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  • The Young Gods rücken die Relationen zurecht

    Von    |   18. April 2008   |   12 Kommentare

    Junge, talentierte Schweizer Bands machen mit ansprechenden Platten auf sich aufmerksam. Und dann kommen The Young Gods und zeigen, wie man’s richtig macht.

    The Young Gods

    Nach gut einem Viertel des Jahres haben sich schon zahlreiche junge Bands mit hörenswerten Debuts in den Fokus gespielt. Navel: ungestüm und selbstbewusst. The Bianca Story: fleissig und arty. Baby Genius: jugendlich und charmant. Delilahs: unerschrocken und very catchy. Choo Choo: verspielt und rassig. So könnte die Zukunft der Schweizer Indiemusik klingen.

    Ab sofort kann man diese Bands aber getrost für einen Moment vergessen. Heute erscheint das neue Album der besten Band der Schweiz: The Young Gods verweisen die Jungspunde auf die Plätze. Zu gut ist ihr neuestes Werk, ein Akkustikalbum mit dem Namen „Knock On Wood“ (Musikvertrieb). Auch wenn sie inzwischen schon beim 15. Album angelangt sind, schaffen es die Young Gods weiterhin, prägend und unverzichtbar zu klingen.

    Von Ambient über spanische Folklore bis zu Industrialrock, The Young Gods decken das ganze musikalische Spektrum ab und lassen dabei bisweilen vergessen, dass sie sich rein akkustischer Mittel bedienen. Hier zeigt eine Band ihr volles musikalisches Können und beweist, dass sie es meisterhaft versteht, die richtigen Instrumente am richtigen Ort auf die richtige Art und Weise einzusetzen. Selten hat ein e-freies Album dermassen eindringlich gerockt.

    Highlights gibt es viele auf diesem Album. Etwa das hypnotische „I’m The Drug“, das countryeske „Gasoline Man“ oder das 12-Minuten-Kaleidoskop „Ghost Rider“. Doch bereits im Opener „Our House“ macht Franz Treichler mit unverkennbar kratziger Stimme klar, bei welcher Hausnummer man die Young Gods findet: „If you wanna come by, it’s in front of the sky.“ Ein langer Weg für alle jungen Bands.

    12 Reaktionen

    1. 78s » Blog Archive » Young Gods Showcase: Die Gewinner (Update!)
    1. #1 schnaebi

      12:29 Uhr, 18.4.2008, Link

      Die beste Band der SChweiz sind immernoch die Monsters.

    2. #2 Nackedguy

      12:45 Uhr, 18.4.2008, Link

      Ich gehe mal davon aus, dass du die Young Gods noch nie live erlebt hast hm?
      Eine Band, welche Grössen wie Trent Reznor (NIN) oder David Bowie beeinflusst…welche Schweizer Band kann das noch von sich behaupten?

    3. #3 jazzpolizei

      12:54 Uhr, 18.4.2008, Link

      ja die götter spielen speak low, ein alter standarat aus dem great american songbook. wiso tun sie sowas auf die cd?

    4. #4 Marco Durrer

      15:47 Uhr, 18.4.2008, Link

      Young Gods übrigens bestätigt für Bad Bonn Kilbi am 29.5. nach Mugison und vor Black Mountain!

    5. #5 James

      17:42 Uhr, 18.4.2008, Link

      Ein Akkustik-Album der Young Gods. Das mag von der Idee her absurd erscheinen. Wenn man sich das Teil aber anhört fällt es einem wie Schuppen von den Augen. Genialität ist nicht von Strom und/oder Elektronik abhängig. Meisterwerk!

    6. #6 Tschino

      18:19 Uhr, 18.4.2008, Link

      ich hab‘ die Young Gods schon live erlebt, und fands nervig bis langweilig. für die beste band der schweiz halte ich noch immer Yello; die haben bestimmt mehr musiker beeinflusst als die Young Gods. ausserdem: einfluss nicht mit inspiration verwechseln.

    7. #7 Zulu

      22:08 Uhr, 18.4.2008, Link

      Lustig, was und wie hier kommentiert wird. Ist denn die wahre Grösse einer Schweizer Band wirklich davon abhängig, wen sie beeinflusst haben? Dann müsste der Name Celtic Frost ja auch fallen. Was TYG so wirklich genial macht, ist ihr musikalisches Können. Und das kommt auf der Unplugged-Scheibe wirklich zum Tragen. Treichler und Co. sind veritable Musiker, die eben auch ihren Brachial-Sound ohne Verzerrer rocken lassen können. Live ist die ganze Schose nochmal intensiver. Also unbedingt mal hingehen, wenn sie nicht gerade nur für DRS3-Hörer spielen.

    8. #8 jdw

      22:29 Uhr, 18.4.2008, Link

      kann mit diesem unplugged-zeugs gar nichts anfangen. franz treichler ist kein begnadeter sänger, die songs der young gods sind keine ausgeklügelten kleinode. was die young gods gut und speziell macht ist das brachiale, das sie im normalfall rüberbringen. das akustik-zeug ist ist doch nur für leute denen die richtigen young gods sachen eigentlich zu hart sind und die die band aber irgendwie doch toll finden wollen…

    9. #9 Raffael Bietenhader

      08:24 Uhr, 1.12.2008, Link

      The Young Gods, spielen die Musik, die alle Stilrichtungen zu einem Grand Finale bringen. Und das auf einem sehr hohen Level. Für mich sind die jungen Götter mit Abstand die beste schweizerband.

    10. #10 Raffael

      04:42 Uhr, 2.12.2008, Link

      Die Musik von The Young Gods, ist die logische Folgerung von allem,… nach Led Zeppelin, Deep Purple, Frank Zappa usw. Wenn man ein bisschen mehr von Musk versteht, findet man bei den Young Gods, was man bei anderen Bands vergeblich sucht; zB. ein paar Takte aus einem Orchesterwerk von Igor Strawinski und vieles mehr,…Seit einigen Jahren werden wir von Boy-and Girlgroups, Superstars und anderen tanzenden Schwachköpfen belästigt, die weder singen noch tanzen können und schon gar nichts von Musik verstehen. The Young Gods gehören mit Sicherheit zu den Top Bands im Internationalen Musikgeschäft.

    11. #11 loo ping

      21:57 Uhr, 7.1.2009, Link

      wie ich am francomania bulle und am jazz willisau erleben durfte:
      mit den entzückenden barbouzes de chez fior ist die akustik-sache
      erst vollständig. dann fägt’s.
      aber mit strom und jetzt noch herrn haenni am bass geht’s schon noch etwas mehr ab.
      TYG, Yello, Celtic Frost ist schon das CH-podest für mich.
      und dann: KNUT, mxd, LEECH, NEVE …

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