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  • William White: Plattenfirmen leben hinter dem Mond

    Von    |   8. Februar 2008   |   12 Kommentare

    William WhiteHeute in einer Woche erscheint das zweite Album „Evolution“ (Musikvertrieb) von William White. Im Interview spricht er darüber.

    Welcher Druck war bei den Arbeiten an „Evolution“ grösser, derjenige von aussen oder der, den du dir gemacht hast?
    William White: Natürlich setzt man sich immer unter Druck. Und über denjenigen von aussen kann man nur fantasieren, wie gross er ist. Aber ich gehe meinen Weg. Ich habe keine Plattenfirma im Rücken, die mir vorschreibt, wie ich arbeiten soll. Zum Glück, das ist für mich momentan der beste Weg.

    Du geniesst also deine künstlerischen Freiheiten?
    Klar. Meine Philosophie ist, zu machen, was ich machen will, mir treu zu bleiben. Ich und meine Texte müssen nichts vorspielen. Die meisten Plattenfirmen haben nichts mehr mit Musik zu tun, es sind Firmen. Das ist eine traurige Landschaft, wie ein Wald nach dem grossen Brand. Ein Künstler muss sich verwirklichen können. Vorschüsse bringen ihm nichts. Kunst und Geld passen einfach nicht zusammen. Es gäbe so viel zu tun und die Plattenfirmen sind diejenigen, die etwas tun müssten. Aber die leben hinter dem Mond. Wenn es geradeaus geht, dann sind sie die besten. Aber wenn sie etwas basteln müssen, dann geht nichts mehr. Sie haben kein Interesse daran, Künstler aufzubauen.

    Bist du für „Evolution“ gleich vorgegangen wie beim Debut?
    Nein, man lernt natürlich immer dazu. Aber im Grunde war es der gleiche künstlerische Prozess. Ich bin technisch weitergekommen. Einerseits mit dem Equipment im Studio und andererseits im Kopf, mit der Arbeitsweise. Ich bin reifer geworden, habe aber noch lange nicht ausgelernt.

    Du hast auf deinem Album fast alle Instrumente selber eingespielt. Welche waren das?
    Nicht so viele. Schlagzeug, Bass, Gitarre, Keyboard und Shakers. Wenn man viel Zeit hat und sich diese Zeit nimmt, kann man das alles lernen. Ich spiele diese Instrumente nicht extrem hochstehend. Ich habe mich selber trainiert und gekämpft, bis es geklappt hat.

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    12 Reaktionen

    1. #1 Flo

      10:57 Uhr, 8.2.2008, Link

      Dem William kann man ja nur alles Gute wünschen. Mal sehen, wie oft ich ihn dieses Jahr sehen werde.

      Also, über ein Exemplar seiner neuen CD würd ich mich freuen. Die Musik verbreitet bei mir immer gute Laune … :-)

    2. #2 David Bauer

      11:31 Uhr, 8.2.2008, Link

      Was mich ein bisschen erstaunt: Warum verwundert es ihn, dass Plattenfirmen Firmen sind?

    3. #3 Silvan Gertsch

      11:35 Uhr, 8.2.2008, Link

      Er wollte damit ausdrücken, dass es denen nur ums Geld geht, nicht um die Musik…

    4. #4 Mark

      11:39 Uhr, 8.2.2008, Link

      William White hat mich am letzten Gampel-Openair extrem überrascht. Für mich gehörte sein Auftritt sogar zu den 4 besten des gesamten Festivals und das, obwohl ich mit Soul/Reggae nicht viel am Hut habe. Seine CD im Regal stehen zu haben wär cool.

    5. #5 Neili

      12:05 Uhr, 8.2.2008, Link

      Ich hoffe, William White dieses Jahr mal live zu sehen. Bis dahin möchte ich mir die Zeit gerne mit seiner CD versüssen… ;-)

    6. #6 Liny

      23:36 Uhr, 8.2.2008, Link

      Uiui CD – das wär ja toll! William White am Gampel war echt das Beste für einen Start in den Samstag! Und im Papiersaal hat er gezeigt, dass er immer noch so gut ist! Also bitte, bitte! :-)

    7. #7 Zitronenbonbon

      23:34 Uhr, 9.2.2008, Link

      Ich besitze das erste Album von William White und würde mich freuen, wenn ich sein 2tes auch in das CD- Regal stellen könnte…

    8. #8 Silvan Gertsch

      10:17 Uhr, 12.2.2008, Link

      Die Verlosung ist abgeschlossen, die Gewinner wurden via Email informiert!

    9. #9 Silvan Gertsch

      14:50 Uhr, 15.2.2008, Link

      Gesucht wird: Liny! Könntest du dich bitte bei silvan.gertsch[at]78s.ch melden? Du hast eine gewonnen, hab aber noch kein Feedback aufs Mail erhalten…

    10. #10 mary

      14:32 Uhr, 31.10.2008, Link

      Da machte also der William auf seiner Hompage Werbung für die TV-Sendung „Die grössten Schweizer Hits“. Eigentlich schaue ich, wenn schon, am Sonntagabend lieber den Tatort. Am 26.10.2008 jedoch wollte ich den William nicht verpassen. Skeptisch hätte mich allerdings zum Voraus bereits der Sendeort machen müssen: Kreuzlingen! Offenbar können die TV-Macher nur in der Provinz draussen noch genügend Claqueure finden, um für eine solch miese Sendung die Halle zu füllen. Und so kam es dann wie es musste: William war schwach! Er tat mir gar leid. – Aber eben, wenn das Fernsehen ruft, werden die meisten schwach, eilen hin und lassen mit sich geschehen was die so wollen! Kein Stolz, nur noch Eitelkeit! Ein jämmerlicher Auftritt. Hätte wirklich nicht sein müssen.

    11. #11 Silvan Gertsch

      18:47 Uhr, 31.10.2008, Link

      William war meiner Meinung nach nicht schwach. Aber zwischen Börni und Myron eingebettet zu werden, das hatte er nicht verdient…

    12. #12 mary

      11:36 Uhr, 2.11.2008, Link

      @ lieber Silvan
      Ja, er hat’s nicht verdient, in diesem Rahmen eher verspielt!

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