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  • Satan’s Inn: Best of Metal 2008

    Von    |   31. Dezember 2008   |   6 Kommentare

    Die 78s-Redaktion hat C. Destroyer ein hübsches Weihnachtsgeschenk gemacht: Eine teuflisch rockende Illustration mit Flammen, Tattoos und einem Motörhead-Schädel. Hell yeah! 

    Da revanchier ich mich doch einfach mit der ultimativen „Best Of Heavy Music“-Liste fürs ausklingende Jahr.

    Boris – Smile (Southern Lord)
    Die Japaner mit der unüberschaubaren Diskographie haben auch dieses Jahr wieder ein Lärmmonstrum geschaffen, das einen beim Hören am Stück plättet. Schnelle, kaputte Rocker wie der Hit „Statement“ wechseln sich ab mit psychedelischen Stücken und langen Drone-Orgien.

    Burst – Lazarus Bird (Relapse)
    „Lazarus Bird“ hält das Versprechen, das Burst mit ihrem letzten Album „Origo“ abgaben. Elemente aus Progressive Rock, Post-Hardcore, Thrash- und Death-Metal werden kunstvoll verwoben. Wem Mastodon bereits zu kommerziell bzw. Opeth zu schwülstig sind, der sollte hier zugreifen.

    Cavalera Conspiracy – Inflikted (Roadrunner)
    Seit Max Cavaleras Ausstieg bei Sepultura und dem damit verbundenen Bruch mit seinem Bruder Igor haben Metal-Fans auf eine Wiedervereinigung der Cavalera-Brüder gewartet. Dieses Jahr war es soweit, und das Ergebnis ist eine wütende, aufgepeitschte Platte mit viel Old-School-Geprügel geworden.

    Cult Of Luna – Eternal Kingdom (Earache)
    Ein Jahr ohne Isis-Release? Kein Problem, solange dafür Cult Of Luna ein neues Album veröffentlichen. Die Schweden haben ihrer Musik zwischen den brachialen Parts nochmals mehr Ruhe und somit Tiefe verliehen und ein äusserst atmosphärisches Album geschaffen.

    Enslaved – Vertebrae (Indie)
    Mit „Vertebrae“ haben die ehemaligen Black Metaller ein Meisterwerk zwischen Celtic Frost, Opeth, Tool und Pink Floyd abgeliefert. Der Mix von Joe Barresi (u.a. QOTSA, Tool) verleiht ihm einen auffallend transparenten Klang, sehr wohltuend inmitten der Masse an zu Tode komprimierten Produktionen.

    Genghis Tron – Board Up The House (Relapse)
    Ein aussergewöhnliches Album, kaum einzuordnen. Zwei Synthies, eine Gitarre, ein Drumcoputer und ein vielseitiger Sänger ergeben 43 Minuten puren Wahnsinn. Wer einen Begriff dafür sucht: Elektro-Noise-Death-Ambient-Metal. Erfrischend anders.

    Gojira – The Way Of All Flesh (Listenable)
    Die Franzosen setzen auf deutsche Tugenden und vertonen den Werbeslogan „Vorspung durch Technik“. Gojiras Death Metal ist atemberaubend, wer eine Alternative zu Meshuggah sucht dürfte sich daran erfreuen. Zur Single „Vacuity“ wurde zudem der Metal-Clip des Jahres gedreht.

    Melvins – Nude With Boots (Ipecac)
    Seit rund 25 Jahren im Geschäft und immer noch zwischen Stuhl und Bank agierend. Es ist nicht Metal, nicht Grunge, nicht Punk, nicht Doom, es ist einfach nur grandios was die Melvins (mittlerweile zu viert mit sensationellem Doppel-Drumming) abliefern.

    Metallica – Death Magnetic (Vertigo)
    Produzenten-Guru Rick Rubin machte den Millionären ordentlich Feuer unterm Hinterteil. „Death Magnetic“ berstet geradezu vor Spielfreude und hat auch mehrere Monate nach Release noch erstaunlich viel zu bieten. Mit „All Nightmare Long“ haben die „Four Horsemen“ meinen Kracher des Jahres geschrieben.

    Opeth – Watershed (Roadrunner)
    Die Könige des progressiven Death Metals haben auf „Watershed“ den Death Metal-Anteil nochmals zurückgeschraubt und liefern die musikalische Version eines düster-romantischen Gemäldes ab. Pompös, schwülstig, überladen, aber halt auch gnadenlos gut.


    6 Reaktionen

    1. » Satan’s Inn: A New Level | 78s - Das Magazin für bessere Musik
    1. #1 zulu

      22:52 Uhr, 4.1.2009, Link

      Metallicas Death Magnetic ist tatsächlich eine runde Sache geworden. Mag sein, dass es an Rick Rubin liegt. Allerdings ist es ziemlich Retro im Sinn von Metallicas Weg.
      Für meine Ohren ist deshalb St. Anger nach wie vor das beste und härteste Metallica-Album. Da hat Bob Rock leider zum letzten Mal zeigen dürfen, was er drauf hat. Allein der von fast allen gehasste Snare-Sound ist schlicht geil.

    2. #2 Dominique Marcel Iten

      11:40 Uhr, 7.1.2009, Link

      Ich fand St. Anger ebenfalls sehr unterhaltsam. Vor allem weil sie da ein sehr spannendes und für Metallica untypisches Songwriting an den Tag legten.
      Aber man kennt das ja…kaum klingts nach Veränderung, da schreien die Puristen gleich Zeter und Mordio.
      Ausserdem haben es Metallica geschafft, dass sich die ganze Musikwelt über einen Snaresound stritt…

    3. #3 gebaeude

      12:41 Uhr, 9.1.2009, Link

      ISt doch eh Wurst! 2008 war ein gutes Jahr für das Metall und 2009 soll noch besser werden. Man sagt ja, dass in wirtschaftlich harten Zeiten auch die Gitarren wieder härter erklingen. –> Wirtschaftskrise forever!

    4. #4 C. Destroyer

      14:14 Uhr, 3.2.2009, Link

      2009 wird definitiv grossartig, siehe http://www.78s.ch/2009/02/03/satans-inn-breaking-news/

    5. #5 Meursault

      09:44 Uhr, 20.2.2009, Link

      Apropos Motörhead. Von denen ist ein Test im neuen MWJ. Unter http://www.metalwarriors.ch kann man dieses CH-Metalheft gratis abonnieren!

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