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  • Die Telaphones wollen den Jackpot knacken

    Von    |   6. Mai 2008   |   77 Kommentare

    Telaphones.Mit ihrem Debut strebten sie noch nach Gold – nun wollen die Telaphones mit dem Nachfolger den Jackpot knacken. Dazwischen trat die Band aus Zürich im chinesischen „Wetten, dass…?“ vor über 50 Millionen Zuschauern auf.

    Nach dem kurzzeitigen medialen Rummel, zurückzuführen auf den China-Abstecher der Telaphones, war es lange Zeit relativ still um die Band. Diesen Freitag veröffentlichen sie nun mit „Jackpot Melodies“ (A Different Touch/Musikvertrieb) den Nachfolger zu ihrem Debut „Go For Gold“. Getauft wurde das Album schon vor über einem Monat in der Hafenkneipe. Seither sind die Telaphones als Vorband der We Are Scientists im Kofmehl aufgetreten. Sie haben beim DRS3-Showcase den Papiersaal für die Young Gods aufgewärmt. Und Ende Mai geht’s nach Liverpool, wo unter anderem ein Konzert im legendären Cavern Club auf dem Programm steht.

    Auf den „Jackpot Melodien“ bündeln die fünf Musiker zwölf Songs zu einem Brit-Pop-Paket. Mal poppig und mit viel Keyboard unterlegt (Trust’Em), mal vertrackt (You Are Ugly), mal rockig (K*A*T*Y) – die Telaphones bieten im Vergleich zu ihrem Debut eine grössere stilistische Vielfalt, ihre Songs sind facettenreicher.

    Das Resultat ist aber, über die ganze Spieldauer betrachtet, nicht immer berauschend. Manche Songs wirken etwas aufgesetzt, unausgereift. Zudem stehen die elektronischen Spielereien (Mrs Hyde) der Band nicht allzu gut. Im Gegensatz dazu haben die Telaphones mit „Full of Grace“ und „If You Were Mine“ zwei Songs mit grossen Ohrwurm-Qualitäten in der Pipeline.

    Die Radios sind schon länger auf den Telaphones-Zug aufgesprungen. Bei DRS 3 wurde die Band um Sänger Angelo Repetto zum Swiss Top Act im April gewählt. Die Messlatte, um mit dem neuen Album den Jackpot zu knacken, hängt allerdings dank China verdammt hoch…

    77 Reaktionen

    1. » Kompakter und rockiger: Die Telaphones sind zurück | 78s - Das Magazin für bessere Musik
    1. #1 Dr. Schiwago

      07:15 Uhr, 7.5.2008, Link

      ich persönlich finde es toll, dass die telaphones sich zeit gelassen haben und nicht einfach nach china einen schnellschuss lanciert haben. und wer will schon 50 millionen zuschauer toppen??? :-)
      das zeugs auf myspace jedenfalls ist hammer. ich freu mich auf die scheibe!

    2. #2 Roger

      08:06 Uhr, 7.5.2008, Link

      Juhu, endlich bringt ihr mal was über die wahrscheinlich am meisten unterschätzte Band der CH! Schön was da heranwächst im Schatten der bekannten Grossmäuler (Navel, TBS, Baby G.)! Aber ja nicht hypen, sonst werden sie auch noch so… ;-)

    3. #3 baby

      10:01 Uhr, 7.5.2008, Link

      Grosse Platte!

    4. #4 michael

      17:55 Uhr, 7.5.2008, Link

      „Drs3 Swiss Top Act des Monats“
      Das ist der Award mit dem Untertitel ‚eidgenössisch-anerkannte radiowürdige garantiert trendige freche aber trotzdem korrekte Rock oder Pop Band‘. PASST! und das meine ich nicht positiv.

    5. #5 Mathias Menzl

      23:31 Uhr, 7.5.2008, Link

      Schliesse mich den Meinungen an. Mehr Weichspühler-Rock und Wannabe-Brit-Pop geht nicht mehr.

    6. #6 Roger

      23:53 Uhr, 7.5.2008, Link

      @Mathias
      welchen MeinungEN? Der einen Meinung von michael? ;-)

    7. #7 Andrea

      01:13 Uhr, 8.5.2008, Link

      @Mathias
      muss ich bis zum release warten, um die weichspüler zu hören, oder sind die in deinen ohren bereits auf myspace vertreten? ich bekenne mich im falle des letzteren als offizieller weichspühl-rock hörer.

    8. #8 Patrik

      12:42 Uhr, 10.5.2008, Link

      Auch ich schliesse mich der Meinung von Michael und Mathias an. Abgesehen davon fand ich bis jetzt alle diese unsäglichen DRS3 Swiss Top Acts total scheisse. Ausser Admiral James T.

    9. #9 Eugen

      21:07 Uhr, 12.5.2008, Link

      lustig lustig, diese telaphones. alles gross an die glocke hängen. alle möglichen kontakte nutzen für die medienpräsenz. das können sie gut. doch musik machen leider nicht. und als ich sie vor etwa einem jahr im vorprogramm von the cooper temple clause gesehen hab, musste ich mich sogar für sie schämen. vor einem vollgestopften abart-club mit derartig verstimmten gitarren zu spielen ohne dies zu merken, ja, das ist wirklich ein 1a-drs 3-top-act. die reaktion des publikums lasse ich hier besser mal weg. vielleicht haben sie hier im beschrieb dieses support-konzert absichtlich weggelassen und dasjenige von we are scientists hingeschrieben.

    10. #10 Thomas

      22:48 Uhr, 12.5.2008, Link

      Erfolg bringt bekanntlich Neider. In diesem Sinne hoffe ich, dass die Anzahl der Telaphones-Neider stetig zunimmt… ;-) Weiter so, Giele!
      Übrigens: Welche Band nutzt denn ihre Kontakte nicht? Tststs… Anfänger!

    11. #11 sanchez

      10:04 Uhr, 13.5.2008, Link

      Unglaublich… warum werden hier immer alle schweizer bands so runtergehackt? das kann ich nicht verstehen und das bringt mich auch dazu immer seltener diesen blogg zu besuchen. ich fand bis jetzt alle kritisierten bands (navel, baby genius, tbs und telaphones) weit über dem durchschnitt… wenn man kontakte nicht braucht ist man selberschuld. es zeigt einfach immer wieder dass viele hier das klischee des büenzlischweizers bestätigen. schade.

    12. #12 Eugen

      10:45 Uhr, 13.5.2008, Link

      haha,neider…ich bin überhaupt nicht neidisch, mich vor dem ganzen abart zu blamieren!sagt mir doch mal,was denn genau an den telaphones so gut ist.nimmt mich echt wunder.

    13. #13 Thomas

      11:32 Uhr, 13.5.2008, Link

      @Eugen: Ich gehe mal davon aus, dass du genau ein einziges Konzert der Telaphones gesehen hast. Dann gehe ich mal davon aus, dass du das neue Album noch nie gehört hast (abgesehen von den MySpace-Tracks). Weiter gehe ich davon aus, dass du a) keine Musik machst oder b) in einer ungewollt nichtbeachteten Hobbyband spielst. Nun frage ich dich, was dich dazu veranlasst, solche Kommentare zu schreiben und auf so dünner „Quellenlage“ zu argumentieren?!
      Die Telaphones rocken und machen Spass. Zudem nehmen sie sich selber nicht so ernst. Und drittens haben sie ein Gespür für geile Melodien. Ist halt Geschmackssache. Wer auf Intellektuellen-Rock oder weiss-ich-was steht, ist sicherlich an der falschen Adresse. Aber darum ist Musik ja Geschmackssache… ;-)

    14. #14 peedy

      16:54 Uhr, 13.5.2008, Link

      wieso auf ch bands wie diese hier und babynavelpridegeorgerockets herumgehackt wird? weil es zum kotzen ist, wie die eine schon längst abgestandene suppe nochmals aufkochen, und das ohne einen funken eigenständigkeit. find ich super langweilig. dabei gäbe es schon solche im lande dies anders machen. aber die reissen halt das maul nicht so gross auf..

    15. #15 sanchez

      18:17 Uhr, 13.5.2008, Link

      dann zähl bitte mal auf! nimmt mich ja wunder wer die musik neu erfunden hat in der schweiz…

    16. #16 Eugen

      20:16 Uhr, 13.5.2008, Link

      danke peedy. das erspart mir einiges.
      @thomas: du scheinst ja unheimlich draus zu kommen. ich denke du hast die ganze „britpop“-geschichte vor 10-15 jahren nicht mitbekommen. denn deine „geilen“ melodien stammen nämlich von all diesen bands aus dieser zeit. vielleicht solltest du diese bands einmal anhören und erst dann wieder mit grossen worten um dich werfen. noch zur „dünnen“ quellenlage: ich kenn die jungs persönlich, also mach mal halb lang.

    17. #17 Thomas

      20:55 Uhr, 13.5.2008, Link

      @Eugen
      Huch, da habe ich es ja mit einem echten Insider zu tun! Bist du der Coiffeur ihres Vertrauens oder was? :-)
      Jaja, du hast die Weisheit und insbesondere die Musikgeschichte mit Löffeln gefressen. Pass ja auf, dass du nicht erstickst daran. Es wäre zu schade. :-)
      Ebenfalls zu schade ist, dass man heute keine geilen Melodien mehr schreiben kann, da sie der Britpop der 90er schon alle „verbraucht“ hat. Sorry liebe Bands da draussen, Melodien sind schon vergeben, sucht euch etwas anderes… *lach*
      Ach ja, und seit den Beatles müsst ihr auch nicht probieren eure Songs zu arrangieren. Macht doch einfach Techno oder Klassik…!!! ;-)
      Komm mal von deinem hohen Pferd herunter Eugen und schnapp dir ne Gitarre, würde dir gut tun!
      Ps: Vergiss nicht, sie zu stimmen, sonst blamierst du dich womöglich noch!

    18. #18 Eugen

      21:11 Uhr, 13.5.2008, Link

      da regt sich ja einer richtig auf:)

    19. #19 Thomas

      21:13 Uhr, 13.5.2008, Link

      Ich biete dir den Frieden an und reiche dir die Hand! Mein Post war ja gespickt mit ironischen Bemerkungen. :-)

    20. #20 beggar

      23:48 Uhr, 13.5.2008, Link

      mann o mann, hab gedacht hier gehe es nur ab, wenn’s um bisschen mehr geht, als einen einmaligen auftritt im chinesischen fernsehen (z.b. navel). die band war für mich schon immer ein schlechter witz.
      doch wie die kommentare zeigen existieren anscheinend tatsächlich telephones-missionare!
      dafür werdet ihr bezahlt, oder?

    21. #21 Tom

      07:36 Uhr, 14.5.2008, Link

      Schade, aber 78s verkommt wegen der Kommentarfunktion leider immer mehr zu einem „ich-zeigs-dir-dass-ich-besser-draus-komme-als-du“-Blog. Dabei ginge es doch einfach darum, neue Musik kennen zu lernen. Für das Andere gibts ja schon cede.ch

    22. #22 David Bauer

      09:01 Uhr, 14.5.2008, Link

      Tom, interessanterweise ist das wirklich nur bei Schweizer Bands der Fall. Muss irgendein tieferliegendes Identifikationsproblem zu Grunde liegen.

    23. #23 David Bauer

      09:05 Uhr, 14.5.2008, Link

      Eugen, deine Aussage, die „geilen Melodien“ stammten von den Britpop-Bands der 90er Jahre, ist natürlich auch nur halb richtig. Vielleicht haben die Telaphones die Melodien da gehört und gemocht, aber erfunden haben die Melodien nicht Oasis, Blur, The Verve und Konsorten. Die Ideen waren genauso von früher inspiriert (du würdest sagen: abgekupfert) wie das jetzt bei den Telaphones der Fall ist.

    24. #24 I like turtles...

      09:35 Uhr, 14.5.2008, Link

      ….Ich finde es immer geil wenn Leute sich in diesem tool wie ein altes Ehepaar an fauchen! ;-)
      Nur schon die herum-bitcherei ( nicht sicher ob das ein CH Wort ist..)ist die Lektüre Wert!

      Was die Telaphones angeht: Mmmhh nun ja… Ich finde die Platte Cool aber das ist ja nur meine Meinung!
      Hab ich Sie gekauft? LOOgisch!
      …und was hat das nun mit der momentan starken Präsenz zu tun?

      Nun..scheint so als ob die Jungs ein starkes Management im Rücken haben! Dies erklärt die Gute Planung, Gute Strategie und die Guten Kontakte.
      Ob jedoch die Radios den Song spielen oder die Kritiken posotiv ausfallen, das liegt nur an der Platte. Demnach scheint es ja so als ob sehr vielen Leuten die Platte sehr gefällt!

      Ich bin jedenfalls ziemlich sicher das die Telaphones DIE nächste grosse scheizer Band ist!

    25. #25 Eugen

      12:19 Uhr, 14.5.2008, Link

      @david bauer: hast natürlich recht. hab nur den britpop genannt weil diese bewegung die telaphones beeinflussen.
      @tom: die selektion der hier behandelten ch-bands scheint mir eher das problem zu sein. es gibt gute ch-musik. wo bleibt zb. das neue album von guz? (hab ich das übersehen?oder vielleicht ist guz auch nicht so mediengeil wie die telaphones) das würde sicher weniger kritisiert werden.

    26. #26 Thomas

      12:30 Uhr, 14.5.2008, Link

      @Eugen: Ich verstehe nicht ganz was du kritisierst?
      Dass die Telaphones an die Medien treten wenn sie ein neues Album auf den Markt bringen? Was ist falsch daran? Wenn Guz dies täte, würde ich ihn vielleicht auch mögen, da ich dann auf die Idee kommen könnte, dass er ein neues Album draussen hat. So läuft das halt nun mal. Aber sind die Telaphones deswegen mediengeil?

      Das ist halt die Crux: Sobald eine Band sich an die Öffentlichkeit wendet um ihre Musik unter die Leute zu bringen verliert sie ihre „Street bzw. Indie Credibility“ :-)

      PS: Leider werde ich nicht bezahlt, aber du hast recht, ich sollte den Jungs mal ein Mail schreiben! Gute Idee! :-)

    27. #27 Michael

      14:22 Uhr, 14.5.2008, Link

      Bei Bands wie den Telaphones merkt man schnell, dass sie nur Musik machen um bekannt zu werden (Auftritt im chinesischen TV etc..) Ein Blick aufs Promobild und die Plakate, welche in Zürich hängen, bestätigt das sofort…
      Zum Thema ‚überdurchschnittlich begabte CH-Bands’… Die meisten dieser ‚überdurchschnittlichen‘ Bands, von denen hier die Rede ist, pushen ihren Durchschnitt mittels Medienpräsenz, peppigen Promo-Pics, selbstgemachtem Internet Hype und ein paar billigen aber aufs erste Hören catchy wirkenden Songs. Darunter liegt sehr oft leider keine Substanz. Gewisse Leute fallen trotzdem drauf rein, oder finden es wirklich geil. Andere eben nicht. Es soll sich niemand über die ständigen negativen Reaktionen ärgern bei solchen Beiträgen. Es ist nun mal so, dass man immer zuerst von denen hört, die das Maul am weitesten aufreissen, besondes hier. Über die Qualität sagt das aber Null und Nichts aus!

    28. #28 David Bauer

      14:54 Uhr, 14.5.2008, Link

      Michael

      1. Ich finde die Telaphones auch nicht gut
      2. Woher willst du bitte wissen, dass sie nur Musik machen um bekannt zu werden?
      3. Und was ist denn falsch daran, wenn eine Band versucht, sich bekannt zu machen, egal ob sie nun gut oder durchschnittlich ist?

    29. #29 Eugen

      17:11 Uhr, 14.5.2008, Link

      @3. von david bauer: es ist gegenüber anderen bands scheisse, die sich auf die musik konzentrieren. denn diese gehen so unter. sie nehmen medienflächen in anspruch, die andere bands viel besser verdient hätten. zum kotzen ist das, tut mir leid.

    30. #30 Jan

      17:34 Uhr, 14.5.2008, Link

      mmhh…Eugen…in welcher band – die sich auf die musik konzentriert – spielst denn du?
      soviel ich weiss konzentrieren sich die telaphones auch auf die musik – aber sie haben ein management und ein label dass für die medienpräsenz sorgt. wäre ja auch der sinn der sache. oder hast du das gefühl die telaphones telefonieren mit den ch-medienhäusern während andere bands proben?

    31. #31 Eugen

      21:55 Uhr, 14.5.2008, Link

      vergesst das. ihr habt andere ansichten bezüglich diesem punkt. akzeptiere ich. punkt. aber die musik der telaphones ist einfach definitiv nichts besonderes, ein billiger abklatsch. fertig.

    32. #32 Livia

      22:15 Uhr, 14.5.2008, Link

      Bemerkenswert wie 2, 3 JUNGS sich hier mit FA(U)CHKOMPETENZ rühmen. Das einzige Argument ist scheinbar, dass „Melodien“ abgekupfert sind.
      * Keiner der Songs wird wirklich angesprochen, direkt verglichen mit einer „existierenden“ Melodie.
      * Kein Text eines Songs ist diskutiert worden
      * KEIN Musiker scheint hier diese Diskussion zu führen, der AUCH in einer Band spielt.

      nicht mal eure Namen veröffentlicht ihr – ausser die Administratoren hier.

      frei nach Charlotte Roche: ihr INDIE-FOZZEN!!!

    33. #33 David Bauer

      09:02 Uhr, 15.5.2008, Link

      Eugen, deine Ansicht ist aber etwas gar naiv. Eine Band, die sich „auf die Musik konzentriert“ und sich in ihrem Bandlokal verschanzt, auf einen Manager verzichtet und darauf wartet, bis die Medien und die grosse Öffentlichkeit sie entdeckt, entscheidet sich bewusst für einen anderen Weg oder hängt denselben Illusionen an wie du. Wer wahrgenommen werden möchte, muss dafür auch etwas machen. Offenbar wird das den Schweizer Bands immer noch angekreidet.

      Es schliesst sich doch überhaupt nicht aus, dass eine Band sich voll auf die Musik konzentriert und sich gleichzeitig ein Manager darum kümmert, dass auch jemand von dieser Musik Notiz nimmt.

    34. #34 peedy

      10:20 Uhr, 15.5.2008, Link

      zu den songs: die telaphones find ich nicht schlechter als all die „beatles bands“ aus uk und skandinavien. nur find ich die halt auch scheisse. das rad kann man nicht mehr neu erfinden, aber musik mit klar eigener handschrift machen (wie zb viele kanadierbands es hinkriegen).

      zur produktion: finds gut gemacht ausser das es ziemlich über-komprimiert ist. so wirkts zwar sofort in your face und laut, dafür fehlt für mich wärme und dynamik. was dem rocknroll gut stehen würde. nennt man den „loudness war“ (vergleicht mal die lautstärke alter platten mit neuen…) aber das ist ein anderes thema.

      zur indie credibility: bullshit. in letzter zeit ist eh alles und alle „indie“. h&m, hollywood, werbung, kids, .. indie hat seine unschuld doch schon längst verloren und ist häufig nichts mehr anderes als ein riesen business (siehe uk). ich find „indie“ ist das unwort der letzten jahre.

    35. #35 mux

      10:29 Uhr, 15.5.2008, Link

      hast du eine alternative für indie auf lager?

    36. #36 sanchez

      11:09 Uhr, 15.5.2008, Link

      indienerd-indie

    37. #37 peedy

      12:50 Uhr, 15.5.2008, Link

      ne. akzeptieren oder was anderes hören. mir gefallen eben einige dieser indie bands auch ganz gut. hab halt damals independent als was anderes verstanden als nur kohle machen.. aber dem hiphop ist ja wohl in den 90ern das gleiche passiert.

    38. #38 mux

      13:42 Uhr, 15.5.2008, Link

      „kohle machen“ tut in der Schweiz sowieso fast niemand mit Musik. Darum sind die meisten CH-Bands im Grunde „Indie-Bands“, da von der „kommerziellen“ Plattenindustrie unabhängig. Zählt man Muve nun noch zu Indie-Label/Vertrieb oder nicht, das wäre dann in diesem Fall die Frage. Aber wir wollen hier ja nicht pedantisch sein.

      Indie wurde früher halt gebraucht um Bands zu bezeichnen, die kommerziell unabhängig waren. wobei auch damals schon hätte argumentiert werden können, ob ein sogenanntes indie-label oder eine band auf einem indie-label wirklich kommerziell unabhängig ist. ich denke nein. Kommerziell unabhängig ist eigentlich bloss „eugen“ ;). heute ist es zur „Stil-Bezeichnung“ verkommen. eine alternative gibts meiner meinung aber nicht…

    39. #39 peedy

      14:42 Uhr, 15.5.2008, Link

      ich rede auch nicht primär von der schweiz. alle wollen ja immer wie die hippen bands aus england tönen. dabei ist das zu 80% überproduzierter mist. bands die live kaum was bringen (hab viele davon gesehen) aber halt den richtigen style haben werden mit einem fetten produzenten in ein fettes studio geschickt. dort bastelt der dann für viel geld solange an den songs rum bis was fettes rauskommt. tönt dann zwar gut, es fragt sich aber wie weit der „künstler“ noch von retorten wie dem superstar zeugs entfernt ist. wer zb die klaxons oder kate nash mal vor ihrem debut/plattenvertrag live gehört hat, weiss wovon ich spreche.
      sowas kommt raus, wenns eben nur um kohle geht. das nimmt mir schon etwas die freude an diesem musikstil, der mal dafür gestanden hat unabhängig zu sein.

    40. #40 Michael

      17:09 Uhr, 15.5.2008, Link

      Unter ‚Indie‘ verstehe ich auch eine Einstellung, und zwar eine gewisse kritische Anti-Einstellung gegenüber Mainstream, Nachahmertum und Big Business…diese Haltung macht den Unterschied zwischen Indie und Indie, ganz egal wie die Musik klingt. Gerade das vermisst man aber bei Bands wie den Telaphones. Für mich ist das nicht mehr Indie als z.B. Baschi, höchstens weniger erfolgreich.
      @David: Natürlich kann ich nicht wissen, ob eine Band nur Musik macht um bekannt zu werden, aber manchmal deutet schon vieles in diese Richtung, findest du nicht?
      Was ist daran falsch, wenn eine Band versucht, sich bekannt zu machen, egal ob sie nun gut oder durchschnittlich ist? Ich möchte nicht sagen, dass nicht jede Band auch ihren kleinen Musikertraum leben darf, im Gegenteil… ’sich bekannt machen wollen‘ sollte aber schon in einem gewissen Verhältnis zur Originalität oder Qualität des Materials stehen, wenn man dafür ernsthaft respektiert werden will, umso mehr wenn man sich als ‚Indie‘-Band ausgibt.

    41. #41 Patrik

      17:55 Uhr, 15.5.2008, Link

      Mit dem Begriff „Indie“ wird schon seit Jahren Schindluder getrieben. Die meisten Leute, haben keine Ahnung was er bedeutet. In den späten 80ern waren Indie-Bands, Bands die ihre Platten bei Independent-Labels (SST, Dischord, Subpop u.v.m.) veröffentlicht haben. Bands wie Fugazi oder Hüsker Dü waren „Indie-Bands“ der ersten Stunde. Heutzutage wird dem trendy Mainstream-H+M-MTV-VIVA-Konsumenten jede x-beliebige Band als Indie-Band angepriesen. Das Prädikat Indie ist zu einem verkaufsfördernden Schlagwort verkommen. Auf die Telaphones ist der Begriff „Indie“ etwa so zutreffend wie auf Börni oder Baschi. Meist verbirgt sich hinter „Indie“, einfältiger, glattgebügelter und langweiliger Mainstreamsound.
      P.S. Wer sich gerne mit dem Thema beschäftigt, dem empfehle ich das Buch „Fuck Forever“ von Albert Koch. (Redakteur des Musik Express)

    42. #42 Jan

      18:04 Uhr, 15.5.2008, Link

      Schön, wie wir alle in dieser Diskussion noch dazulernen können. Ich danke für die konstruktiven Beitrage. Da kommt ja richtig Diskussionskultur auf.
      Ich denke aber, dass sich der Begriff deutlich gewandelt hat und heute deshalb von so vielen Bands verwendet wird, weil der Begriff „Rock“ einfach nichts taugt, da mit „langen Haaren“ und „Harley Davidson“ assoziiert. Im konkreten Fall „Telaphones“ werden sie manchmal als Britpop, manchmal als Indie-Band betitelt. Britpop wiederum ist eine sehr enge Schublade und für viele = Blur & Oasis. Man könnte den Telaphones „Pop“ vorschlagen, doch wer schreibt sich schon freiwillig Pop auf die Fahne? :-) Von diesem Standpunkt her betrachte ich „Indie“ als Bezeichnung für einen rockig-poppigen Musikstil und weniger als ein Statement.
      @Michael: Find ich schon noch eine harte Behauptung, dass die Telaphones nur Musik machen um bekannt zu werden. Ich glaube da gibt es einfachere und bequemere Wege. Vielleicht unterschätzt du aber auch nur den Aufwand, den es braucht um als Band in der Schweiz ein Album zu produzieren, ein Label etc. zu finden und schlussendlich in so einem Blog diskutiert zu werden. Denk mal darüber nach.

    43. #43 Patrik

      18:10 Uhr, 15.5.2008, Link

      Der Begriff „Indie“ ist heutzutage ebenso bedeutungslos und nichtssagend, wie der Begriff „Rock“. Nur lassen sich damit halt mehr Platten verkaufen…

    44. #44 Jan

      18:13 Uhr, 15.5.2008, Link

      Ja. Absolut. Nur braucht halt alles eine Etikette. Und zugegeben: ich finde die Etikette „Indie“ auch sexier als „Rock“. Deshalb verwenden so viele Bands „Indie“. Was man ihnen letzten Endes nicht übelnehmen kann.

    45. #45 David Bauer

      18:56 Uhr, 15.5.2008, Link

      @Michael
      Jaja, wer in der Schule nicht gut aussah, versuchte bei den Mädels mit Humor zu punkten und wer nicht mal witzig war, gründete eine Band…
      Ich glaube, wer etwas nur macht, um bekannt zu werden, ob nun in der Musik oder sonstwo, fällt bald auf die Nase. Schweizer Bands sowas vorzuwerfen, ist schon ziemlich starker Tobak. Denn wenn man da Aufwand und Ertrag vergleicht, lohnt sich das nicht wirklich. Da muss schon eine gute Menge Überzeugung und Leidenschaft dabei sein. Dass nicht jede Band dann gute Musik machen kann, versteht sich von alleine. Mittelmass ist die Norm, nicht Exzellenz.

      Allerdings hat jede Band das Recht, mit allen Mitteln auf sich aufmerksam zu machen, sei sie noch so durchschnittlich. Mit dem Risiko, dann auch stärker kritisiert zu werden. Wer aber findet, es kämen immer „die falschen“ Bands in den Medien, muss das nicht den Bands ankreiden, sondern den Medien.

    46. #46 Tschino

      19:14 Uhr, 15.5.2008, Link

      zur indielabel-diskussion: ich finde es faszinierend, dass zum bsp. Depeche Mode, obschon seit langer zeit als mainstream-act äusserst erfolgreich, bis 2002 per definition eine indie-band war. dann nämlich wurde ihr label „Mute“ von seinem gründer Daniel Miller an den major EMI verkauft, und war somit eben nicht mehr indie.

    47. #47 Michael (aka René the Ripper)

      10:16 Uhr, 16.5.2008, Link

      @David: €žAllerdings hat jede Band das Recht, mit allen Mitteln auf sich aufmerksam zu machen, sei sie noch so durchschnittlich. Mit dem Risiko, dann auch stärker kritisiert zu werden.€œ
      Das Recht kann man niemandem nehmen, aber selten verdient jemand Respekt, der mit allen Mitteln versucht auf sich aufmerksam zu machen und selber bestenfalls Durchschnitt ist! In diesem Sinne muss man natürlich auch €šharte€™ Kritik einstecken können wenn man zu Promozwecken vor 50Mio Chinesen spielt und anschliessend vor allem damit von sich reden macht. Wie auch immer, Telaphones hin oder her…es gibt einfach zu viele Bands, die ihre Energien zu früh damit verschwenden, sich selber bekannt machen zu wollen, anstatt an eigenen Ideen zu arbeiten. Das ist mit Sicherheit nicht der richtige Weg zum Erfolg, und ein paar Profile und Blogs mehr helfen da auch nicht weiter.

    48. #48 Mao

      12:58 Uhr, 16.5.2008, Link

      @Michael
      Du hättest wohl (sofern du denn Musik machst) auf einen Auftritt vor 50 Mio Chinesen verzichtet, weil du
      a) deine Energie lieber in eigene Ideen gesteckt hättest und
      b) die Gewissheit hast, dass du mit Sicherheit auch in 15 Jahren – wenn du mit deiner genialen Indiepromostrategie (halt kritisch gegen Big Business und so..) genug erfolgreich geworden bist, um den nächsten Schritt zu wagen (nach Jugigigs und Geburipartys von Kollegen) – ein weiteres Mal die Gelegenheit kriegen wirst, dort aufzutreten.
      Versteh ich total.

    49. #49 David Bauer

      15:11 Uhr, 16.5.2008, Link

      Michael, ich gehe mit dir einig, dass man besser was auf dem Kasten haben sollte, wenn man sich öffentlich exponiert. Aber das muss jeder für sich selber entscheiden, Geschmäcker sind nunmal verschieden und jede Band sollte erstmal an sich selber glauben.

      Ich gönne es auf jeden Fall jeder Schweizer Band, die sich Mühe gibt und nicht darauf vertraut, irgendwann von alleine entdeckt zu werden, irgendwo eine Plattform zu erhalten, um sich einem grösseren Publikum zu präsentieren. Bei den einen ist es ein TV-Auftritt, bei anderen ein Song auf einem Soundtrack, bei dritten ein Mini-Hype in den Medien.

    50. #50 Tschino

      18:09 Uhr, 16.5.2008, Link

      "herrlich!"

    51. #51 Jan

      18:22 Uhr, 16.5.2008, Link

      @Michael
      du glaubst aber nicht allen ernstes, der auftritt in china war ein promo-auftritt?
      soviel ich weiss hatten die telaphones gar kein label und waren gänzlich unbekannt. wenn du dann als band gefragt wirst, ob du sowas machen willst, schlägst du dann ein solches (einmaliges) angebot aus, als band nach china zu reisen dort aufzutreten?
      ich versteh dich irgendwie nicht ganz. :-)

    52. #52 Tschino

      18:27 Uhr, 16.5.2008, Link

      @Jan: was war es denn sonst?

    53. #53 Jan

      18:36 Uhr, 16.5.2008, Link

      was geht für euch denn unter promo? wenn eine unbekannte band eingeladen wird, am st.galler openair zu spielen, ist es dann promo? weil sie wird ja versuchen, diesen auftritt als promo-möglichkeit zu nutzen und verwertet ihn auf der eigenen page, evt. noch im lokalblatt.
      die telaphones haben mit ihrer skurilen geschichte halt einfach den vogel abgeschossen und demzufolge ein riesen medien-echo bekommen.
      wenn es ein promo-auftritt im eigentlichen sinn gewesen wäre, so hätte ein album während der ganzen mediengeschichte rauskommen MÜSSEN. die telaphones hatten gar kein album parat, was eigentlich ziemlich dumm war. spricht aber sehr dafür, dass dies einfach „glück“ war und kein strategischer schachzug. kann man ja auch nicht planen sowas. wenn sie jetzt nochmals nach china gegangen wäre (auf den release dieses albums), dann wäre es definitiv promo gewesen!!!!

    54. #54 Tschino

      18:51 Uhr, 16.5.2008, Link

      ja, bei dieser hals-über-kopf-aktion haben sie nichts überlegt, das stimmt. promo wars trotzdem – promo für die band. jaum jemand hat sie vorher gekannt, danach aber werden es einige hundert tausend mehr gewesen sein. und darum geht es ja bei der promoarbeit. der aufhänger war perfekt. zu blöd dass sie nicht auch noch ein album zu promoten hatten.

    55. #55 Jan

      19:10 Uhr, 16.5.2008, Link

      aktion? hast du das gefühl, die konnten einfach so anrufen und dann war alles i.o.? :-) dann wäre ja jeder zweite monat irgendeine ch-füdlibänd irgendwo im ausland in einer spektakulären show zu sehen! das war purer zufall bzw. glück dass die ausgewählt wurden. und das weiss ich aus verlässlicher quelle. jede andere band – sei es streichquartett alder oder shakra oder 7dt oder was weiss ich hätte eine medienmitteilung verschickt. aber egal. meinungen dürfen und sollen verschieden sein. übrigens: danke für den geilen jeans-link! *lol*

    56. #56 David Bauer

      20:06 Uhr, 16.5.2008, Link

      Promo hin oder her, das ist Definitionssache. Aber trotzdem: Was ist denn verkehrt daran? Ich gehe mal davon aus, dass jeder, der Musik macht, gerne möchte, dass ein paar Leute sich diese Musik anhören. Also nutzt man doch solche Chancen – die man sich manchmal erarbeitet hat und die einem ein anderes Mal glücklich in den Schoss fallen.

    57. #57 Tschino

      20:46 Uhr, 16.5.2008, Link

      @Jan: dass sie letztendlich ausgewählt wurden ist bestimmt glück, ja, aber dem ging ja einige eigeninitiative voraus. ich zitiere aus dem dem newsarchiv der band-homepage: „Im Sommer 2005 hörten wir durch Zufall von der Show im chinesischen Fernsehen und deren Interesse für europäische Bands. Über einen Bekannten gelangten wir an die Kontaktadresse von Christoph Gottschalk, dessen Firma Dolce Media Gmbh die Show für den chinesischischen Kanal CCTV-3 produziert. Kurzentschlossen sandten wir unser Debutalbum „Go For Gold“ mit ein paar zusätzlichen Infos nach Deutschland, nach dem Motto „nix zu verlieren“.“ der wille zur promotion war also vorhanden und demnach auch gewollt.

    58. #58 David Bauer

      20:47 Uhr, 16.5.2008, Link

      „der wille zur promotion war also vorhanden und demnach auch gewollt.“
      nochmals: SO WHAT?

    59. #59 johan

      20:48 Uhr, 16.5.2008, Link

      ihr würdet alle besser lernen gitarre zu spielen als hier so dummes zeug zu schreiben… ich möchte ja einen von euch sehen der solche dinge ablehnen würde weil es ihm zu wenig indie ist. hallo? seid mal ein wenig realistisch!

    60. #60 Tschino

      21:21 Uhr, 16.5.2008, Link

      genau, David – du sagst es! ich wollte Jan nur darauf hinweisen, dass die ganze china-aktion letztendelich eine gewollte und bedingt gesteuerte promoaktion war. das ist alles.

    61. #61 Michael

      12:28 Uhr, 17.5.2008, Link

      @Tschino. Das Zitat sagt eigentlich alles, klingt etwa gleich überzeugend wie €žich bin zufällig an einem Casting gelandet€œ

    62. #62 Tschino

      12:39 Uhr, 17.5.2008, Link

      @Michael: genau.

    63. #63 Eugen

      13:35 Uhr, 17.5.2008, Link

      was mich noch wunder nimmt: tausende chinesen schauen fern und sehen eine band. gab dieser auftritt in china kein echo? man hat nichts gehört. und so wie ich diese jungs kenne, hätten die das an die grosse glocke gehängt. da wäre doch zb eine china-tour angebracht gewesen. der „markt“ china sozusagen. anscheinend interessierte sich nachdem auftritt kein chinese für die telaphones. und wieso. weil die musik schlicht und einfach zu schlecht ist.

    64. #64 Tschino

      13:57 Uhr, 17.5.2008, Link

      @Eugen: ein tv-auftritt alleine genügt eben nicht. dazu braucht’s parallel presse-interviews, radio-airplay, und sonstige promoaktivitäten (online z.b.). diese hätte man viele wochen im voraus planen und organisieren sollen.

    65. #65 Peter Rüppel

      14:45 Uhr, 19.5.2008, Link

      …und ich dachte, solche aggressiven Diskussion gäbe es nur in Hiphop-Foren ;-)

    66. #66 Patrik

      17:32 Uhr, 20.5.2008, Link

      @johan Ich zum Beispiel, würde solche Dinge nicht nur ablehnen, sondern verweigern.

    67. #67 Jan

      17:40 Uhr, 20.5.2008, Link

      und du patrik wirst nie von der musik leben können (solltest du denn musik machen)!
      analog dem künstler, der zwar gerne malt, aber seine bilder nie ausstellen will.

    68. #68 David Bauer

      17:48 Uhr, 20.5.2008, Link

      @Jan
      Klicke mal auf den Link bei Patrik, dann wirst du sehen, dass er Musik macht und ziemlich gute dazu.

      Das sind einfach zwei grundsätzlich verschiedene Philosophien, von denen keine besser oder schlechter ist. Entweder man macht Musik nur für sich und die paar Fans, die mit der Zeit dazu kommen. Oder macht macht Musik für die breite(re) Masse und versucht die verschiedenen Möglichkeiten auszunutzen, um sich bekannter zu machen.

    69. #69 Jan

      17:59 Uhr, 20.5.2008, Link

      absolut einverstanden! und trotzdem hätte patrik wahrscheinlich nichts dagegen, wenn er immer mehr fans kriegen würde und eines tages von seiner musik leben könnte. oder wird er dann andere musik machen, weil die seine zu kommerziell geworden ist?
      ich sträube mich einfach, den telaphones zu unterstellen, dass sie musik machen um bekannt zu werden bzw. deshalb einen solchen stil spielen. es ist klar, dass telaphones „massentauglicher“ ist als ikaruskids. aber das heisst nicht, dass das eine edler als das andere ist. jeder macht doch die musik, die aus ihm raus will. punkt. :-)

    70. #70 David Bauer

      18:28 Uhr, 20.5.2008, Link

      Das unterstelle ich den Telaphones ebenfalls nicht. Ich bin da ganz für ein laisser-vivre. Jede Band spielt die Musik, die ihr gefällt. Gewisse Musik spricht mehr Leute an als andere. Gewisse Bands haben kein Problem damit, das Spiel der Medien mitzumachen. Etc. Alles kein Problem, solange die Band weiss was sie tut und es ehrlich tut. Das Modell Kid Ikarus und das Modell Telaphones können ja friedlich koexistieren, stilisierte Grabenkämpfe sind einfach kleinherzig.

    71. #71 Patrik

      17:44 Uhr, 21.5.2008, Link

      @ Jan Mein Ziel ist bestimmt nicht VON der Musik zu leben! Ich lebe FÜR die Musik und das genügt mir vollends. Ich habe absolut kein Problem damit, dass ich nie von der Musik leben werde. Andernfalls müsste ich wohl eher die musikalische Richtung der Telaphones einschlagen…

    72. #72 Jan

      17:52 Uhr, 21.5.2008, Link

      …was besonders schlimm wäre? oder weniger „kunst“ als deine musik? lass doch einfach mal deine sidekicks. ich bin ganz der meinung von david bauer. friedliches koexistieren sollte doch möglich sein. mach du deinen prog-new-wave-intellekt-sound und die telaphones spielen ihren wannabe-britpop. aber hör mal auf ständig zu werten.

    73. #73 Patrik

      18:56 Uhr, 21.5.2008, Link

      Ich habe mit keinem Wort gewertet. Du fantasierst. Ich habe lediglich zu deinem Kommentar Stellung genommen.

    74. #74 Eugen

      21:58 Uhr, 21.5.2008, Link

      dass einige bands FÜR die musik leben, hört man aus der musik heraus. es gibt einfach bands, die so ein gewisses gefühl ausstrahlen. das kann man nicht beschreiben. aus der musik der telaphones hört man gewiss auch einiges heraus, nämlich dass das bekannt werden an erster stelle ist, und dies nicht der musik wegen. wie hiess das erste album? „let’s go for gold“?

    75. #75 Jan

      01:01 Uhr, 22.5.2008, Link

      hey eugen, welcome back. schön, dass der experte in sachen promo etc zurück ist! ;-) es hiess „go for gold“. die traurige nachricht für dich: genau wegen leuten wie dir werden die telaphones erfolg haben. weil du z.b. diese diskussion am laufen hältst (was den telaphones nützt). für jede band sollte gelten: lieber kontrovers diskutiert als gar keine reaktion. die jungs scheinen dich zu „provozieren“. sie sind dir nicht einfach egal, sondern es nervt dich oder was auch immer. auf jeden fall erzeugen sie emotionen. das ist bei über 70 kommentaren offensichtlich. in dem sinne kurble deine promo-maschine weiter an und streue die kunde der „mediengeilen“ telaphones, die einzig und allein nach bekanntheit streben… sie werden es erreichen – unter anderem dank leuten wie dir! ;-)))

    76. #76 DaveK

      14:52 Uhr, 30.5.2008, Link

      würde sagen: Viele Bands würden gerne FÜR die Musik leben, könnten sie VON der Musik leben. Könnense aba nich..

      Gölä sagte mir, es sei ihm scheissegal, wieviele Alben er von seinem Americana-Englisch-Schrott verkaufe. Von der Heide meinte dazu: Verdammt arrogant. Tja: Wahrscheinlich ist Gölä indie in dem Fall :)

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