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  • Albumfinanzierung 2.0: Die Angelika-Aktie

    Von    |   28. Juli 2008   |   6 Kommentare

    Die ersten beiden Alben haben sie via Major Label verkauft. Die neuen Songs verschenken Angelika Express und verkaufen dafür Aktien.

    Angelika ExpressAngelika Express, das ist eine ganz normale mittelprächtige Deutschrockband aus Köln, die aber natürlich nicht Deutschrock spielt, sondern Poppunk, sagen sie. Die ersten beiden Alben wurden gut aufgenommen, von Kritikern wie Publikum, alles nahm seinen normalen Weg, den eine Band so nimmt, wenn sie von einem Major Label gepusht wird und den Genrenerv der Zeit trifft.

    Beim neuen Album von Angelika Express ist alles anders. Im Wochentakt veröffentlichen sie die neuen Songs auf MySpace und auf ihrer Website, jeder, der will, kann sie gratis herunterladen. Insgesamt 14 Songs sind bisher veröffentlicht.

    Bald sollen die Songs ganz konventionell auf eine Cd gepresst werden, darum stehen sie demnächst auch nicht mehr zum Gratisdownload zur Verfügung. Das besondere an der Geschichte: Angelika Express wollen die Platte nach dem Shareholder-Prinzip finanzieren.

    Heisst: Wer an Angelika Express und/oder den finanziellen Erfolg der Platte glaubt, kann sich an ihrer Finanzierung beteiligen und virtuell Anteile kaufen. Wie viel eine „Angelika-Aktie“ kosten wird und wie die Modalitäten genau aussehen werden, wird demnächst festgelegt. Wird die Platte zum (kommerziellen) Erfolg, fliesst Geld zurück an die Aktionäre.

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    6 Reaktionen

    1. PolkaRobot | Blog Archiv » Kaufen Sie die Angelika-Aktie
    1. #1 Pete

      11:24 Uhr, 28.7.2008, Link

      nicht ganz ihre idee:
      für ganz viel andere bands (u.a. electric eel shock) auf
      wewew punkt sellaband punk tcom (mit klaren modalitäten etc.)

    2. #2 Der Alleinunterhalter

      12:19 Uhr, 28.7.2008, Link

      @Pete: sellaband ist doch eher ein Corporate Modell wo sich eine Firma die mitverdienen will zwischen Fan und Band schaltet. So wie ich das bei Angelika Express verfolgt habe läuft das ohne Umwege über die Band selber. Das ist schon ein großer Unterschied!

    3. #3 pete

      13:24 Uhr, 30.7.2008, Link

      nun ja, an den cd-verkäufen verdient sellaband nichts.
      einnahmen aus songdownloads und werbung über die website gehen je zu einem drittel an sellaband, die investoren und die band.

      klar schaltet sich das unternehmen dazwischen. da ist ein unterschied.
      aber ich glaube, sie sehen sich weniger als gewinnorientiertes unternehmen als als vermittler.

    4. #4 pete

      13:26 Uhr, 30.7.2008, Link

      ok, da wäre noch:
      SellaBand will own the Album Master for 12 months after completion of the recording of the CD. After one year the full rights to the Album Master will revert to you. You€™ll grant SellaBand a non-exclusive license for a further 12 months.
      The songs you record with SellaBand will be published by SellaBand Publishing. In this agreement 60% of the publishing income from these songs goes to you, 10% goes to the Production team and the rest (30%) goes to SellaBand.

    5. #5 Emma

      00:24 Uhr, 1.10.2008, Link

      PLUS die stellen soviel ich weiss studio und producer team… sacken da also nochmal ein, UND Du musst erst einmal 50 000 Dollar zusammenbekommen, vorher geht da nix. Irgendwie nicht ganz koscher. Nee, Band to Fan ist da schon viel besser. So wie ich das verstanden habe ist eh schon das Losverfahren gestartet. Es wollen mehr Shares von AE als zur Verfügung stehen. Irre!

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