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  • restorm.com – die Kuschelecke der Musikszene

    Von    |   17. März 2008   |   23 Kommentare

    Auf restorm.com sind Profile, Downloads und History von Künstlern, Labels und Venues dokumentiert. Die Synergien sollen Musikliebhaber und Musiker näher zusammenbringen, auch mittels einem eigenen TV-Kanal.

    Das Ei des Kolumbus im Zeitalter der sozialen Netzwerk-Plattformen scheint noch nicht gefunden. Last.fm, MySpace, mx3, 6degrees, ILike, MOG, you name it. Restorm.com will sie jetzt aber gefunden haben, die sprichwörtliche eierlegende Wollmilchsau. Die Plattform möchte Musiker, Fans, Konzertveranstalter, Labels und Medien verbinden. Jungen, ambitionierten Musikern soll restorm.com eine Infrastruktur bieten, um in der Musikwelt weiter zu kommen. Dazu gehört gemäss den Machern aus Zürich nicht bloss eine Profilverwaltung, sondern mit restorm.tv auch ein eigener Musikkanal, vorerst allerdings nur auf dem Netz. Wobei diese beiden Vektoren auf kurz oder lang sowieso zusammenwachsen. Spätestens dann werden restorm.com und restorm.tv die Welt erobern. Garantiert.Die erwähnten Synergien peilt restorm.com nun mit dem deutschen Haldern Pop Festival an, das „Festival der Newcomer“. Muse, Kate Nash oder Franz Ferdinand haben vor ihrem Durchbruch am Haldern Pop Festival gespielt. Ein Karriere-Katalysator sondergleichen. Restorm.com hat für die diesjährige Ausgabe (7.8. – 9.8.) zwei Slots ausgeschrieben (Anmeldung). Neben dem Live-Auftritt gewinnen beide Bands ausserdem eine Produktion von je 500 Stück 7 Inch Vinyls. Anmeldeschluss ist der 31. Mai 2008. Eine Jury, bestehend aus Verantwortlichen des Haldern Pop Festivals wählt die zwei Gewinner bis Ende Juni 2008 aus.

    Und zum Schluss noch Werbung in eigener Sache: am Mittwoch 19.3. um 20 Uhr geht auf restorm.tv die erste 78s Clip-Show über den „Äther“. „78s Videotape“ heisst das Teil und bietet euch zweiwöchentlich natürlich nur No-Hits. Tune in or drop out…. oder so ähnlich.

    > Anmeldung für die Haldern Pop-Music Challange

    23 Reaktionen

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    1. #1 Stef

      07:22 Uhr, 17.3.2008, Link

      Das wird sich nicht durchsetzen. Nochmals eine Plattform, als gäbe es nicht schon genug, sowohl für User, als auch für Bands.
      Als hätten, vorallem, Bands eh nix anderes zu tun, als den ganzen lieben langen Tag unzählige Plattformen, nebst der eigenen Homepage, zu aktualsieren und zu pflegen, und nebest den Lieblings-„Friends“ auf MySpace nun auch noch jenen von Restorm zurückzuschreiben.
      Die meisten Bands, welche von einer solchen Plattform profitieren könnten, verdienen ihr Geld genau nicht mit der Musik, sondern einem Job, der sie 8 – 9h am Tag beschäftigt, damit sie genug Kohle haben, all ihr Equipment zu kaufen usw. Die wollen die verbleibende Freizeit kaum noch mehr damit verbringen, am PC Profile updaten und Friendrequests anzunehmen, sondern sie wollen Musik machen.

      Besser die bestehenden Plattformen ausbauen, als ständig neues aus dem Boden zu stampen, nur weil man denkt, man hätte das Rad neu erfunden. Das gilt nicht nur für solche Plattformen.

    2. #2 MiMi

      11:52 Uhr, 17.3.2008, Link

      diese Plattform ist wirklich überflüssig. abgesehen davon, dass sie mega langsam ist und es recht mühsam ist das profil zu bearbeiten (so im vergleich zu myspace). ich habe einen selbsttest gemacht und die seite für schlecht befunden. das beste dran ist: ich finde nicht mal raus wie ich mein profil dort wieder löschen kann… hahaha.. die restorm macher sind davon überzeugt, dass sie was machen, wo sie besser sind als alle andern. dem muss ich wirklich widerprechen! synerigen werden auf restorm nicht wirklich genutzt. und ja genau: wer hat schon zeit sich 100 profile auf irgendwelchen plattformen zu erstellen. mx3 und myspace reichen mir völlig und ich konnte durch diese kontakte schon profitieren. restorm= sturm im wasserglas (oder wie man so schön sagt)

    3. #3 Stef

      12:12 Uhr, 17.3.2008, Link

      Besser zu zwei oder einer Topsite fusionieren in der Schweiz.

      Da haben wir ja mindestens folgende Plattformen welche alle etwas bäschelen und wursteln und um Aufmerksamkeit buhlen bei schweizer Bands.
      (Profit)
      – music.ch
      – 6degrees.ch
      – restorm.com
      (non-profit)
      – trespass.ch
      – mx3.ch
      – 78s.ch
      – hitparade.ch
      – swissmusicdiary
      – exitmusic.ch
      – bandweb.ch

      Hab sicher noch das Eine oder Andere vergessen.

      Da kann man wirklich die eine oder andere Seite schliessen und anderswo integrieren wo sie mehr Aufmerksamkeit bekommen.

    4. #4 Mathias

      12:38 Uhr, 17.3.2008, Link

      na ja…. da muss glaubs doch noch unterschieden werden zwischen informations-seiten wie wir es sind und exitmusic oder music.ch und plattformen mit eigener profilverwaltung. dass mx3 den längsten schnauf hat und die besten aussichten bedingt sich durch den gebührentopf und die anbindung an bestehende, etablierte radiomedien. letzteres fehlt den anderen, und das ist meiner meinung nach das wichtigste. Erfolg oder Misserfolg hängt von den Crossmedia-möglichkeit dieser bestehenden Plattformen ab. Wenn es z.B. restorm gelingen würde mit Cablecom oder BluewinTV eine Kooperation einzugehen, dann haben sie durchaus Erfolgschancen. Je besser die Plattform vernetzt ist, desto grösser ist auch das Interesse einer Band darauf präsent zu sein. Dasselbe gilt für Labels, Venues und Veranstalter. Ein weiteres Problem dieser Plattformen ist die Ausrichtung. mx3 richtet sich nur an Schweizer Bands. Restorm ist offen. Alle Plattformen in Ehren, aber wirklich benutzen tu ich bisher nur mySpace, denn da find ich alle Bands…

    5. #5 Stef

      16:38 Uhr, 17.3.2008, Link

      *da muss glaubs doch noch unterschieden werden zwischen informations-seiten wie wir es sind und exitmusic oder music.ch und plattformen mit eigener profilverwaltung*

      Das könnte ja kommen wenn sich Beispielsweise die „News“ & „Fan“-Sites unter „music.ch“ zusammentun würden, wäre sicher besser besucht und attraktiver auch für die Bands.
      Und Geld bedeutet gar nichts! Bei mx3.ch ist der erste Hype auch vorbei, wo sich tausenden von Acts angemeldet haben, jetzt wird sich das auch etwas gemässigteren Niveau einpendeln (vergl. Effekt bei „klassenfreunde.ch“) da nicht mehr alle permanent etwas am Profil basteln und täglich nachschauen wer was wieoft gehört hat, das hat mit Geld nichts zu tun.
      Weiteres Beispiel, dass es mit Geld nichts zu tun hat ist hitparade.ch, welches seit über zehn Jahren aus Freaks betrieben wird und alles privat finanziert ist. Ein paar Sponsoren, welche aber nicht Geld bringen, sondern auf Geld verzichten. Und die machen das ganze Spiel nun bereits für etwa 15 Länder.
      Restorm würde sich vermutlich besser dort daran heften, wenn sie das Gefühl haben, etwas zu machen, was die Musikwelt unbedingt braucht.
      Aber wie gesagt, wer die Myspace-, resp. Youtube-Optionen ausschöpft braucht Restorm nicht, und auch Myspace wird sich noch entwickeln und verbessern.

    6. #6 David Bauer

      17:29 Uhr, 17.3.2008, Link

      Ihr glaubt doch nicht im Ernst, dass wir uns music.ch anschliessen würden…Eher kaufen wir MySpace.

    7. #7 James

      23:36 Uhr, 17.3.2008, Link

      Ein Wort zum oben gelobten mx3: Das Portal ist ein Witz. Da sind zwar im Moment über 8000 Bands registriert, aber praktisch keine „normalen“ Leute. Und Bandmember interessieren sich in allererster Linie für die eigene Band und nicht für andere. Also wer soll da ein Bandprofil frequentieren? Keiner, und das verhält sich auch in der Praxis so. Wer z.B. auf Myspace auch nur halbwegs aktiv ist hat pro Woche mehr Site-Hits als bei mx3 pro Jahr. Das mx3-Radio kann man sich leider beim besten Willen auch nicht anhören, da einfach unglaublich viel Schrott raufgeladen wird. Und wer wirklich noch glaubt dass da Booker, Veranstalter und DRS3-Moderatoren tagelang in den 8k Profilen rumwühlen um einen zu finden ist definitf auf dem Holzweg.

    8. #8 Paula

      10:39 Uhr, 18.3.2008, Link

      Klar ist MySpace super. Aber mehr als flirten und zwei bis drei Songs einer neuen Band (die mir irgendwo anders empfohlen wurde), mehr kann ich da – wie auch auf mx3 – echt nicht bekommen.

    9. #9 Bich

      11:21 Uhr, 18.3.2008, Link

      Grundsätzlich denke ich, dass sich Bands nicht auf einer Plattform anmelden müssen. Es ist die Entscheidung jeder einzelnen Band, auf welcher Plattform sie ihre Fans pflegen und finden wollen. Tatsache ist jedoch, dass Online-Promotion, insbesondere für junge Bands, entscheidend für ihren Erfolg und ihr Weiterkommen ist.

      So ganz nebenbei: Viele jammern über die „bösen“ Majorlabels, über ihre Marktmacht und Dominanz (siehe die Hitparaden dieser Welt). Doch niemand hat ein Problem mit myspace. Ich denke, dass die eigene Fangemeinschaft (= Kundenbasis) das Wichtigste für eine Band ist. Wenn es so weitergeht, dann kontrolliert myspace bald einmal wie eine junge Band Geld verdient, was sie mit ihren Fans machen darf und wie sie sich zu präsentieren hat. Auf diese Art entstehen neue Arten von Abhängigkeiten.

      In diesem Zusammenhang finde ich es gut, dass andere versuchen, einen Gegenpol zu myspace (und youtube, etc.) aufzubauen!

    10. #10 rahwa

      14:23 Uhr, 18.3.2008, Link

      Also ich weiss gar nicht was euer Gerede über neue brauchbare oder nicht brauchbare Plattformen soll! Es ist doch so, dass alles neue immer erst einmal abgeschossen wird und nicht als brauchbar eingestuft wird. Xing, Facebook, MySpace etc.. über alle wurde hergezogen und doch nutzt man es inzwischen. Und mal ganz davon abgesehen ist doch dieses restorm eine gute Sache. Eine Plattform die alles was mit Musik zu tun hat verbindet. Es gibt Bands, Fans, Clubs und diverse andere Geschichten die doch alle recht sinnvoll miteinander verknüpft werden. Und was mich persönlich an z.B. Myspace nervt ist dass es zu einer Flirtcommunity geworden ist. Wenn ich alle Freundschaftanfragen annehmen würde die ich da so bekomme€¦ huch, das wären meist nur Leute die baggern, flirten oder weiteres wollen€¦ Mühsam wenn ich doch nur extrem musikaffin bin. Wenn ich speziell mich über Musik informieren will, dann ist Myspace doch nicht DIE Plattform schlechthin! Songs kann ich auch auf restorm anhören und mich über Konzerte informieren. Also gebt doch einer Schweizer Plattform auch eine Chance!

    11. #11 Stef

      18:25 Uhr, 18.3.2008, Link

      Solange 78s.ch (Blog) bei ALEXA, GOOGLE/stats und anderen solchen Rankings besser platziert ist als Restorm.com (Multifunktionale Plattform) finde ich dese Diskussion sowieso etwas überbewertet…

    12. #12 rahwa

      20:05 Uhr, 18.3.2008, Link

      @Stef: und was ist wenn das anders sein sollte eines Tages?
      Du trägst ja deinen Teil zu der Diskussion bei ;)

    13. #13 Vollker

      23:48 Uhr, 18.3.2008, Link

      hat die Welt auf restorm gewartet?
      ich glaube nicht. Trotzdem denke ich, dass man rahwa recht geben kann..
      ich kenn restorm noch nicht so lange und bin mich erst am umsehn, aber ich finde, es hat gelungene Ansätze. Wie das aus der Perspektive einer Band aussieht, kann ich nicht beurteilen – was mir aber gefällt, ist die Möglichkeit, junge & unbekannte Bands kennenzulernen, ohne dass ich mich nach irgendweinem besserwisserischen Tipp-Geber orientieren muss. Also, der Austausch zwischen Musik-Angefressenen und Bands, Labels & Konzertorten – das könnte doch Potential haben!

    14. #14 Bich

      08:12 Uhr, 19.3.2008, Link

      @stef: Du hast ja schliesslich diese Diskussion mit deinem Beitrag überhaupt erst begonnen! ;) Mir ist zudem noch deine Aussage „was die Musikwelt unbedingt braucht“ durch den Kopf gegangen. Ich spiele selber in einer Band und für mich ist klar, dass Bands in Zukunft unabhängiger sein müssen. Die Tendenz geht klar in die Richtung. Folglich kann es an und für sich nicht genügend Plattformen geben, über die man sich bekannt machen kann. Es jammert ja schliesslich auch niemand über die Tatsache, dass es viele verschiedene Radiostationen, Printmedien, Blogs, Webzines und so weiter gibt. In diesen Bereichen ist für alle klar, dass man einen grossen Promoaufwand betreibt, um alle mit Informationen bedienen zu können. Plattformen wie, ja ich nehme absichtlich jetzt restorm, dienen dazu Fans aufzubauen und zu informieren. Und meine Ansicht ist es, dass der Promoaufwand gegenüber den Fans der wichtigste überhaupt ist.

    15. #15 Stef

      12:03 Uhr, 19.3.2008, Link

      *Fans aufzubauen“ – Richtig! Aber nur weil du 10’000 Freunde, Friends oder was auch immer hast, heisst das leider noch nicht, dass du dann irgendwo spielen kannst. Sprich, wenn deine 10’000 aus 50 verschiedenen Ländern kommen, 25% davon eh andere Bands sind macht sich so manche Club eine eigene Rechnung.
      Also hat es nur etwas gebracht, dass du gehört wurdest..
      Wieviele Schweizer Bands und Acts sind registriert bei mx3.ch?
      8000?
      Die wollen alle Geld, Erfolg, Spielzeiten, Gagen, eigene CD’s…
      Und das Ganze ez noch global auf Myspace, sprich Faktor „unendlich“.
      Das primäre Problem sind nicht die verschiedenen Plattformen und das nochmehr dazu kommen, sondern, dass es allein soviele Acts gibt.
      Wenn man auf der einen Plattform nicht entdeckt wird, dann vielleicht auf der Nächsten. Am Ende werd en es eh wieder die bekannten Acts und Bands sein, die die Nase vorn haben.
      Also. kämpfen wir uns besser durch ein einziges Netzwerk bis wir dort alles gesehen haben und sparen allen beteiligten viel Zeit!

    16. #16 D.I.K.

      17:04 Uhr, 19.3.2008, Link

      Solange es keine Plattform gibt, die fuer das Musicbiz das ist, was XING fuers Business oder Students fuer Studenten ist keine neue Plattform ueberfluessig.

    17. #17 Häbi

      12:40 Uhr, 21.3.2008, Link

      Eines der besten Features bei Restorm find ich die Agenda. Wenn du als Band deine Gigs einträgst, erscheinen die Daten automatisch auf den Seiten deiner Fans. In diesem Fall bringt es dir im Gegensatz zu Myspace also tatsächlich etwas, wenn du viele Fans hast. Noch cooler wäre es, wenn du so auch Songs streuen könntest.

    18. #18 Kaspar

      13:31 Uhr, 21.3.2008, Link

      (Information: Ich arbeite bei restorm – meine Meinung ist also beeinflusst)

      Ich finde diesen Thread spannend zu lesen. Für uns hat es hier interessante Anregungen dabei und auch ganz einfach negative Kritik. Wir versuchen zuzuhören und sind schon dabei, etwas für die Geschwindigkeit zu tun. Auch die anderen Punkte (Songs verteilen, Profile löschen) sind in Bearbeitung. Wir möchten eigentlich den Eindruck hinterlassen, dass wir zuhören – uns liegt die ganze Geschichte doch eigentlich am Herzen.

      Ein bisschen Zufall ist es, dass ich das hier gefunden habe – und darum zuhören kann. Ich würde mich echt freuen, wenn ihr euer Interesse an restorm in direkte Kritik und / oder Anregungen verwandelt. Zum Beispiel über unser Anregungsformular (auf der Seite) oder per Mail an community at restorm dot com. Danke!

      kaspar

    19. #19 Tropical Trudi

      16:32 Uhr, 14.11.2008, Link

      Ich musste mich gerade wegen eines Artikels in unser Schülerzeitung mit deutschsprachigen Musiknetworkingplattformen auseinandersetzen und ich kam zum Schluss, dass ganz im Ernst, unter Einbezug verschiedenster Punkte, restorm das beste Angebot zu haben scheint. Bin mal gespannt, wie sich das weiterentwickeln wird. Das in Plattformen dieser Art mit Creative Common Lizenz die Zukunft des Musikbusiness steckt bin ich überzeugt.

    20. #20 cerco

      02:06 Uhr, 29.1.2009, Link

      die trudi hat recht! cc vor und deshalb plädiere ich für jamendo ;-)

    21. #21 fritzhands

      13:02 Uhr, 29.1.2009, Link

      jamendo klingt so nach jamba klingeltöne..

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