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  • The Delilahs: Rechtsstreit mit Ex-Manager und neue EP

    Von    |   19. Januar 2008   |   21 Kommentare

    The Delilahs aus Zug waren der letzte grosse Rockhype in der Schweiz bevor Navel diese Rolle übernommen haben. Alles sah rosig aus. Drei junge, gutaussehende Frauen, geradliniger Rocksound mit catchy Melodien, Konzerte allerorten und Single-Releases in England. Ein Album wurde in Aussicht gestellt, erst für Sommer 2006, dann Herbst 2006, dann Frühjahr 2007 – und irgendwann wurde es ruhig um die Band.

    Bandneues Bandfoto: The Delilahs mit Muriel Rhyner (Mitte)Nicht nur wir haben uns gefragt (hier und hier), was denn da los ist, in der Gerüchteküche blubberte es. Nun endlich gibt es Neuigkeiten und verlässliche Erklärungen dafür, was in den letzten anderthalb Jahren passiert oder eben nicht passiert ist. Muriel Rhyner, die Sängerin der Delilahs, hat gegenüber 78s Stellung bezogen.

    Das Album ist längst fertig produziert und könnte jederzeit veröffentlicht werden. Könnte. Die Band kann das Album nicht veröffentlichen, weil, so Rhyner, „wir als naive Band vor 2 Jahren Verträge unterschrieben haben, welche uns alle Rechte nahmen.“ Die Band befindet sich nun im Rechtsstreit mit ihrem Ex-Manager, Nigel Day, der dies auch bestätigt. Zu den Geschehnissen, die zu diesem Rechtsstreit geführt haben, will Day keine Stellung nehmen.

    The Delilahs, inzwischen mit neuer Besetzung am Schlagzeug, haben sich dazu entschieden, neue Songs aufzunehmen und als EP zu veröffentlichen. Die Scheibe mit 5 neuen Songs erscheint im April, eine Hörprobe ist auf MySpace zu haben. Die Snippets sind zwar extrem kurz, trotzdem kann man schon erahnen, dass The Delilahs nichts verlernt haben.

    21 Reaktionen

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    1. #1 greg

      12:43 Uhr, 19.1.2008, Link

      bei drei pupertierenden girls trägt bestimmt nicht (nur) der manager die schuld. wenn day bis jetzt viel kohle gemacht hat mit den girls fresse ich einen besen. keine firma ist dazu da geld zu verschenken.
      wo investiert wird, muss auch zumindest die kosten gedeckt werden. wenn in schweizer bands investiert wird, ist das risiko nicht unbedingt kleiner, right? ich würde die platte veröffentlichen anstatt rum zu zicken.
      mit cd sales eines solchen indie newcomers macht weder der manager noch die band einen grossen umsatz. bei der zweiten platte können ja neue verträge gemacht werden, falls das trio genug durchhaltewille zeigt. war nicht der alte manager derjenige, der mit der england geschichte die nötige promo auf den tisch brauchte. ich finde den entscheid von aussen betrachtet erbärmlich. greg

    2. #2 Pwei

      13:13 Uhr, 19.1.2008, Link

      Von aussen betrachtet ist das richtige Stichwort: Solange du keine Infos hast, Greg, solltest du wohl lieber nicht das Maul zuweit aufreissen.

    3. #3 foe

      13:15 Uhr, 19.1.2008, Link

      vor allem steht da geschrieben:

      «Das Album ist längst fertig produziert und könnte jederzeit veröffentlicht werden. Könnte. Die Band kann das Album nicht veröffentlichen, weil, so Rhyner, €œwir als naive Band vor 2 Jahren Verträge unterschrieben haben, welche uns alle Rechte nahmen.€»

      ich denke also nicht, dass die band das album nicht veröffentlichen will, sondern nicht darf!

    4. #4 mehlkelm

      16:01 Uhr, 19.1.2008, Link

      war hier nicht auch mal der link auf ein paar statements und tipps von david byrne.. unter anderm an junge bands: unterschreibt keinen scheiss und behaltet die rechte an den songs!
      naja. nacher ist man immer schlauer.

    5. #5 Tschino

      17:05 Uhr, 19.1.2008, Link

      „s’iiisch halt nur es chliises träum-li gsiii…“

    6. #6 David Bauer

      17:32 Uhr, 19.1.2008, Link

      greg: niemand sagt, dass nur der manager die schuld trägt. dafür wissen auch wir zu wenig. aber wie pwei richtig sagt: ein bisschen zurückhaltung mit urteilen von aussen schadet nicht…

      klassischer fall von nachher ist man schlauer. man ist jung, hat ziele und träume, versteht sich gut mit dem manager, vertraut ihm und überlegt manchmal einmal zu wenig nach. aber eben, wir wollen hier nigel day keine einseitige schuld zuweisen. 1000 sachen können da ja passiert sein…

    7. #7 greg

      17:34 Uhr, 19.1.2008, Link

      @ pwei: darum schreibe ich ja „von aussen betrachtet“. ich weiss garn nichts…da hast du recht.

      @ foe: da kann eventuell der urheben von diesem artikel weiter helfen..

      @ mehlkelm: kennst du viele junge schweizer indie bands, wo sich jemand einen goldenen arsch verdient hat? die platte ist bestimmt blockiert, weil day sehr viel geld investiert hat und die mädchen meinen es sei ihre platte (reine spekulation ;).
      oft haben die junge bands ein nicht ganz realistisches bild vom aktuellen musikmarkt, oder überschätzen ihren „erfolg“ ein wenig oder vergessen, dass vor dem release schon mal sehr viel geld ausgegeben wurde.
      wenn die band die ganze platte, sämtliche spesen und auslagen selbst bezahlt haben – habe ich gar nichts gesagt und finde day ein arsch :)

    8. #8 David Bauer

      17:39 Uhr, 19.1.2008, Link

      @foe, greg

      ich kann nicht mehr sagen als das was ich im text geschrieben habe. das zitat widerspiegelt die sicht der band, ob es die wahrheit ist, kann ich nur mutmassen.

    9. #9 Der Gabriel

      18:58 Uhr, 19.1.2008, Link

      ich will nicht böse sein, es gibt und gab saugute frauenbands, aber gibt es tolle lieder von den delilahs? ich war bisher an zwei konzerten von denen, aber für die ohren fand ich die nicht schön…

      mit den superkurzen snippets auf der homepage kann man die neuen sachen überhaupt nicht beurteilen. aber dass sie nur snippets veröffentlichen, ist vernünftig, die hätten einfach länger sein müssen. man muss ja nur rasch nach „download myspace music“ googeln – und sich dann fragen, warum viele bands so leichtfertig ihre ganzen neuen songs in voller länge da drauftun (auch wenn’s nur 96 kbps ist – für auf dem velo reicht das ;-)

    10. #10 Tschino

      22:41 Uhr, 19.1.2008, Link

      derjenige, der die aufnahmen der platte finanziert hat, kann selbstverständlich die rechte an den aufnahmen geltend machen.
      das machen ja labels und plattenfirmen auch, die produktionskosten vorschiessen (ja, achtung: vorschiessen!). aber diese rechte sollten korrekterweise mit dem künstler transparent vereinbart werden.

    11. #11 one of those who slam doors

      23:54 Uhr, 19.1.2008, Link

      Ja ja, immer der ärger mit den Rechten… das ist wohl nicht nur in der Politik so… Darum, das darf ich hier sagen, gibt es noch Plattenfirmen, auch wenn es nur klitzekleine sind, die dem Künstler ans Herz legen, die Rechte zu behalten…

    12. #12 David Bauer

      10:30 Uhr, 20.1.2008, Link

      @gabriel
      ja, ich finde, die gibt es. leider sind sie nirgendwo mehr zu finden, weil…eben.

    13. #13 Lulu

      14:43 Uhr, 20.1.2008, Link

      wenn verträge eine band oder einen release blockieren hat das wohl seeehr wenig mit geld zu tun. selbst wenn die delilahs die platte selber finanziert hätten, könnten sie diese nicht rausbringen. eben, rechte und pflichten. leider gibt es in diesem business viele geier… und die delilahs werden nicht die letzten sein, die auf sowas reinfallen… man kann nur hoffen, dass andere bands daraus lernen. ich bin auf jedenfall sehr gespannt auf die ep, mal schauen was die delilahs mit ihrer freiheit zustande gebracht haben…

    14. #14 greg

      18:38 Uhr, 20.1.2008, Link

      @ Lulu: Wenn es jemand wie ein geier auf die rechte von songs, auf geld oder saus und braus abgesehen hat, ist er wohl mit einer band wie delilahs sehr schlecht bedient. wer sich um so eine band kümmert, findet entweder die girls scharf oder kümmert sich mit leidenschaft um die musik (weil sie demjenigen gefällt). geld verdienen ist bei so einem thema eventuell nach dem 2.-3. album drin. warum sollte ein manager ohne grund rechte oder einen release blockieren. diese geschichte stinkt zum himmel…und ich möchte ein statement vom manager hören (liebe redaktion :)!
      es ist nicht fair nur eine seite klagen zu lassen.. g

    15. #15 David Bauer

      18:50 Uhr, 20.1.2008, Link

      lieber greg, manchmal hilft lesen…im text steht, was der manager zu dieser sache sagt. wir lassen keineswegs „nur die eine seite klagen“.

    16. #16 Lulu

      21:32 Uhr, 20.1.2008, Link

      für greg: da hat ja jemand ein riesen problem mit den delilahs;)wenn man diese negativen gedanken in positive umwandeln würde, kawuuum!…

    17. #17 hanswurst

      14:05 Uhr, 22.1.2008, Link

      @greg für dich gehören frauen wohl an den herd und nicht auf die rocknroll bühne…

    18. #18 greg

      21:11 Uhr, 23.1.2008, Link

      @ hanswurst: nein, da liegst du komplett falsch.

      rock girls finde ich eigentlich sehr geil!
      ich finde sie auch sexy genug.
      um das geht es hier aber gerade nicht.

    19. #19 Oliver

      11:06 Uhr, 2.4.2008, Link

      Heute im Blick:

      Der schönste Aprilscherz der Schweiz – Promomässig hat die Aktion sicher was gebracht…war ja auch die Absicht :-)))

      Gruss
      Oliver

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