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  • Stephen Malkmus: Indie-Bitching und Dissing

    Von    |   3. April 2008   |   0 Kommentare

    Stephen Malkmus (Ex-Pavement, jetzt Stephen Malkmus and The Jicks) nimmt zurzeit kein Blatt vor den Bund. In bester Hiphoper-Manier disst er andere Indie-Band und plustert sich und seine Vergangenheit auf wie ein Pfau (zurecht!). Das Resultat: ein Mini-Medien-Hype um den kautzigen Musiker.

    Begonnen hat es vor ein paar Tagen mit einem Auftritt bei Fox in der Show „Red Eye“ (Link). In der Show vergleicht sich Malkmus zum Beispiel mit Johann Sebastian Bach, spricht über „Slanted and Enchanted“ als bestes Indie-Rock-Album ever (auf Grund der Shortlist von Blender) und erklärt die Bedeutung von „Jick“ (irgendetwas zwischen Jerk und Dick).

    Weiter ging es dann mit einem Time Out-Interview. Darin erwähnt Kim Deal von den Breeders („Cannonball“), dass Malkmus sie in letzter Zeit einige Male gedisst habe, zum Beispiel habe er sie im Spin Magazine als „trashy mouth“ betitelt. In Tat und Wahrheit handelt es sich aber nur um einen Song-Battle zwischen den beiden Bands: „Cannonball“ versus „Cut Your Hair“. Malkmus erwähnte gegenüber dem Spin-Magazine, dass er traurig sei, dass „Cut Your Hair“ nicht so erfolgreich wurde wie „Cannonball“, denn dieser Song hätte die Karriere von Pavement in andere Dimensionen hieven können. Dass Kim Deal allerdings ein „trashy mouth“ sei, hat er indes nirgends explizit von sich gegeben, zumindest nicht im Spin Magazine.

    Die dritte Runde vom Malkmus-Mini-Medien-Hype läutete ein Interview mit A.V. Club ein. Darin lässt sich Malkmus wiefolgt zitieren:

    AVC: How is making an indie-rock record now different from what it was, say, 10 years ago?

    SM: Well, 10, it’s probably not so different. But 15 years ago, or when we started, obviously [the scene] was smaller. I just got back from England, and with the advent of these groups like Arctic Monkeys, and, I don’t know, there are other ones-I can’t remember who was on the cover [of NME] this week. But the major youth music is „indie.“ So I don’t know. We just do what we do. I would quantify our sound as more underground than indie, in that it’s not catering to a fashion, so much as indie happens to be a fashion now. But the underground lives on regardless. It always does. Because there are so many people making music, and there are enough people just making it to their own taste. In-your-face type music. The indie moniker has obviously grown with movies like Juno and The Arcade Fire or whatever. U2 wants to hang around with Arcade Fire. U2 didn’t want to hang around with Pavement. It’s too different, you know? Maybe they’re better or something. Or maybe we were, you know, not a threat. The difference between U2 and Pavement was quite vast. It’s grown narrower-closer, I guess. Radiohead being the biggest band in the world.

    Im Interview erklärt Malkmus auch die verschiedenen Nuancen von „Indie“. Sehr interessant in Zeiten, in denen Indie „fashionable“ ist. Kein Wunder, dass die Gerüchte um eine Pavement-Reunion nicht abreissen. Denn nicht umsonst bezeichnete die FAZ Pavement anno 1994 als „beste Band der Welt“. (via)

    > Stephen Malkmus and The Jicks – Real Emotional Trash (78s Album-Review)

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