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  • Netlabels #2: Les Cristaux Liquident

    Von    |   13. Dezember 2008   |   2 Kommentare

    Das in Montpellier von einem Künstlerkollektiv gegründete Label feiert die ‚open culture‘ auf vielfältige Weise. Hauptsache alles wird an einer feinen ’sauce en dub‘ serviert.

    Les Cristaux Liquident ist ein gutes Beispiel für die Umsetzung der Möglichkeiten bzw. idealistischen Ziele eines Netlabels unter Nutzung der Creative Commons: Sie offerieren einer beschränkten Zielgruppe einen kompakten, verhältnismässig stilgebundenen Katalog an qualitativ hochwertigen Künstlern und fördern damit die Wahrscheinlichkeit ihrer Entdeckung und interessanten Kollaborationen mit internationalen, gleichgesinnten Musikschaffenden. Dazu organisieren sie regelmässig Konzert-Events, bei welchen die hoffentlich durch die kostenlose Verbreitung gewachsene Besucherschar das überlebensnotwendige Kapital einschiesst.

    Ob das Konzept so letztlich aufgeht bleibt dahingestellt. Ein weiteres Beispiel ist das Label jedenfalls für (typisch) ansprechenden französischen Elektro internationaler Färbung. Zwar hat es erst zehn Veröffentlichungen einer Handvoll Resident-Künstler zu verzeichnen, diese bieten aber ein reichhaltiges Programm mit Kollaborationen und Remixes und ein ausgewogenes Niveau bei der Vermischung analog-rockiger und elektronischer Klänge, selten mit leichter Tendenz zum Drum’n’Bass, oft mit orientalischen Einschlägen und alles abgeschmeckt mit einer wohldosierten Prise Dub.

    Ein Highlight ist der erste Teil ihres „Recto Versus“-Samplers, bei dem ein Resident, in diesem Falle Volfoniq, geremixt wird oder selber mixt. Ansonsten sieht’s wohl so aus, dass wenn man den einen mag, man auch am andern gefallen finden könnte. Hier schon mal einige Anspieltipps:

    USSF vs. Volfoniq – Hypno Dub rmx (LCL04)
    [audio:http://www.lescristauxliquident.org/audio/releases/rv01/04_Ussf_VS_Volfoniq_Hypno_dub_remix.mp3]

    Metastaz – Clash (LCL06)
    [audio:http://www.78s.ch/wp-content/uploads/2008/11/12-clash.mp3]

    Volfoniq vs. Manudub – HoriZon biZare (LCL04)
    [audio:http://www.lescristauxliquident.org/audio/releases/rv01/01_Volfoniq_VS_Manudub_HoriZon_biZare.mp3]

    Volatil – Flesh & Bones (LCL10)
    [audio:http://www.78s.ch/wp-content/uploads/2008/11/02flesh-bones.mp3]

    Organic vs. Volfoniq – Volforganic Dub (LCL04)
    [audio:http://www.lescristauxliquident.org/audio/releases/rv01/02_Organic_VS_Volfoniq_Volforganic_dub.mp3]

    > Zum Rest der Netlabel-Serie

    2 Reaktionen

    1. #1 Anne Berthod

      01:58 Uhr, 14.12.2008, Link

      Ey Jungs. Will euch da nicht dreinreden. Doch diese Szene exisitiert bereits seit Jahren.
      Der grosse Schweizer Pot nennt sich übrigens starfrosch.ch. Da habe ich schon manch nettes File gefunden und bin danach die eine oder andere Band gucken gegangen.
      Finde, dass solches driungend unterstützt werden sollte. SUISA soll nach Hause. Clubs und Medien sollten CC-Bands unterstützen.

    2. #2 Marco Durrer

      12:14 Uhr, 14.12.2008, Link

      ey Anne. sehr gerne darfst du da dreinreden.
      klar ist das nichts neues. und? kann jedenfalls nicht schaden, wenn hierdurch vielleicht noch einige leute mehr für die CC-szene sensibilisiert werden und das eine oder andere nette file finden und die entsprechenden künstler/label unterstützen, oder? soll ja nur als kleine auswahl-hilfestellung dienen, da wohl nicht alle gleichviel musse und willen haben, sich tage/nächtelang durch die archive zu hören.

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