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  • Netlabels #5: Resting Bell

    Von    |   21. Februar 2009   |   1 Kommentar

    Das Berliner Netlabel Resting Bell bietet als hoch angesehenes Klanginstitut für meditativen Ambient das Refugium einer religionsfreien Kirche. Programmatisches Ruhen der Glocken schafft Raum für introspektive Stille inmitten all dem Lärm um nichts.

    Im druckfreien Raum unter der Glocke taucht man ein in einen faszinierenden Klangkosmos abseits des populären Musikverständnisses und hinab in die Tiefen des Bewusstseins. Musik, in der scheinbar nicht viel passiert, die aber den geneigten Hörer mit minimal changierenden Schwingungen langsam in einen entspannten Zustand fernab von Gravitation und anderem weltlichen Ballast versetzt.

    Gemäss dem Kredo „The presented music should be meditative, experimental, electric, peaceful, beautiful, exciting, acustic or grounding. It could be nearly anything“ präsentiert der Katalog vielfältige Herangehensweisen, deren Hörerlebnis aber ähnlich auserlesen ausfällt. Die Palette der über 50 akzeptierten Forschungsarbeiten reicht von experimentellen Klangspielereien, Fieldrecordings und organischen Tongewächsen über Space-Hymnen hin zu bedrohlich-klaustrophobischen Endzeitvisionen, die ihre stillen, aber vielsagenden Argumente allesamt zwischen den Zeilen beziehen.

    Herauszuheben ist das Label als Ganzes, das mehr ist als die Summe seiner Teile und dessen Teile doch den Wert des Ganzen in sich tragen. Die Stücke können vorgehört und einzeln oder im Päckchen bezogen werden. Das oft hochstehende Artwork zum ausdrucken und Release-Infos gibt’s obendrauf. Für Hörer, die was für oberflächlich nur kleine, dafür in der Tiefe umso grössere Wellen schlagende Musik übrig haben, dürfte die vorgeschlagene Höchstnote nicht übertrieben erscheinen. 

    Als Beweisführung sollen die Anspieltipps dienen, wovon nach einer strengen ersten Aussortierungsrunde gut 30 Stücke mit an die 4 Stunden Spielzeit übrig blieben. Nach einer nächsten waren es noch 10. Weitere Selektion nicht möglich.

    Astrowind – Somewhere The Music Had Been Played (RB008)
    [audio:http://www.archive.org/download/rb008/01-Somewhere_The_Music_Had_Been_Played.mp3]
    Ghosts And Strings – Searching (RB037)
    [audio:http://www.archive.org/download/rb037/02-searching.mp3]
    Venus Vulture – Catch Your Breath First Marie (RB026)
    [audio:http://www.archive.org/download/rb026/03-Catch_Your_Breath_First_Marie.mp3]
    Zero a m m 0 – Temporary Shades Of Gray (RB020)
    [audio:http://www.archive.org/download/rb020/03-Temporary_Shades_Of_Gray.mp3]
    Tiago Sousa – The Road to Western Lands (RB030)
    [audio:http://www.archive.org/download/rb030/02-The_Road_to_Western_Lands.mp3]
    HameloH – Act 5 (RB015)
    [audio:http://www.archive.org/download/rb015/05-Act5.mp3]
    Mensa – Swamp (RB039)
    [audio:http://www.archive.org/download/rb039/02-Swamp.mp3]
    Simultan – Empty Is Inside (RB033)
    [audio:http://www.archive.org/download/rb033/01-empty_is_inside.mp3]
    Moabi – Moll (RB021)
    [audio:http://www.archive.org/download/rb021/05-Moll.mp3]
    Lost Lanterns – Echoes Of Love Remain (RB022)
    [audio:http://www.archive.org/download/rb022/01-Echoes_Of_Love_Remain.mp3]

    Bisher erschienen in der Serie:
    > Netlabels #1: Jacobino Discos
    > Netlabels #2: Les Cristaux Liquident
    > Netlabels #3: Stadtgruen
    > Netlabels #4: Interdisco

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    1. » Netlabels #8: Lost Children | 78s - Das Magazin für bessere Musik

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