND sein soll:

      http://twitter.com/choochootheband/status/1400586461

      http://twitter.com/choochootheband/status/1399914252

      Für mich halt einfach nicht mehr und weniger als „privater“ SPAM (so wie die Statuszeile auf facebüx); zu viel weisses Rauschen!
      Ich find`s weder informativ noch unterhaltsam (vgl. Skinner Mike).

      Finde es aber cool, wenn es wie von Dan beschrieben zu nützlichen Kontakten und Freundschaften führt und so die Band voranbringt. Und letztendlich zwingt mich ja niemand, irgendwem auf Twitter zu folgen…

    16. #16 David Bauer

      19:27 Uhr, 27.3.2009, Link

      danll, Spam ist etwas, das du unaufgefordert bekommst. Für die Twitter-Feeds bestimmter Personen meldest du dich selber an (und wieder ab, wenn’s dir zu blöd wird).

      Und was den Informationsgehalt einzelner Tweets angeht: Ein bisschen Smalltalk hat doch schon immer zum Networken gehört, nicht?

    17. #17 Dan

      19:39 Uhr, 27.3.2009, Link

      @danll

      Vor allem aber kannst du nicht 2 einzelne Tweets nehmen und sagen, das sei doch Spam oder langweilig. Das ist wie wenn du ein Buch scheisse findest, nur weil du irgend eine Seite aufschlägst und dir die Worte darauf nicht gefallen.

      Was interessant ist, ist der gesamte Lifestream. Aufgrund solcher kleiner Mitteilungen kriegst du nach 1, 2, 3 Wochen ein sehr gutes Gefühl dafür, wie ein Mensch denkt, was ein Mensch beschäftigt, was er in einer normalen Woche tut, worauf er sich freut, worüber er sich ärgert etc. Wenn du jemandem auf Twitter followst dann lernst du ihn kennen.

      Natürlich wählst du selbst, wen du kennen lernen willst. Auch können Personen, die zuerst spannend erscheinen, dann wirlich langweilig sein, das ist doch alles wie im normalen Leben. Eigentlich ganz einfach.

    18. #18 danII

      15:50 Uhr, 30.3.2009, Link

      @David
      Du hast schon Recht, Spam wird einem unaufgefordet zugeschickt. Aber: ich meinte mit „privatem“ Spam eher die Qualität der Nachricht. Belangloses und Nichtssagendes eben, so à la „ich twittere heute schon zum 32ten Mal“. Von Smalltalk und Networking kann da nicht mehr gross die Rede sein.

      @Dan
      Auch Du hast Recht: ich bin einfach am Tage X Eurem Twitter-Feed gefolgt, weil durch den 78s-Artikel darauf neugierig geworden. Mir sind dann halt die zwei Tweets als besonders dämlich aufgefallen und ich habe sie frechs da rein gepostet und Euren Twitter-Feed arg simplifizierend als „white noise“-Gefäss gebrandmarkt. Der Rest war vorwiegend Kommunikation zwischen Euch und anderen zwitschernden Birdies, eher schwierig zu verfolgen. Und da liegt wohl der Hund begraben: Geduld haben, dranbleiben und dann erst urteilen!

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