Schlechte Soundqualität von MP3: Wer hört überhaupt einen Unterschied?

Hinhören oder weghören?Über die minderwertige Soundqualität von Mp3 wird gerne geklagt. Wer Songs in tiefer Bitrate anbietet, ist des Teufels. Doch wer hört überhaupt den Unterschied?

Technisch ist der Fall klar: Mp3 sind komprimierte Musikdaten, dadurch geht Qualität verloren. Und es ist auch klar: Je mehr komprimiert wird, desto schlechter wird die Qualität. Ein Mp3 mit einer Bitrate von 320 kbps liefert bessere Klangqualität als eines mit den gängigen 128 kbps (wie beispielsweise bei iTunes angeboten). Ob wir den Unterschied tatsächlich hören, ist eine andere Frage.

Ja NATÜRLICH hören wir alle den Unterschied! Wer sich sicher ist, kann sich von diesem Test bestätigen/verunsichern lassen.

I confess: Ich habe zwar die richtige Wahl getroffen, war mir aber alles andere als sicher. Weitere Geständnisse bitte in die Kommentare.

(via Nerdcore)

Kategorien: Klatsch

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Diskussion

45 Reaktionen

  1. #1 Bastian Widmer

    15:40 Uhr, 30.3.2008, Link

    Hmm ich hab daneben gehauen.

    Es kommt sehr darauf an, auf was für einer Anlage man den Test durchführt und welche Musikrichtung man darüber Testet. Ich würde meinen etwas Metaligeres würde man aufgrund dem Flanger und anderen Klangannomalien im Schlagzeug oder der Gitarre besser unterscheiden können. Aber es ist erstaundlich, wie man sich an 128kbps gewöhnt hat in den letzten Jahren.

    so long…

  2. #2 mehlkelm

    16:06 Uhr, 30.3.2008, Link

    iTunes bietet aber das für Musik etwas bessere AAC Format statt mp3 an, was nochmal einen ziemlichen Unterschied ausmacht, den ich, gerade bei 128kbps, als hörbar empfinde. Ich find 128 aber trotzdem recht lahm und rippe/kaufe/klaue alles in besserer Qualität.
    Zum Beispiel bei iTunes Plus, in 256kbps und ohne Kack DRM, oder junodownloads oder so.

    Ohne den Test gemacht zu haben, denke ich auch, dass bei hoher Bitrate kein Unterschied zu CD’s hörbar ist. Hifi Leute sollten wohl Vinyl kaufen (ich weiss zwar nicht ob die besser tönen, aber auf jeden Fall anders :-))

  3. #3 mehlkelm

    16:09 Uhr, 30.3.2008, Link

    sorry, meinte natürlich junodownload.com

  4. #4 flo

    17:04 Uhr, 30.3.2008, Link

    auch ich habe falsch getippt, jedoch schon immer behauptet, dass wir den unterschied nicht hören können!

  5. #5 Tom

    17:22 Uhr, 30.3.2008, Link

    Wesentlich ausführlicher geht’s hier zu; zu beachten bei den im Text verlinkten Artikeln sind insb. die Kommentare!

    http://uliuli.twoday.net/stories/4821337/

  6. #6 Stef

    20:19 Uhr, 30.3.2008, Link

    Ich habe Jahrelang als DJ fungiert, die Letzten davon nur noch mit dem Laptop und einem minimalistischen DJ-MP3-PLayer.
    In Pubs und Clubs wo einfach Sound laufen muss, merkt das keine Sau, nicht mal Zuhause wenn man gemütlich auf der Couch sitzt und noch die Glückspost oder aderen Humbug liest.
    99% von jenen Leuten, die sich überschwänglich zu diesem Thema äussern wollen sich nur wichtig machen. Sie sind genau 1mal in ihrem Leben in einer Situation, wo sie dies beurteilen könnten. Ansonsten haben sie ein Knopf im Ohr und schleichen an Orten rum mit duzenden von Nebengeräuschen, selbst Zuhause auf der Couch, wo es unter dem Strich keine Rolle mehr spielt, ob dies nun 128kbps oder 320kbps sind.
    Und sind wir ehrlich, geile Songs leben von Melodie und Gesang und würden auch bei 92kbps noch super tönen, Soundqualität hin oder her.

  7. #7 Robin Fürst

    20:27 Uhr, 30.3.2008, Link

    den unterschied hört man also deutlich,
    aber natürlich spielen auch soundkarte, speakers etc. eine wichtige rolle…

    achtet doch beim nächsten party-besuch auf die geizigen serato-& finalscratch-djs. die kaufen keine musik mehr, sondern holen sich best-of sammlungen per torrent und einzelne tracks über hypemachine. so schleichen sich des öfteren minderwertige mp3s ins set und das hört man auf einer guten club-anlage sofort heraus…

  8. #8 James

    21:59 Uhr, 30.3.2008, Link

    Hm, ich hab falsch getippt. Erstaunt mich doch etwas, da ich eine sehr gute Anlage hab und bei meinen eigenen MP3s in der Regel sofort erkenne wenn sich ne mindere Qualität einschleicht. Ich frag mich ob der Song ungeeignet ist? Er tönt in beiden Versionen etwas seltsam.
    Aber der Grundsatzfrage stimme ich sicherlich zu, einen derart riesigen Unterschied macht’s bestimmt nicht, bei “normalem Konsum” durchaus vernachlässigbar.

  9. #9 DerZensor

    00:31 Uhr, 31.3.2008, Link

    Es geht doch bei der ganzen Qualitätsfrage auch ein wenig ums Prinzip und so. Ich meine, wenn ich schon Geld für einen kostenpflichtigen Download bei iTunes zahle, dann sollte ich doch zumindest die bestmöglichste, möglichst unkomprimierte Fassung eines Files erhalten, auch wenn ich den Unterschied nicht zwingend höre.

    Ich kaufe im CD-Laden ja auch keine zerkratzen CD’s, auch wenn diese einwandfrei laufen würden.

  10. #10 David Bauer

    08:47 Uhr, 31.3.2008, Link

    Zensor,
    das stimmt schon irgendwie, der Vergleich hinkt aber dennoch. Kratzer auf einer Cd sind mechanische Fehler, die irgendwann im Produktions- und Vertriebsprozess ungewollt entstanden sind. Die Bitrate eines MP3-Files ist bewusst gewählt vom Anbieter und zwar in einem Tradeoff zwischen Grösse der Datei (und damit Downloadzeit, die zwar beim einzelnen User nicht mehr ins Gewicht fällt, beim Anbieter aber sehr wohl) und der Qualität des Songs. Wenn es also so wäre, ich schätze wild, dass 90% aller Konsumenten oberhalb von 128kbps keine Unterschiede mehr hören, wäre es wohl vernünftig, standardmässig auch nicht mehr anzubieten.

  11. #11 Tschino

    10:57 Uhr, 31.3.2008, Link

    also oft höre ich den unterschied, manchmal eben auch nicht.
    qualitätsunterschiede gab’s schon bei vinyl – gute und schlecht pressungen.

  12. #12 intelligenzstrasse

    12:22 Uhr, 31.3.2008, Link

    trivial, dieser artikel.

    viel wichtiger wäre es, zum beispiel über neue strömungen in der musikkomprimierung zu berichten. da sind zuerst zwei fakten zu beachten: die harddisks werden grösser und billiger. und die internetleitungen werden schneller und billiger. wieso also ein song auf 5 mb komprimieren? FLAC, das ist die kompression der zukunft. und übrigens: es ist nicht nur die bitrate, die ausschlaggebend ist, sondern auch der encoder. frauenhofer ist nicht itunes und itunes ist nicht lame.

    alles ist relativ, intelligenzstrasse nicht.

  13. #13 frozen

    12:40 Uhr, 31.3.2008, Link

    iTunes hat womöglich den MP3 Encoder bewusst mies implementiert um ihr Format durchzudrücken. Das muss mal gesagt werden.

    Ich hör den Unterschied von MP3 oder CD. Aber nur bei einer Bitrate von unter 160. Was ich mich des öftern schon gefragt habe ist, ob bei der Produktion nicht auch geschlampt wird und dann Dateien in einem Verlust behafteten Format untereinander ausgetauscht werden und am Schluss einfach wieder hochgerechnet werden. Das würde sämtliche Nasen die diese MP3/CD Diskussion führen als lächerlich erweisen.

  14. #14 David Bauer

    12:47 Uhr, 31.3.2008, Link

    intelligenzstrasse,
    vielleicht ist der artikel doch nicht so trivial wie du meinst. ein grund, warum nicht höhere bitraten angeboten werden, ist im text angedeutet. klar werden HD und internetleitungen immer besser, grösser, schneller. für dich als konsumenten spielt es da wirklich keine rolle, ob du 4 oder 10MB runterlädst. für den anbieter, der millionen kunden hat, aber sehr wohl…

  15. #15 stubi

    13:11 Uhr, 31.3.2008, Link

    Was man glaube ich auch beachten muss, ist, dass sich die konvertierung in mp3s in der vergangenheit stark verbessert hat. Gerade die gut hörbaren frequenzen werden immer besser dargestellt, oder anders gesagt, nur die nicht offen’sichtlichen’ frequenzen bearbeitet/komprimiert. Erwischt man ein “altes” mp3 auf 128kbs so hört man zum teil massive qualitäts unterschiede, wobei bei heutigen konvertierungen auf 128kbs (wie bei iTunes) kein gross hörbarer unterschied mehr herscht.
    Beim test habe ich den unterschied glaube ich gehört, aber war mir nicht sicher. Hab schlussendlich richtig getippt :) Wie das aber au einer high-end anlage klingt, würd mich aber noch wunder nehmen…

  16. #16 intelligenzstrasse

    20:19 Uhr, 31.3.2008, Link

    david, du hast etwas vernachlässigt: es gibt neben konsumenten auch produzenten.

    zudem kommt es neben dem encoder und der bitrate auch auf die sound-anlage an. klar, auf dem ipod mit den weissen playmobil headphones merkt man wenig unterschiede zwischen aiff und mp3… aber auf einer dicken soundanlage geht das ziemlich schnell.

    kauf dir doch mal eine richtige anlage.

  17. #17 David Bauer

    20:31 Uhr, 31.3.2008, Link

    intelligenzstrasse, die frage ist doch: wo werden mp3 konsumiert? im promillbereich auf wirklich guten anlagen. mp3 werden auf dem mp3-player mit billigen ohrstöpseln konsumiert oder auf dem pc mit mittelprächtigen pc-lautsprechern. und dort macht es wohl wirklich keinen unterschied ob 128 oder 320 kbps.

  18. #18 tommy

    16:21 Uhr, 3.4.2008, Link

    Mit anständigen Kopfhörern hört man den Unterschied sofort.
    Auch auf diesem kurzen Soundfetzen sind die tiefen Frequenzen sofort zu unterscheiden.
    Nehmen wir eine ander Musikrichtung wird das ganze noch extremer. Die Becken, HighHat oder Blech im allgemeinen beginnen zu “klirren”.
    Klar, hört man nur auf guten Kopfhörern/Anlage, aber sind wir ehrlich, Musik macht ja auch erst richtig spass wenn der Sound eben gut ist. Klar ein guter Song bleibt ein guter Song, aber wieviele Male haben wir uns schon genervt… sollte mal ein “guter” Song im Radio laufen, der Song durch die ganze Komprimiererei eigentlich genauso beschissen klingt, wie der Song davor?

  19. #19 Ichhalt

    23:43 Uhr, 5.4.2008, Link

    Den Unterschied da zu hören, ist tatsächlich fast nicht möglich. Sowieso über Laptop-Lautsprecher oder Billigkopfhörer.
    Und ja, wir haben uns daran gewöhnt, glaube ich.
    Was ich schlimmer finde als tiefe Bit-Raten ist die immer lautere und flachere Produktion. Da hört man die Unterschiede sehr gut. Aber auch da werden wir uns daran gewöhnen, wenn das nicht schon passiert ist…

  20. #20 Ekke

    21:13 Uhr, 6.4.2008, Link

    Das Klangbeispiel war ja schon extrem kompressionsfreundlich: kaum Bässe, kaum Höhen, kaum Spitzenpegel — aber bei der Triangel und dem Orchestertutti hört man den Unterschied klar heraus. Bei mir hängen am PC allerdings ein Paar JBL Control 1G, angetrieben durch einen kleinen Vollverstärker und keine Brüllwürfel für 10 Euro…

    Wenn möglich, codiere ich meine CDs mit LAME und 192 kbps VBR aufwärts, für Klassik 256. Der Unterscheid ist aber bei Klassik immer noch hörbar, da helfen dann auch keine 320 kbps mehr, MP3Dklingt einfach matschiger. Und selbst bei CD-Playern gibt’s große Unterschiede — das hätte ich selbst nicht geglaubt, bis ich mir einen gebrauchten h/k HD7725 gekauft habe (vorher hatte ich einen Denon DCD595 mit 1-Bit-Wandler). Bei Cello und insbesondere Klavier haben die Obertöne einen derartigen Einfluss auf das Klangbild, dass auch weniger Klassikbegeisterte einen Unterschied hören — vorausgesetzt, sie haben sich ihre Fähigkeit, Frequenzen oberhalb 15 Kilohertz zu hören, nicht schon durch jahrelangen Aufenthalt vor der Bassbox in der Dorfdisco ruiniert. Und das könnte auch ein Grund für den Erfolg niedriger Bitraten sein, genauso wie der Erfolg von Fastfood-Fraß und aromatisierten Süßigkeiten daher kommt, dass kaum ein Kind mehr weiß, wie gut selbst gekochtes Essen oder eine frisch gepflückte Erdbeere aus dem eigenen Garten schmeckt.

    Gruß

    P.S.: Vinyl klingt auch deswegen anders (und besser), weil nicht wie bei der CD der Frequenzgang bei 22 Kilohertz abgeschnitten wird, sondern viel weiter nach oben reicht. Und die Obertöne machen den Klang aus…

  21. #21 Daniel

    16:32 Uhr, 25.7.2008, Link

    Also ich habs nach jeweils 2 mal anhören über Kopfhöhrer gehört, aber ich denke man merkt den unterschied nur, wenn man weiss, worauf man achten muss. Ich höre z.B. eindeutig so ein “klirren” bei dem langen Vibrato. Aber 80% des Tages reicht auch 128 kbps, wenn man bedenkt, mit welchen Gerätschaften Musik produziert/gemixt wird, die meisten Bands (Die ich höre) können sich nämlich garkeine High-End Produktion leisten.

  22. #22 Johannes

    21:29 Uhr, 5.10.2008, Link

    Ich habe mir gerade einen Nano gekauft und die besonders guten Ohrstöpsel von Apple dazu.
    Dann habe ich meine gesamten CD`s auf Itunes geladden und war zufrieden mit der Qualität.
    Dann habe ich mir einige Songs aus dem Store geladen.
    Beim abspielen der Songs gabs plötzlich ein störendes geklirre und ich wollte herausfinden, ob nun der neue Nano oder die Ohrstöpsel defekt sind und möglicherweise beides umtauschen.
    Eben höre ich glücklicherweise noch mal CD-Titel und das geklirre ist weg.
    Fazit: großer Haken an die geladenen Titel aus dem Store.

  23. #23 katharina

    10:40 Uhr, 6.10.2008, Link

    Ich hab richtig gelegen und ich hab es gehört und ich persönlich höre es auch immer, aber jeder mensch hört unterschiedlich. mir persönlich, ohne jetzt irgend so “ach und bla” sein zu wollen, genügten die ersten paar sekunden, um mich an dem blechernen klang zu stören. meine eltern würden es z.b. nicht bemerken.

    grüße.

  24. #24 monstermann

    16:39 Uhr, 16.2.2009, Link

    welch tolle diskussion!! da bin ich doch richtig.

    also das mensch den unterschied hoeren kann wenn er es hoeren will oder sich darauf konzentriert, davon bin ich ueberzeugt, spaetestens auf einer party wenn nach einer vinyl eine mp3 aufgelegt wird un mor sich fragt wo denn ploetzlich dieses wundervolle bauchgefuehl hin ist was einen so schweben laesst. klarer praezieser klang…bei einer mp3 klingt es oft dumpf. die hoehen sind wie abgeschnitten, die mitten schwemmen nur so rum und die baesse rumoren nicht mehr so schoen im magen. oft hat mor fast keine mitten mehr, nur noch schwammbaesse und komische hoehen…das macht mir echt zu schaffen, da ich als dj gerne auch mp3 auflege.auf einer dicken anlage vor 200leuten ist das schnell mal eine katastrophe und mor hoert den unterschied von 128 und 320kps
    sofort. dann werden alle hoehen und mitten am mixer reingedreht um irgendwie wieder zur ruhe zu kommen….doch der schleier der ueber den mp3 liegt will einfach nich weichen. es ist verflixt.

    daher meine frage: gibt es irgendeine moeglichkeit die mp3s wieder in einen annehmbaren zustand zu versetzen? umzuwandeln mit einem programm, entcoden oder sonstewas? oder neu aufnehmen mt zb audacity und den equalizer striezen um danach den song mit 1000kbs zu speichern?

    bin ratlos und freu mich auf antwort.

    bless!

  25. #25 Donald Duck

    01:04 Uhr, 11.3.2009, Link

    Hey Monstermann
    Eines sei klar: wenn was fehlt kann es nicht wieder hervorgezaubert werden. Da Du ja DJ bist, solltest Du schon soviel wissen. Futsch ist futsch. Allerdings kommt es auch auf die Anlage an! Wenn Du eine 1000Watt noName Juhui-Billig-Anlage mit Billg-Amplifer und Spielzeugmixer einsetzt, Conrad-Electronic Boxen und so, musst Du Dich nicht fragen, warum es schlecht klingt.

  26. #26 Alexander

    18:55 Uhr, 30.6.2009, Link

    Also ich höre bei meiner 1500 Watt Anlage mit High-End Occasion verstärker noname Lautsprecher und Pioneer einen riesen Unterschied. Wenn ichs vom iPhone abspiele tönt es geil sonst ist die qualität scheisse! auch vom PC

  27. #27 Audio Newbee

    13:41 Uhr, 8.1.2010, Link

    Ich bin Anfänger und Kommentare wie bei “Ekke” sind für mich heute noch undenkbar. Trotzdem. Ich habe Audio schätzen gelernt und gebe mir Mühe, heute mindestens die Basis-Technik in Ordnung zu bringen. Meist höre ich MP3 Daten ab PC über 3 Dell PC Lausprecher, die im Dell Rechner-Originalpaket inbegriffen waren; und dann mit einem neu erstanden AKG K 530-Kopfhörer. Ich möchte anstelle der Dell-”Anlage” mit einer Alternative meine MP3-Musik (Klassik, Jazz, Country) zu einem Genuss machen. Ich bin hin und her gerissen zwischen Harmann Soundsticks II oder Bose Compagnions 3. Ich weiss, dass Bose fast doppelt so teuer ist, aber das liegt an der oberen Budgetgrenze. Was wäre sonst noch gleich teuer — aber besser?

    Muss ich auch meinen Standard-PC mit einer speziellen Soundkarte aufrüsten? Wenn ja, mit welcher, um aus den beschränkten MP3-Daten ein Maximun an neutralem Volumen und Feinheiten herausbringt?

    PS Den Sound-Unterschied zwischen A und B habe ich bemerkt. Sehr knapp, mit viel Intuition und nur mit dem Kopfhörer.

  28. #28 Padde

    13:54 Uhr, 8.1.2010, Link

    Absolut hörbar. 3-4 Versuche brauchts bis man die entsprechenden Nuancen entdeckt, aber das knistern in den Höhen ist deutlich vernehmbar. Alles auf einer “sehr” Preiswerten Mivoc selbstbau Anlange.

  29. #29 Lapje

    18:17 Uhr, 25.1.2010, Link

    Direkt beim ersten mal richtig. Warum? Hört mal auf die Rasseln oder was das gegen ende sein soll. Bei 128 klingen die wesentlich “dumpfer”, nicht so fein. Daher direkt richtig. Es ist wie bei allem: Wenn man weiß worauf man achten muss, erkennt man sofort Unterschiede…

  30. #30 chris

    01:59 Uhr, 26.1.2010, Link

    fein, ich werfe mich ebenfalls kurz in die schlacht:
    das grundproblem wird weiter oben mehrmals indirekt angesprochen – die meisten von euch hören sich die songs mehrmals im vergleich an. tut da draussen keine sau, wenn man nicht explizit dazu aufgefordert wird.
    ‘musik’ muss heutzutage vor allem laut und nicht all zu herausfordernd sein, unter der 03:30-marke bleiben, und nicht zu stark vom hauptthema abweichen – dieser vorgaben-katalog hat sich seit der späten 90er stetig weiterentwickelt, und kommt nun mit dem aktuellen brickwall-limiting und der mp3-kompression zum ende der technischen machbarkeit: wir sind nicht mehr weit von der ‘perfekten’ radio-single entfernt. dass dabei werte wie musikalität, künstlerischer ausdruck und klanggestaltung übersprungen werden, ist schon lange klar – darum geht es bei diesem format einfach nicht, der markt will davon nix wissen, weil’s den endnutzer nicht interessiert.

    tatsache ist nach wie vor: wer qualität sucht, der wird qualität finden. es liegt an euch, all diese schlechten vorgaben zu ignorieren, resp. euch nach lösungen umzusehen – den schwarzen peter den grossen firmen in die schuhe zu schieben, hat noch nie genutzt.

  31. #31 juno

    20:04 Uhr, 8.2.2010, Link

    also eines ist klar: wenn man einen track mit zahlreichen und klaren hohen frequenzen bzüglich der bitrate (128kbit vs 320 kbit) vergleichen würde, würden wohl locker über 90 % der leute, egal auf welcher anlage, den unterschied sofort hören, denn die höhen leiden wegen der 12fachen komprimierung am stärksten. der hier gewählte track hat genau die eigenschaften, die ihn für verschieden hohe bitraten unempfindlich macht: das frequenzspektrum ist sehr mittig und mit viel hall versehen. der gesang ist durch gehaltene töne charakterisiert. wer sich mit sampling beschäftig hat, weiss dass die attackphase (meist die ersten ca. 5-25 ms) qualitätskritisch ist und die sustainphase, also der gehaltene ton im vergleich ein sehr einfaches klangmaterial darstellt. weiter fehlen knackige bässe und brilliante hihats. die tamburin hinten rechts gegen schluss des tracks (welche aber mit viel hall versetzt ist) lässt am ehesten eine beurteilung zu. in version a tönt sie räumlicher, in b etwas harter und “billiger”. ALSO: das gleiche z.b. einmal mit einem gut gemischten clubtrack versuchen und der qualitätsunterschied wird sehr schnell sehr deutlich hörbar!

  32. #32 Johannes

    20:36 Uhr, 8.2.2010, Link

    Die Klang-Qualität ist einerseits stark abhängig vom Gerät, auf dem das File gespielt wird, andererseits aber auch von der Qualität der Aufnahme/Produktion. Oder anders gesagt: Eine schlechte Aufnahme hört sich so oder so komprimiert schlecht an. Ausgegangen von einer brauchbaren Aufnahme: Für Laptop-Lautsprecher reicht woh mp3 mit 128kbit. Bei 98db an einer Party ist 320kbit das Mindeste!

  33. #33 Der W

    07:46 Uhr, 25.3.2010, Link

    Ich finde, wenn man schon 1€ pro legalen Musikdownload zahlt, sollte man auch ne gescheite Bitrate erhalten und die sollte meiner Meinung nach bei 320kbps liegen, denn grad im Auto und mit ner gescheiten Anlage hört man zwischen 192 und 320kbps nochmal ne deutliche Steigerung.

    Allein schon der Unterschied von 128 zu 192kbps is wie der Unterschied zwischen einer Tiefkühlpizza und einer Pizza beim Italiener seines Vertrauens =)

    Gibt natürlich immer Menschen, denen nich auffällt, ob grad ne 16kbps MP3 läuft oder ne FLAC (unkomprimiert).

  34. #34 Alexander V.

    04:37 Uhr, 2.5.2010, Link

    Die Diskussion hier ist so alt, wie der Mee (Main), wie man so schön bei uns sagt. Jemand der behaupte, er höhre, egal bei welcher Bitrate, keinen Unterschied zu hochwertig aufgenommenen CDs, hat definitiv Probleme mit seinem Gehör.

    It´s easy. Man nehme z.B. die Liveaufnahme der Eagles “Hotel California” von der Goldpressung. Konvertiere diese in MP3 (Frauenhofer-Inst. Codec) in 320k/bit. Danach auf MusikCD zurückbrennen und vergleiche beide Aufnahmen miteinander. Ein Unterschied zwischen Tag und Nacht.

    Und das ohne ein umweltbewegende Anlage daheim stehen zu haben. Hier Canton Ergo 91 DC, Pioneer VSA-E06, Sony SCD-XE597. MP3 ist für mich etwas um Musik dahinplätschern zu lassen, um Musik zu hören, zu erleben, sicherlich nicht!

    P.S.: und bis heute ist kein Kompressionsverfahren, egal ob MP3, AAC, ect. auf dem Markt, welches keine (enorm hörbaren) Nachteile nach sich zieht. Und über den Beitrag von Stef vom 30.03.08 kann ich nur lachen!

  35. #35 d.sinclair

    01:25 Uhr, 3.7.2010, Link

    Hallo,
    es ist ja alles richtig, die Aussage von: #9 DerZensor . Jedoch würde ich das auf eine schlechte CD Aufnahme beziehen, die ich mir nie gekauft habe, wenn ich vorher davon wußte.
    Die Anbieter zahlen für traffic (Datenverkehr), ja, aber rechne ich mir den Preis für ein Album zusammen, dann kann ich mir besser die CD kaufen. Für die 2-3 Euro unterschied bekomme ich eine vernünftige Aufnahme, und noch ein wenig mehr. Ich bin auch der Meinung, für das Geld sollte ich auch eine verlustfreie Aufnahme bekommen. Solange das nicht der Fall ist, kaufe ich mir weiterhin die CDs, und konvertiere sie zu Hause.

    Richtig, auf einen mp3 Player brauche ich keinen Verlustfreien Codec, auf meiner Anlage sehr wohl. Den unterschied von CD und mp3 höre ich sehr wohl, das haben ich und meine Frau zusammen mal getestet. Man hört zwar keinen signifikanten unterschied, aber die Musik von CD war um einiges Dynamischer als die Mp3, dieser fehlte die Dynamic fast völlig.

    Also, ich zahle lieber weiterhin 13-14 € für eine CD, als 10 € für ein minderwertiges Album. Das ist es nun mal, egal wie man das sieht – oder ob man das nun Hört oder nicht.

    Alexander V.: Schon mal FLAC ausprobiert? Ist verlustfrei, und bietet den besten kompromiss zwischen Speicherplatz und Qualität. Auch die Dynamik ist hier weiterhin vorhanden.

  36. #36 ich

    10:09 Uhr, 5.7.2010, Link

    off topic: soll das im neuen layout tatsächlich eine winzige bold schrift sein in den comments oder zickt mein browser??

  37. #37 mtdf

    15:38 Uhr, 5.7.2010, Link

    ich habs auch am klang des tambourin gehört mit sennheiser hd 25-1, und ich hör musik vorwiegend mit kopfhörer. beim auflegen in grösseren räumen mit fetterer anlage hüte ich mich in der regel vor mp3s unter 320 kbps, das fällt schon mal ganz schön ab, v. a. wenn man mp3s und vinyl nacheinander auflegt. bei schlechter encodierung können klirrende hihats und lasche bässe durchaus vorkommen.
    in kleineren locations und auf schrottigen anlagen ist das m.e. total egal, es kam noch nie jemand und sagte “das klingt jetzt aber schlecht, ist das mp3?”

  38. #38 Alexander V.

    02:58 Uhr, 11.7.2010, Link

    @d.sinclair, nein, flac sagt mir nichts. werde ich aber mal testen. ;-) Hab ja selbst eine umfangreiche MP3 Sammlung zuhause, welche ich fürs Auto, Arbeitszimmer, ect. angelegt habe. Ne feine Sache, platzsparend ohne Ende, … nur zuhause auf der Couch, nein. Da bleib ich dann doch lieber bei CD, … *smile* in Stereo.

  39. #39 Crusher

    14:45 Uhr, 10.11.2010, Link

    Also ich hab richtig gelegen aber ob das nun nur Glück war, jedenfalls kam es mir so vor als ob das kleinere Bit File am Anfang etwas leiser anfing, wie gesagt vielleicht war das auch nur Einbildung jedenfalls lag ich dann auch sofort richtig.

    Ich denke man muss auch unterscheiden ob man per billig Lautsprecher am PC Musik hört oder eine wirkliche Hi-Fi Anlage per digital Anschluss an seinem PC hat.

    Ich denke aber auch das 320bits aufjedenfall reichen und das man danach keinen Unterschied mehr festellt DENNOCH ziehe ich als Musikliebhaber eher .flac, .ape oder .wav den MP3s vor. Festplattenplatz kostet heutzuatage nix mehr und Blu-Ray Rohlinge für 1.49euro (25gb) sind auch schon günstig geworden. Also ich seh da keinen Grund mehr mp3s den größeren Files wie .flac, .ape oder .wav (unkomprimiert) vorzuziehen.

    Muss jeder für sich selber entscheiden.

  40. #40 Jones

    11:40 Uhr, 14.1.2011, Link

    Hallo Leute,
    ich bin seit über 10 Jahren DJ in einem Club und ich muss sagen das sich die Soundqualität in den letzten Jahren sehr verschlechtert hat egal ob MP3 oder Original CD, viele Songs sind einfach völlig übersteuert,man merkt dies nicht gerade zuhause an der Anlage oder im Auto sondern eher an einer PA Anlage,da bekommt man richtig Probleme.
    Die Musik Industrie versucht durch das pushen die Verkaufszahlen zu steigern aufgrund der Qualität und das finde ich echt Scheiße,man bezahlt viel Geld für nichts. Ein Tipp: Vergleicht mal Songs aus den 80ern oder 90ern mit heute,damals war es noch Qualität!

  41. #41 Klaus

    18:07 Uhr, 7.2.2011, Link

    Diese Seite ist ja schon etwas älter, inzwischen hat sich viel getan. Bei den meisten Musikdateien höre ich keinen Unterschied zwischen Mp3 (vbr maximale Qualität oder 320 kbps) und dem Original. Es gibt aber einige Songs, da ist der Unterschied durch eine bessere räumliche Aufteilung gut wahrnehmbar. Durch die stark gesunkenen Speicherpreise würde ich trotzdem jetzt unkomprimierte Musik vorziehen.

  42. #42 Kadet

    22:49 Uhr, 20.4.2011, Link

    Also, um ehrlich zu sein. Die Mp3 Qualität hier im net ist sau schlecht geworden. Vor ein paar jahren oder besser gesagt ca.6-8 jahren war 128kbps noch ziemlich super fast kein unterschied zum originalen cd. heute ist es verdammt schlecht. Nur daten/klangmüll klimpergeräusche in der musik zu hören.das wars. Vielen Dank

  43. #43 Oh Leeed

    21:55 Uhr, 29.12.2012, Link

    Ich finde das MP3 320 kbps ist das beste bitrate als AAC, Flac und Wave

  44. #44 Hotcha

    18:27 Uhr, 3.1.2013, Link

    Ich höre Musik vor allem noch analog, ausser wenn ich zu faul zum Platten umdrehen bin. Habe auch schon mal die gleiche Aufnahme CD/LP verglichen. Subjektiv hatte ich den Eindruck, die LP klingt besser. Den Eindruck habe ich unterdessen hinterfragen müssen. Man kann ja so sowieso nicht neutral messen, schon die unterschiedliche Lautstärke verfälscht, man müsste das exakt gleich auspegeln können, was wohl fast nicht möglich ist, und dann durch eine andere Person hin und her schalten lassen, manchmal auch nur vorgeben, man hätte gewechselt – selbst dann müsste man immer angeben können, aus welcher Quelle die Musik kommt.

    Aber zu MP3: Ich digitalisiere viel analoge Musik, von Platten, sogar von Kassetten, und schlage mich schon lange mit den Formaten rum. Welches ist das definitive, damit ich nicht alle paar Jahre neu digitalisieren muss? Der finale Test war so überzeugend, dass eine lange Testerei blosses “Täupele” wäre. Miles Davis, eine der 70er Jahre Live at Fillmore, reguläre Aufnahme, kein mieses Bootleg. Samsung Galaxy als Player. Hifi-Hörer von Sennheiser, sauteure Riesenmöbel. MP3 konnte dem verlustfreien FLAC in keiner Qualität das Wasser reichen. Vor allem der Druck der Band war klar heftiger. Von nun an wird wenn schon nur noch geflact. Ist ja heute mit freier Software wie Audacity, VLC etc. kein Problem mehr.

    Es kommt allerdings dann doch noch auf viele Randbedingungen an, die Geräte werden nämlich heute offensichtlich für die mageren Files optimiert. Banal, aber oft vergessen: Wie wurde die Aufnahme gemacht, und oft vor allem auch, wie wurde sie gemastert? Grad Aufnahmen aus dem analogen Zeitalter, optimiert für Röhrenradios (ich sage nur Motown), tönen digital einfach nie so gut wie etwa eine Vinyl-Single. Ob MP3 oder Flac, egal.

  45. #45 Lapje

    18:40 Uhr, 3.1.2013, Link

    Und wenn Du beim Galaxy schon Unterschiede hörst, wie wird dass dann auf einer guten Anlage mit einem guten Kopfhörer sein? Die Dinger für Unterwegs sind ja nicht gerade auf Klang optimiert (Cowon vielleicht noch, aber das war es dann schon)…

    Und das mit den Aufnahmen zählt in meinen Augen nicht: Denn auch heute kann man sich beim Mastern mühe geben. Bestes Beispiel: Das letzte Album vom “Florence + The Machines”…teilweise coole Stücke mit richtig geilen Drumms…da hätte man was richtig dynamisches draus machen können – stattdessen Loudness War “vom Feinsten”, was unterm Kopfhörer nur zu einem Brei führt…

    Es gibt viele Aufnahmen, die auch heute gut sind, aber viele “Produzenten” können es heute einfach nicht – ich denke nicht dass sie es nicht wollen, jeder ernste Produzent hat einen gewissen “Respekt” vor der Musik…

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