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  • David Gray kritisiert Musikfolter und „Guantanamo Greatest Hits“

    Von    |   6. Juli 2008   |   1 Kommentar

    In Guantanamo werden Häftlinge mit lauter Musik gefoltert. Der britische Musiker David Gray hat diese Methode scharf kritisiert – und all jene, die sich darüber lustig machen, dass einer seiner Songs dafür verwendet wird.

    Verärgert: David GrayEiner der grössten Hits von David Gray, „Babylon“, gehört angeblich zu den bevorzugten Folter-Songs in Guantanamo. Gegenüber BBC hat Gray kritisiert, dass solche Nachrichten oft mit leichtem Amusement verbreitet werden und so etwas wie die „Guantanamo Greatest Hits“ erstellt würden. Man solle nicht darüber schmunzeln, dass dieser und jener Song zum Foltern verwendet wird, sondern tatsächlich über die menschenunwürdigen Praktiken sprechen.

    „What we’re talking about here is people in a darkened room, physically inhibited by handcuffs, bags over their heads and music blaring at them“, sagte Gray im Interview mit der BBC. Es spiele überhaupt keine Rolle, ob dabei Tschaikowski oder irgend ein nervtötender Song gespielt werde. Wenn Musik in dieser Art und Weise eingesetzt wird, sei sie immer quälend.

    Recht hat er. Man muss sich das mal vorstellen: Ein Musiker schafft ein künstlerisches Werk, muss erdulden, wie es zur Folter zweckentfremdet wird und sich dafür erst noch Spott gefallen lassen.

    (via)

    Eine Reaktion

    1. Musik als Folterinstument. Interview mit Christian Grüny | kontextschmiede

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