Skandal: Retro-Pop-Duo lässt Eis an Polkappen schneller schmelzen
Von Mathias Menzl | 11. April 2008 | 2 Kommentare
Die Polkappen-Schmelze kann wegen She & Him nicht mehr bloss mit dem Treibhauseffekt begründet werden. “Heisser” und süsser klang “Pop” dieses Jahr noch nicht.
Hinter She & Him verbirgt sich Indie-Troubadour M. Ward und die Schauspielerin Zooey Deschanel (“Tin Man”, “The Hitchhiker’s Guide To The Galaxy”, “Almost Famous” und Langzeitfreundin von Jason Schwartzman).
Ungewöhnliches Projekt für M. Ward, der sich in der Vergangenheit eigentlich eher einen Namen als Lo-Fi-Indie-Poper gemacht hat. Mit She & Him beackert er das Retro-Pop-Feld der 50er und 60er Jahre. Zooey Deschanel ist dafür ein ideales Aushängeschild: bildhübsch, zierlich, eine Stimme wie ein Torten-Zuckerguss, die Wespentaille hat sie wohl auch. M. Ward überlässt der Schauspielerin das Rampenlicht, sprich das Mikrofon, glänzt derweil aber mit luftigen Arrangements, die meistens noch vor der Drei-Minuten-Grenze Halt machen.
Fazit: mit She & Him schmilzt das Eis an den Pol-Kappen auch ohne Treibhauseffekt. Und vielleicht auch aufgrund der Jason Schwartzman-Beziehung: She & Him würden sich vorzüglich zur musikalischen Untermalung eines Wes Anderson-Films eignen.
She and Him – Sentimental Heart
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She & Him – Why Do You Let Me Stay
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She & Him – This ist Not a Test
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