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  • It’s a Ra Ra Riot

    Von    |   23. August 2008   |   1 Kommentar

    Die US-Band Ra Ra Riot verbindet Kammer-Musik mit Indie-Rock. Diese Woche ist in den USA ihr Debüt „The Rhumb Line“ erschienen.

    Für ihr kurzes Bestehen von zwei Jahren hat die Band aus Syracuse schon so einiges durchgemacht. Die Band hat einen kometenhaften Aufstieg hinter sich. Kaum gegründet hat sie ihr Fontmann Shaw Flick bereits wieder verlassen. Der zweite Sänger Wesley Miles sprang ein und es stellte sich heraus, dass er im Gegensatz zu Flick zwar weniger einnehmend und unterhaltsam war, aber eine kräftigere Stimme besitzt. An den beiden grossen Newcomer-Festivals der USA, dem CMJ in New York und dem SXSW in Austin, wurden sie im Nachhinein als eine der grössten Entdeckungen gehandelt. Eine Affiché, die sie ihrer engagierten Live-Shows zu verdanken haben.

    Im Juni 2007 folgte dann ein Ereignis, das andere Bands zerstören kann. Schlagzeuger John Pike verschwand nach einem Konzert auf mysteriöse Weise und wurde kurze Zeit später tot aufgefunden. Der 23-Jährige galt als begnadeter Songschreiber und Multi-Instrumentalist. Die Band nahm eine Auszeit, entschied sich kurze Zeit später jedoch weiter zu machen.

    Knapp ein Jahr nach diesem Schicksalsschalg veröffentlicht das Quintett sein Debüt-Album „The Rhumb Line“ auf Barsuk Records (Nada Surf, ehemals Death Cab For Cutie). Die Platte besteht aus den bereits bekannten Single-Hits „Ghost Under Rocks“, „Dying is Fine“ und dem übergrossen Kate Bush-Cover „Suspended in Gafffa“.

    „Ghost Under Rocks“ bleibt der Lieblingssong, obwohl man ihn schon von der EP kennt. Er hat orchestrale Grösse bricht die Erhabenheit zum Schluss jedoch mit seiner härteren Gangart gekonnt auf. Eine Eigenschaft, die auch andere Songs auszeichnet. Die Streicher sind allgegenwärtig und verschaffen den Songs zuweilen eine bittersüsse und kitischige Komponente, die jeweils durch einen gekonnt gesetzten, dissonanten Break oder eine gesteigerte Gangart durchbrochen wird. Zweiter Höhepunkt ist das Synthesizer-lastige „Too Too Too Fast“, das auch ein Phoenix-Song sein könnte, würden am Schluss des Songs nicht die Bänne brechen und Kollege Post-Punk Hallo sagen.

    „The Rhumb Line“ ist ein Album für die Jahres-Bestenliste und braucht die Vergleiche mit Genre-Grössen wie Vampire Weekend, The Shins und Arcade Fire nicht im geringsten zu scheuen.

    Ra Ra Riot – Dying is Fine
    [audio:http://barsukmusic.blaireau.net/RaRaRiot_DyingIsFine.mp3]
    Ra Ra Riot – Each Year
    [audio:http://www.rarariot.com/audio/Ra%20Ra%20Riot%20-%20Each%20Year.mp3]

    Ra Ra Riot – Ghost Under Rocks (Video)

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