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  • Der Nippel-Plattenspieler spielt keine Hits mehr

    Von    |   31. Oktober 2008   |   10 Kommentare

    Grosse Aufregung um Radio Energy. Bundesrat Leuenberger hat dem Zürcher Privatradio die Konzession entzogen und stattdessen dem Schawi eine gegeben. So what?

    Die ganze Konzessionsgeschichte und die Aufregung um die unfaire Behandlung von Radio Energy könnt ihr anderswo nachlesen.

    An dieser Stelle nur dies: Mit Radio Energy würde Zürich ein Musikprogramm verlieren, das in dieser Form einzigartig und so leicht nicht zu ersetzen ist. Aktuell läuft zum Beispiel:

    17:22 Amy Winehouse – Rehab
    17:18 Rihanna – Disturbia
    17:13 Bryan Adams – Have You Ever Really Loved A Woman
    17:10 Madonna & Justin Timberlake – 4 Minutes

    Nach Amy Winehouse kam kurz Moritz Leuenberger zu Wort, der erklärte, wieso Energy keine Konzession mehr erhält: Das eingereichte Gesuch war das schlechteste von allen.

    Wie es mit Energy weiter geht, ist noch unklar. Auch ohne Konzession lässt sich ein Radio weiterbetreiben, umso mehr, wenn man einen Grossverlag wie Ringier (Blick, Schweizer Illustrierte, Cash) im Rücken hat. (siehe Korrektur in den Kommentaren)

    10 Reaktionen

    1. #1 the aeschli

      20:18 Uhr, 31.10.2008, Link

      airplay-charts von radio NRJ der letzten 168h (7 tage):
      rang 20 = 23 plays…
      sprich 3mal täglich!
      ich liebe vielfalt!

    2. #2 magenta

      18:00 Uhr, 1.11.2008, Link

      Aua. Sagt mir bitte, dass dieses Ad nicht euer (bzw. deren) Ernst ist. Wenn doch: Hopp Moritz!

    3. #3 David Bauer

      20:10 Uhr, 1.11.2008, Link

      Ernst wohl nicht unbedingt, aber jedenfalls nicht erfunden. Hat vor ein paar Jahren für Furore gesorgt. Was lernen wir daraus? Vinyl macht Nippel steif. Aber das wussten wir ja schon.

    4. #4 Der Gabriel

      13:32 Uhr, 2.11.2008, Link

      Die Schadenfreude von Leuten wie Magenta macht mich dunkelrot vor Wut. Es geht hier nämlich um ziemlich viele Arbteitsplätze. Und um ein Radio mit 220 000 täglichen Hörerinnen und Hörern. Und wenn ich lese:

      „Wie es mit Energy weiter geht, ist noch unklar. Auch ohne Konzession lässt sich ein Radio weiterbetreiben, umso mehr, wenn man einen Grossverlag wie Ringier (Blick, Schweizer Illustrierte, Cash) im Rücken hat.“

      kann ich nur sagen: Nein. Ohne UKW (und das ist ja ein UKW-Verbot – Zitat Leuenberger: „Damit kann Radio Energy sein Programm nicht mehr über UKW verbreiten.“) kannst du in der Schweiz kein Radio machen mit 220 000 täglichen Hörerinnen und Hörern, die das z.B. jeden Morgen in Küche, Auto und Büro hören. Und vor allem kannst Du mit Internet- und DAB-Radio keine -zig Familien ernähren.

    5. #5 Dominique Marcel Iten

      14:18 Uhr, 2.11.2008, Link

      Tragisch ist, dass man sich bei Energy schlichtweg zu sicher war. Das zeigt auch die Tatsache, dass deren Gesuch das angeblich schlechteste war.
      Schade ist zudem, dass der Schweizer Radio Landschaft überhaupt keinen Gefallen getan wird. Denn mehrere Radios bedeutet Konkurrenzkampf, und Konkurrenz ist gut, denn sie ist es, welche die Radios zwingt, gute Formate zu bringen.
      Aber das sieht der Herr Alt 68er Bundesrat leider nicht…

    6. #6 the aeschli

      17:35 Uhr, 2.11.2008, Link

      also man darf nicht vergessen, dass schawinski auch arbeitsplätze geschaffen hat, damit er sein radio betreiben kann, also nicht nur vom abbau sprechen, der so wohl sicher uncool ist, aber es unter dem strich kein abbau ist, weil, wie erwähnt, schawi aufgerüstet hat und auch bei zürisee seit langem von ausbau und aufstockung die rede ist.
      weiter hat man ja bei NRJ bereits so super ist, wieso hat man es dann nicht geschafft in den letzten jahren, nach der übernahme von „radio z“ sein programm so anzupassen, dass man bei einer neuvergabe, von der man ganz genau gewusst hat, dass die kommt, auch wirklich eine chance hat. und wenn die schlauberger dort hald jahrelang auf das machen, nähmlich die hörerzahlen, wo es von gesetzesseite her heisst, dass es ganz klar KEIN kriterium ist, ist man einfach auch selber schuld, man hätte jahrelang zeit gehabt, dies zu ändern versuchen, hat man auch unterlassen.
      auch muss man sagen, wenn sich 5 um einen podestplatz ranken, wird es automatisch 2 verlierer geben, und es ist wie beim sport: jedes rennen wird neu und von vorn gestartet, nur weil man mal letztes gewonnen hat, gibt es dafür keinen vorsprung beim nächsten mal.
      wer gewinnen will mus „secklen“, immer, das haben hald andere gemacht, und einer musste nun über die klinge springen

    7. #7 David Bauer

      19:40 Uhr, 2.11.2008, Link

      Gabriel hat natürlich recht, ein Radio ohne Konzession weiter zu betreiben ist nur schwer machbar. Ich habe das mit dem Fernsehen verwechselt, wo die Lage anders aussieht.

    8. #8 magenta

      15:23 Uhr, 3.11.2008, Link

      Exgüseh, der Gabriel. Mein (zugegebenermassen recht salopper und wohl mässig themenrelevanter) Kommentar galt dem grässlichen Bild. Mich über Arbeitsplatzverluste zu freuen, liegt mir fern.

    9. #9 moritz

      20:23 Uhr, 7.11.2008, Link

      Ohhh bitte: Ihr wollt doch nicht wirklich ein sau schlechtes Radio mit dem Argument der Arbeitsplätze verteidigen? Bitte!
      Ein Qualitätsradio auf der gleichen Frequenz schafft mindestens so viele Arbeitsplätze. Stellt euch vor dann braucht es sogar wieder eine Musik-Redaktion und keinen Computer wie bei dem „Energie-Killer“ NRJ… MENSCHEN und keine Redaktions-Computer.

      Man sollte alle abstellen, alle alle alle… ;)

    10. #10 franque

      10:43 Uhr, 10.11.2008, Link

      ein schlechtes radio weniger. doch bei der argumentation (charts-repetition) müsste das drs3 schleunigst geschlossen werden. 25 jahre radio zum glück…fader geht’s kaum mehr… .

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