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  • Die beiden neuen iPods im Test

    Von    |   21. September 2008   |   10 Kommentare

    Vor kurzem hat Apple seine neuen iPods vorgstellt. Wir haben sie getestet – und sind mässig beeindruckt.

    Es hat inzwischen Tradition: Wenn Apple-Chef Steve Jobs zur Keynote-Speech lädt, fiebern die Applianer einer neuen Technikrevolution entgegen. Diesmal gab’s nicht mal ein Revolutiönchen, sondern ein ziemlich unauffälliges Lifting für die bestehenden iPod-Modelle.

    Am auffälligsten hat sich der Nano verändert. Er kommt nun in einer ganzen Farbpalette daher und sticht optisch ziemlich ins Auge (unser leuchtend magentafarbenes Testexemplar hat sich als echter Hingucker erwiesen). Was neben der Farbe auffällt: Die Form gleicht sich wieder dem Vor-Vorgänger an, ist also wieder deutlich länger als breit, das Display wieder hochformatig. Ob nun dieser oder der breitere Vorgänger besser in der Hand liegt, liegt wohl in der Hand des Betrachters.

    Neu ist auch der Nano bewegungsempfindlich. Das vom iPod Touch und vom iPhone bekannte Umkippen des Displays funktioniert jetzt also auch hier. So kann das hochformatige Display für Videos und zum Durchblättern der Plattensammlung in ein querformatiges verwandelt werden. Im Test hat dies allerdings manchmal gar nicht, manchmal erst mit deutlicher Verzögerung funktioniert.

    Nett, aber irgendwie überflüssig ist die Funktion, dass man durch leichtes Schütteln des Nano einen zufälligen Song abspielen kann. Das macht man ein paar Mal, weil’s lustig ist, danach wechselt man die Songs lieber wieder per Tastendruck. Wenn es auch kein Killer-Feature ist, so ist es immerhin ein weiterer Beweis für Apples Fähigkeit, intuitive Mensch-Maschine-Schnittstellen zu kreieren. Was wäre natürlicher, als nach dem „Durchschütteln“ ein zufälliges Resultat zu bekommen?

    Leicht überholt wurde auch der iPod Touch, der seit der Veröffentlichung des iPhone ein wenig an Glanz verloren hat. Er ist jetzt im Prinzip das iPhone, das nicht telefonieren kann. Der Touch ist etwas flacher geworden und sieht im Profil jetzt aus wie eine Philippe Starck-Badewanne.

    Neue Funktionen: Ein Lautstärkeregler an der Seite, der auch bei aktivierter Tastensperre funktioniert, ein integrierter Lautsprecher (der nicht grandios klingt, aber seinen Zweck erfüllt, wenn man mal ohne Ohrstöpsel Musik hören möchte) und dank neuer Software der Zugang zum App-Store. So kann man den touch nun auch als portable Spielkonsole verwenden.

    Im Gegensatz zum nano ein sehr dezentes, aber gerade deshalb überzeugendes Update des touch. Er bleibt damit der eleganteste Mp3-Player weit und breit und eine gute Alternative zum iPhone für all jene, die nicht alles mit demselben Gerät machen wollen.

    Der iPod nano kostet in der 8GB-Version 229 Franken, mit 16GB 299 Franken.

    Der iPod touch kostet mit 8GB 339 Franken, mit 16GB 439 Franken und in der neu verfügbaren Version mit 32GB 579 Franken. Er ist damit auch deutlich günstiger geworden als der alte, wo für 8GB stolze 469 Franken fällig waren.

    Beide iPods sind neu mit der Funktion Genius ausgestattet, die selbständig passende Playlists erstellt. Dazu dann noch separat mehr.

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    10 Reaktionen

    1. 78s - Das Magazin für bessere Musik » Wochenrückklick
    1. #1 Marco

      21:44 Uhr, 21.9.2008, Link

      Von diesem Review bin ich auch mässig beeindruckt… Das ist ja nicht viel mehr als die Keynote bzw. Pressemitteilung rezitiert.

    2. #2 David Bauer

      22:04 Uhr, 21.9.2008, Link

      Ich muss dich enttäuschen, habe weder die Keynote gesehen noch die Pressemitteilung gelesen.

    3. #3 stefan

      10:34 Uhr, 22.9.2008, Link

      itunes genius hat mich jetzt unabhängig von iPods schon ein paarmal ziemlich unterhalten (im positiven Sinne).

    4. #4 Marco

      14:10 Uhr, 22.9.2008, Link

      Das habe ich auch nicht behauptet, ich wollte damit nur sagen dass alle Fakten schon bekannt sind weil vom Hersteller so kommuniziert. Auf einen „Test“ deutet einzig die Aussage über das schlechte Funktionieren des Bewegungssensors hin.

    5. #5 David Bauer

      14:29 Uhr, 22.9.2008, Link

      Naja, ich glaube nicht, dass Apple kommunizieren würde, dass das nano-Schütteln „nett, aber irgendwie überflüssig“ sei, dass der iPod touch „das iPhone, das nicht telefonieren kann“ ist, dass der integrierte Lautsprecher „nicht grandios“ klingt. Auch hat Apple kaum geschrieben, dass der touch im Profil aussieht wie eine Philippe Starck-Badewanne und dass das Schütteln ein Beweis für die guten Mensch-Maschine-Schnittstellen von Apple ist.

      Aber fair enough, wenn du dich schon via Apple informiert hast, ist ja gut. Wer das nicht getan hat, erfährt vielleicht trotzdem noch was neues hier. Und wenn auch das nicht, dann fällt auch deswegen kein Baum um.

    6. #6 Thomas Meier

      20:36 Uhr, 22.9.2008, Link

      Warum seid ihr Blogger immer so unglaubich empfindlich? Das muss mir echt mal einer erklären…

    7. #7 Mathias Menzl

      10:17 Uhr, 23.9.2008, Link

      wir sind nicht empfindlich, wir erlauben uns nur auf kritik zu antworten und nicht aufs maul zu hocken. aber das haben „schweizer“ halt nicht so gerne, weil sie lieber in harmonie ertrinken. wie die srg zb.

    8. #8 lurch

      17:44 Uhr, 29.9.2008, Link

      blogger = empfindlich,
      schweizer = harmoniebedürftig

      was man hier nicht alles erfährt ;)

    9. #9 frozen

      12:43 Uhr, 30.9.2008, Link

      Das schütteln ist überhaupt nicht innovativ, das hat Sansa Shake schon seit beinahe 2 Jahren.

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