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  • Mainstream auf 78s mit Junes und Nicole Atkins

    Von    |   11. Juni 2008   |   1 Kommentar

    Wir treffen ja selten den Massengeschmack. Mit Junes und Nicole Atkins schmeissen wir uns diesbezüglich gehörig ins Zeugs. Beide sind vom Mainstream noch völlig unentdeckt, auch wenn dieser sie total lässig finden würde, aber auch dem Nischenliebhaber könnt’s gefallen

    Junes (lies Tschunäs) aus St. Gallen machen Sonntagmorgen-Brunch-Musik in Weltformat. Singer/Songwriter-Musik, die aufs wesentliche reduziert ist. Bös ist, wer sagt „radiotaugliche Warenhausmucke“, wer die Schönheit der Melodien erkennt, die Detailverliebtheit entdeckt und die astreine Produktion der Perfektion willen anerkennt, dem wachsen Junes bald ans Herz. Das Beste, was die Ostschweiz zu bieten hat. „Consequences“ ist die zweite Platte der beiden WG-Kumpels und bietet auch nach dem Erwerb noch viel Freude. Via contact@junes-music.com kann man ein Junes-Song-Abo lösen. Für 18 Franken erhält man nach Anmeldung über ein Jahr hinweg 12 Song. Ausgedehntes Brunchen bis in den Abend hinein ist mit Junes also kein Problem mehr. En guete!

    > Junes – Consequences (Album-Player)

    Junes Live: 12.6. La Catrina Zürich

    Zugegeben, mit Junes haben wir den Mainstream lediglich gestreift, mit Nicole Atkins and The Sea gehen wir aber voll aufs Ganze. „Creepy“ und „Sad“ sei ihre Musik, Pop-Noir sagt Frau Atkins selber dazu, verglichen wird sie mit Roy Orbison. Jene, die sie kennen, halten sie für völlig unterschätzt. Da muss also was dran sein, zumal man ihr eine Seelenverwandtschaft mit David Lynchs Hauskomponist Angelo Badalamenti nachsagt.

    Namedropping ist bei der Dame unvermeidlich. Der Veröffentlichungstermin der dritten Platte „Neptune City“ (die erste mit ihrer Band The Sea) wurde von Bob Rock himself verschoben, weil er noch selber Hand anlegen wollte. Kein Wunder, denn die Plattenfirmen stritten sich um sie, unter anderem auch das Metal-Label Roadrunner (!), bevor sie dann Columbia Records und Bob Rock den Zuschlag gab. In der Zwischenzeit war Nicole Atkins mit ihrer Band gern gesehener Opener bei The Raveonettes, Clap Your Hands Say Yeah und The Long Blondes. „Neptune City“ wurde bereits im Juli 2007 veröffentlicht, erfährt nun in der Schweiz aber am 13. Juni noch den offiziellen Nach-Release.

    Wir sagen: gebt der Frau bitte eine Chance, sie hat sie verdient, denn bevor sie einen Plattenvertrag bekam, hat sie sich ernsthaft überlegt bei American Idol (MusicStar in den USA) mitzumachen, hat sich aber dagegen entschieden. Der Grund: „Wilco will never want to tour with me if I’m on American Idol“.

    > Nicole Atkins – Neptune City (Album-Player)

    Nicole Atkins live in Europa: 4. Juli Wireless Festival, London; 5. Juli Roskilde Festival, Kopenhagen; 7. Juli Melkweg, Amsterdam

    Eine Reaktion

    1. #1 flo

      10:09 Uhr, 11.6.2008, Link

      sehr schön. junes haben mich soeben sehr berührt.

    78s wird seit Juni 2015 nicht mehr redaktionell betreut. Die Kommentarfunktion ist deswegen deaktiviert.

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