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  • Popkomm Liveblog: 78s verlost eine auf 1 Exemplar limitierte Heidi Happy-Vinyl

    Von    |   8. Oktober 2008   |   15 Kommentare

    Ein erster Rundgang durch die Hallen der Popkomm 2008 lässt ein erstes Fazit zu.

    Im Moment sitze ich am „Schweizer Stand“, der jeweils von der SUISA gestellt wird – die Farbe rot dominiert, kombiniert mit schwarz und USM Möbel…

    Rechts von mir befindet sich der österreichische Stand mit gemütlichen Sitzplätzen und dem gelben FM4 Logo, was gleich sympathisch erscheint. Hinter mir ist der spanische Stand, der durch die Farbigkeit punktet. Und da wären noch die Dänen, Warner Music, Norwegen…

    Aber kommen wir zu den beiden Highlights, die ich in den letzten Stunden erlebt habe.

    Die Majors präsentieren sich mit aufgeräumten, loungigen Ständen – langweilen aber mehr. Ausnahme Universal: Die gönnen sich eine Wasser-Schleuder-Maschine die Wörter in die Luft spritzt. Effekt ist sexy – nur steht da immer was von Zucchero.

    Das eigentlich Highlight sind die beiden Ingenieure von Vinylrecorder.com. Sie haben eine Maschine entwickelt, mit welcher man Vinyl Platten (33rpm) schnitzen kann.

    Ich konnte es nicht lassen und fragte, ob sie mir einen Song von der kommenden Heidi Happy CD auf Vinyl schneiden können. Das haben sie dann auch gemacht. Fulltime Running, Instrumental One, Deheree ist nun in der Einer-Auflage verfügbar.

    Und das Beste: Ich verlose diese auch gleich hier im Blog. Schreibe unten einen kurzen Kommentar warum Vinyl besser als digital ist. Der beste Kommentar gewinnt – aber kommt mir jetzt nicht mit dem Vinyl-ist-wärmer-Ding.

    Soweit das Update um 14:20 Uhr. Ich klinke mich nun in die Konferenz ein. Im Moment läuft das Popkomm IMEA Panel. Popkomm IMEA präsentiert „cutting edge Start-Ups“ welche neue Technologien, Geschäftskonzepte und Ideen umsetzen möchte. Eine hochkarätige Jury hat 6 Finalisten ausgewählt, welche heute Nachmittag vor dem Popkomm Publikum pitchen. Der Gewinner erhält internationale Medien Coverage und 3000€.

    UPDATE: „cutting edge Start-Ups“? Davon hab ich vorhin geschrieben. Unter den 6 Finalisten befand sich auch eine Schweiz/USA Firma mit dem Namen Kyte. Und wer hat gewonnen? Kyte! Nun gehts mit Billboard Leuten und Konsorten zum Trunk, das hat der Kyte CEO versprochen. Einige Klischees stimmen also doch – nach einem kleinen Aperitiv mit dem Chef der Popkomm GmbH und schönen Worten sehen alle die Zukunft des Musikbusiness „etwas“ positiv. Hauptsache man ist am richtigen Ort wo es Häppchen und Getränke gibt.

    Morgen gibts mehr auf diesem Kanal!

    Luc Fischer ist Gründer des Luzerner Indie Labels Little Jig und berichtet für 78s von der Popkomm. > Alle Beiträge

    15 Reaktionen

    1. #1 Romano

      14:57 Uhr, 8.10.2008, Link

      Sorry Luc, aber was ein gutes Vinyl wirklich ausmacht, ist nunmal diese Wärme… ich mag hier nicht erzählen wie cool es ist, wenn man im media markt bei den schallplatten und nicht bei den cd’s wühlt, oder wie geil die poster sind und wie indie und alternativ das ganze ist, oder wie geil man scratchen kann, oder wie schön das gefühl ist den tonabnehmer auf die platte zu legen, oder dass die platte auch deine enkelkinder hören können, während die cd schon lange nicht mehr funktioniert. es ist echt die wärme die es ausmacht, rspkv, das schöne, dass auf vinyl die ganzen höhen und tiefen noch drin sind, welche bei einer cd und einem schäbigen mp3 einfach fehlen. sorry, is aber so.

    2. #2 Hnana

      15:53 Uhr, 8.10.2008, Link

      haha, man, ich glaube hier hat jemand etwas nicht ganz verstanden. du hast ein komprimiertes stück musik im digitalen mp3-format auf ne vinylscheibe pressen lassen und jetzt im ernst das gefühl, das tönt dann besser?

    3. #3 evil jennievil

      16:05 Uhr, 8.10.2008, Link

      schon mal ne gebrauchte mp3-datei gekauft, und zuhause ganz hibbelig ausprobiert ob dein player die kleinen kratzerchen ignoriert oder ob du die b-seite, die auf keinem album drauf ist, doch unbeschädigt anhören kannst? was kommt dann als nächstes? die internationale mp3-börse im volkshaus? ‚hey, da drüben kannst du das lied mit ner 96er bitrate kaufen, das ist heute kaum noch zu kriegen…‘

    4. #4 Uas

      16:39 Uhr, 8.10.2008, Link

      Vinyl ist analog. Genügt das?

    5. #5 Pop B. Sessen

      17:43 Uhr, 8.10.2008, Link

      dass die leute doof sind, setz ich als bekannt voraus…. aber digital ist besser.

    6. #6 schnäbi

      21:25 Uhr, 8.10.2008, Link

      eigentlich ist digital besser. das weiss jeder. und eigentlich haben ja tocotronic gerne recht. aber für einmal nicht. genau. beim vinyl. und um die ausnahme zur tocotronic-regel belegen zu können bräuchte ich unbedingt das heidi-vinyl. mesi.

    7. #7 Mathias Menzl

      22:10 Uhr, 8.10.2008, Link

      kindergarten. ich find „digilog“ am coolsten und das ist ja dieses limitierte stück musik auch. ich darf das ja aber nicht beantragen, leidee. wollte aber deponieren: cooles teil, dieser vinylrecorder. kann man jetzt ja mix-vinyl machen für seine liebsten. gibt’s was geileres?

    8. #8 Der Gabriel

      23:08 Uhr, 9.10.2008, Link

      Warum ist Vinyl besser als digital? Nun, die Frage ist so nicht ganz vernünftig gestellt, denn je nach Art der Digitalisierung ist Herr Pop B. Sessen dann nah dran an der Wahrheit.

      Falls die Frage aber lautet: Warum ist Vinyl besser als eine Audio CD – dann hat Pop B. Sessen 1. imho nicht recht und 2. geht die Antwort vielleicht ungefähr so: Vorausgesetzt, das Ausgangsmaterial ist analog (also nicht irgendein 8-Bit-Chiptune oder ein Heidi-Happy-MP3, sondern, sagen wir mal, die professionelle Studio-Aufnahme einer Band, dann ist das nun mal so, dass für eine CD 44,100 Samples pro Sekunde genommen werden (ja, das ist ziemlich viel), jeweils mit der Präzision von 16 Bit pro Sample (also ca. 65000 verschiedene mögliche Werte).

      Das reicht zwar, umd sehr gut zu tönen, aber es ist dennoch «nur» eine Annäherung an den ursprünglich vorhandenen «totalen» Sound, der auf einer LP drauf ist – denn im Vinyl ist das ganze Soundspektrum, die Kurve, ohne Ausschnitte pro Sekunde, ohne Bit-Begrenzung, eingeritzt.

      Ausserdem ist der Frequenzbereich der Audio-CD eingeschränkt auf den Bereich zwischen 20 Hz bis 22,05 kHz. Klar, jetzt kommen die einen Forscher und sagen, das durchschnittliche menschliche Gehör höre nun mal keine Töne über 20 kHz. Nur: LPs schaffen je nach Equipment über 70 kHz (Hunde und Fledermäuse lieben das heiss). Und während diese Töne nicht „gehört“ werden, zeigen laut diversen Audioforen verschiedene wissenschaftliche Tests, dass diese Töne im menschlichen Gehirn zu Reaktionen führen… also scheint es da einen Effekt auf den Menschen zu geben, der die CD nie wird produzieren können. Die Heidi-Happy-CD vom Wettbewerb natürlich auch nicht – wegen des Ausgangsmaterials… ;-)

    9. #9 Mathias Menzl

      00:02 Uhr, 10.10.2008, Link

      tja, aber immerhin is sie limitiert, oder? ;)…

    10. #10 stubi

      14:59 Uhr, 10.10.2008, Link

      @Der Gabriel
      kannst du mal die links posten? würd mich interessieren. was du aber meiner meinung nach nicht beachtest, ist die dynamik einer CD. Diese ist um vielfaches höher als bei einer platte (auch wenn heutzutage dies gar nicht mehr genutzt wird). Dies aus rein physikalischen gründen, da sonst die nadel aus der rille springen würde. Zudem sagst du richtig, die CD geht bis 20hz. Platten werden aber so viel ich weiss zwischen 30 und 40hz abgeschnitten, da es sonst ebenfalls die nadel aus der rille schmeissen würde. Der artikel hier zeigt noch einige andere bereiche wo die schallplatte klar gegen die CD verliert, so auch im höhenbereich, wo ab gut 10khz massiv abgesenkt werden muss, da der tonkopf dies auch nicht verkraften kann. Aber schlussendlich bin ich auch ein plattenfan. Wahrscheinlich ist das klangverhalten einer platte einfach angenehmer für das menschliche gehört, wenn auch „qualitativ“ schlechter.

      http://www.hifiaktiv.at/diverses/realistische_betrachtungen_themen/realistische_betrachtungen_analoge_schallplatte.htm

    11. #11 Der Gabriel

      15:30 Uhr, 10.10.2008, Link

      @stubi
      also punkto links: mein geschwafel kommt mehrheitlich aus langen disputen von damals, als das noch voll in war, darüber zu streiten – und die zahlen hab ich mir bei wikipedia wieder aufgefrischt… wer recht hat, weiss ich letztlich ja auch nicht, aber ich will nun mal die platte gewinnen und hoffe natürlich dass ich das bin. das mit den frequenzen hab ich von hier:
      http://en.wikipedia.org/wiki/Gramophone_record

      und zwar diese stelle: „The frequency response of vinyl records may be degraded by frequent playback if the cartridge is set to track too heavily, or the stylus is not compliant enough to trace the high frequency grooves accurately, or the cartridge/tonearm is not properly aligned. The best cartridges and styli have response up to 76 kHz“

      ist natürlich gut möglich, dass die hifi-superheroes mit den dicken goldkabeln das alles viel besser wissen auf hifiaktiv, what do i know ;-)

    12. #12 stubi

      17:54 Uhr, 10.10.2008, Link

      @Der Gabriel
      gold kabel hab ich zum glück noch keine, aber mich erstaunt immer wieder das die platte „sooooo“ beliebt ist und ich immer wieder höre, dass die CD technisch gesehen so viel besser ist. Wahrscheinlich hören wir nicht richtig. Übrigens, hab grad nachgeschaut auf wikipedia. Da steht „citation needed“ neben 76kHz :))) Bin gespannt…

    13. #13 Wolf

      01:14 Uhr, 11.10.2008, Link

      Einer der beiden Entwickler zeigt, wie der Recorder läuft.
      Habe jetzt ein10 min- Video auf Youtube:
      http://tinyurl.com/4fheg3

      Viel Spass,
      Wolf

    14. #14 evil jennievil

      11:08 Uhr, 11.10.2008, Link

      oh ist der herzig. freaky aber herzig.

    15. #15 Wolf

      21:50 Uhr, 11.10.2008, Link

      ja, das ist er. ein echter tüftler.
      aber er hat auch alle im griff, die da warteten, um sich von ihren cds gratis platten schneiden zu lassen. er lässt sich ganz bestimmt nicht die butter vom brot nehmen.
      DAS wäre normalerweise meine story, wenn das gerät nicht so super gewesen wär…

      was an der kiste noch fehlt, sich aber bestimmt noch entwickeln lässt, ist der synchronstart und eine elektronische erkennung der tracks, falls man vergisst, rechtzeitig zu kurbeln.

      die heizung besteht übrigens nicht etwa aus, durch schleifkontakte gespeiste heizspiralen im teller, sonder es heizen nur die lampen von oben. „souri“ macht sich deshalb bereits gedanken, wie das funktionieren soll, wenn glühlampen mal verboten sind.

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