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  • 78s macht mal auf RonOrp: In die GC-Waschmaschine pissen, Fucked Up oder Devotchka

    Von    |   6. Juli 2008   |   2 Kommentare

    Wer noch nicht auf dem Hardturm an der etwas anderen Finissage war und noch nicht in die GC-Waschmaschine gepisst hat, der sollte das unbedingt noch tun. Für alle anderen: Heute und am Mittwoch heisst das Motto „Fuck“ dazwischen gibts Multi-Kulti-Indie.

    Das ehemalige Heimstadion vom Grasshoppers Club und derzeitiges Übungsgelände für Mad-Max- und Snake Plissken-Fans ist/war dieses Wochenende the place to be. Neben Reverend Beatman waren auch Kalabrese und Kutti MC vor Ort und wahrscheinlich war auch Linda Gweder und Denise Bielmann dort. Denn für einmal vereinten sich Autonome, Szenies, Agglos und Yuppies, um das tun zu können, was man in Zürich am besten tun kann: konsumieren und feiern.

    Die Autonomen wollten zwar klar machen, dass konsumieren schändlich ist („Yuppies go home consume an die“) bliesen aber trotzdem zum Totalangriff in Sachen „Party“. Dabei übernahmen sie natürlich den kreativen Part und das in einer Art und Weise, die jede Guerilla-Marketing-Abteilung vor Neid erblassen lässt. Neben den futuristischen, selbgebastelten Stars-Wars-Mobilettes überzeugten vor allem der menschgrosse Töggelikasten und die Traktor-Walze – ein grosser LkW- oder Traktor-Reifen (?), in dem man sich zu zweit von der Stadiontribüne rollen lassen konnte. Abseits vom Rahmenprogramm durfte man sich in den Katakomben umsehen und im Dampfbad Platz nehmen, die Holzkonstruktion der Hardturm-Tribünen studieren, oder in die GC-Waschmaschine pissen! Rock ’n roll! Gemäss Nachrichtenagenturen steht der Hardturm und damit auch der Waschraum noch bis 18 Uhr offen.

    Allen anderen empfehlen wir (oder besser gesagt einer unserer „Whistle Blowers“) eine andere autonome Enklave. Im Dynamo spielt heute Sonntagabend die Band Fucked Up – eine Zeitreise zurück zu „Before Punk Broke“. Fucked Up werden unterstützt durch die World/Inferno Friendship Society, eine Mischung aus Cabaret und Punk, Klezmer und Bayrischer Blasmusik. Gemäss unserem „Whistle Blower“ eine Show, die ihresgleichen sucht, und die Darbietungskünste von Fisherspooner geradezu „schlaf“ erscheinen lässt.

    Fucked Up – Baiting The Public
    [audio:http://media.jadetree.com/Fucked_Up-Baiting_the_Public.mp3]

    Ebenfalls Cabaret und Gipsy, aber etwas weniger Punk und dafür mehr „Indie“, kredenzen uns Devotchka am 8. Juli im Abart.  Die Band kommt nach ihrem ersten Gastspiel vor einem Jahr bereits zum zweiten Mal nach Zürich, Wiedikon, und verzaubert hoffentlich in gleichen Massen. Wer Devotchka nicht kennt und wissen möchte, was sie mit Arcade Fire und Little Miss Sunshine am Hut haben, kann sich hier schlau machen.

    > 78s und Abart verlosen 2×2-Tickets (Mail an info[ät]78s.ch)

    Mit „Fuck“ gehts dann übrigens am Mittwoch 9. Juli weiter. Währenddem fünfzig Szenies in den Genuss eines intimen Abends mit der Weirdo-Folk-Band Yeasayer in der Hafenkneipe kommen werden, wird dieses Fluchwort allen anderen über die Lippen gleiten, die nicht dazugehören.

    Yeasayer – 2080
    [audio:http://www.nowwearefree.com/music/YEASAYER-2080.mp3]

    2 Reaktionen

    1. #1 DerZensor

      16:08 Uhr, 6.7.2008, Link

      Holy Fuck spielen nicht.

    2. #2 Mathias Menzl

      16:19 Uhr, 6.7.2008, Link

      jep, danke, hab ich bei der nachkontrolle auch grad gemerkt und darum rausgenommen…sehr schade…

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