Say Hi: Das Gemurmel aus Seattle
Eric Elbogen macht Songs für den nicht enden wollenden Winter. Melancholischer, aber steckengerader Shoegaze-Rock mit einer unmöglichen (undurchdringlichen?) Künstlerbio.
„Our hair is unkempt.“ So lautet der letzte Satz von Say Hi’s Biographie. Er sagt etwa so viel aus über die Musik oder den Musiker, wie dessen heisse Liebe für grüne Äpfel oder Roboter (so nennt der gute Eric seine Drum Machines). Für Aspiranten des Hypes und Laienschreiberlinge also sowohl eine Herausforderung, als auch ein Albtraum.
Allerdings hört man bald heraus, dass die ehemaligen Say Hi To Your Mom (der Name wurde gekürzt, weil er angeblich nicht mehr der Ästhetik des Projekts entsprach, so Eric) aus Seattle trotz zum Teil seltsamen Gemurmel, das einzige Ziel haben, möglichst viel aufzunehmen und herumzukommen. Alles andere bleibt zurück, als hätte man es in der Eile und Gedankenlosigkeit vergessen.
Diese angenehme Straightness, die sich auf den fünf in Eigenregie aufgenommenen Alben durchzieht, wird manchmal mit Rogue Wave, manchmal mit American Analog Set verglichen. Während das sorgfältige und auch absurde Songwriting an denjenigen von Andrew Bird oder The Shins erinnert.
Das sechste Album wird bei Barsuk Records (Ra Ra Riot, Nada Surf, Rilo Kiley) veröffentlicht und von einer (bis jetzt nur) amerikanischen Tour begleitet. Einen Vorgeschmack auf „Oohs & Aahs.“ (3.3.) gibt es jetzt schon mal für alle und für die grauen Tage.
Say Hi – November Was White, December Was Grey
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Say Hi – Northwestern Girls (2008)
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16:30 Uhr 26.1.2009
Schon Say Hi To Your Mom fand ich grossartig und kann ich nur weiterempfehlen. Bin dann auch auf das kommende Album gespannt und würde hoffe, dass ich sie endlich mal live sehen kann.