Archiv für November 30th, 2007

Queen-Song für Nelson Mandela

Morgen Samstag findet in Johannesburg anlässlich des Welt-Aids-Tages das 46664-Konzert statt. Aus diesem Grund haben die beiden Queen-Bandmitglieder Brian May und Roger Taylor zusammen mit Paul Rodgers den Song “Say It’s Not True” aufgenommen. Roger Taylor schrieb ihn vor vier Jahren als Geschenk an Nelson Mandela – der Titel transportiere die Botschaft von Mandelas Kampagne “46664 HIV Aids”. Das Stück kann auf folgenden Seiten gratis heruntergeladen werden:

Queenonline

46664

46664global

Paul Rodgers


Pimp My Bike

Man bekommt ja imemr wieder gesagt, dass man beim Fahrradfahren keine Kopfhörer im Ohr haben sollte. Weil gefährlich und so. Gute Alternativen zu den Ohrstöpseln, imposante Alternativen!, bietet die Bildergalerie “Biking To A Different Beat” der New York Times. Was ihr da seht, ist quasi die Bastien Girod-Version des tiefergelegten Alphas mit abgedunkelten Scheiben. (via)


Musikalischer Gedanke zur EM 2008 von Schoedo

[flash]http://www.youtube.com/watch?v=CdAvRu6MaNU[/flash]


Chewy: Die Entscheidung

SMS-Spass mit Chewy-Sänger Greg Wicky (im rot-weissen Longshirt):

Dear Greg, music-blog 78s.ch has been spreading rumors this week that chewy might actually return onto the scene again. How probable is it that you guys really pick up your instruments again in order to re-conquer the stages together?

Greg: I really dont’t know if we’re gonna play more. I’m kinda hopin but I guess we’ll talk about it tonight after the lausanne-show.

The Decision: Heute Abend, Chewy live at Le Romandie, Lausanne. Wir bleiben dran und reisen hin.


Nirvana: Ein Stück Musikgeschichte gewinnen

Heute, 14 Jahre nach der Aufzeichnung des Konzertes, spricht man von einem Meilenstein. Nirvana traten am 18. November 1993 in New York auf – das Konzert wurde mitgeschnitten und ein Jahr danach auf CD veröffentlicht. Kurt Cobain hatte zum Zeitpunkt des Releases bereits das Zeitliche gesegnet. Seither ist “Nirvana – Unplugged In New York” (Geffen/Universal) millionenfach verkauft worden und unzählige Male im Fernsehen ausgestrahlt worden. Und nun gibts das Ereignis auch auf DVD zu kaufen – mit interessantem Bonusmaterial ausgestattet.

Nirvana präsentierten sich während des einstündigen Auftrittes in Höchstform – musikalisch wie gesanglich. Dies, obschon sie darauf verzichteten, ihre bekanntesten Songs live zu spielen und obschon sie mit den Kirkwood-Brüdern von den Meat Puppets relativ unbekannte Gäste dabei hatten. Auch der Blick hinter die Kulissen liess noch schlimmes erahnen: Gezeigt werden auf der DVD Szenen aus dem Soundcheck. Auf “Come As You Are” kämpft Cobain mit den Tönen. Er wirkt apathisch, abwesend. Mal dreht er sich auf seinem Stuhl hin und her, dann wird er von Selbstzweifeln geplagt, ob seine Stimme auch wirklich gut klinge. Und auch der Rest der Band – Dave Grohl, Krist Novoselic und Pat Smear, wirkt angespannt und konzentriert. Insgesamt fünf Songs werden auf der DVD beim Soundcheck gezeigt “Come As You Are”,” Polly”, “Plateau”, “Pennyroyal Tea” und “The Man Who Sold the World”). Daneben kommen Künstler, Fans, Produzenten und weitere involvierte Personen zu Wort. Sie alle loben die Intensität dieser Show und blicken ein letztes Mal auf ein Stück Musikgeschichte zurück. Und in diese Welt entführt euch 78s:

Wir verlosen zwei Unplugged-DVDs von Nirvana! Wer eine davon gewinnen will, soll seine Top 3 der besten auf CD oder DVD veröffentlichten Unplugged-Konzerte an silvan.gertsch[at]78s.ch mailen, zusammen mit seiner Adresse! Die Gewinner werden nächste Woche bekannt gegeben.


mp3 to go (symphonisch)

“Es gibt genug Musik für ein Leben, aber zu wenig Leben für die Musik.” (Sergej Rachmaninov)

Sergej Rachmaninov – “The Isle Of The Dead” (a symphonic poem, Op.29)

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Bolt Action Five – die zeitgenössischen Beastie Boys?

Industro-Pop – S Club 7 treffen auf Nine Inch Nails – so könnte die Band Bolt Action Five auf den Punkt beschrieben werden. Die Londoner werden auf der Insel trotz ihrer extravaganten FisherPrice-meets-Heavy-Metal- Musik als heisse Newcomer gehandelt. Casio-Keyboards werden unterlegt mit prägnanten und fetten Beats und die treffen auf messerscharfe Gitarrenriffs und werden mit Sprechgesang garniert. Das alles führt zu einem abgefahrenen aber höchst melodiösen Sound. Manchmal wirken Bolt Action Five infantil (New Rave), dann wieder sehr erwachsen (New Wave), zuweilen schlicht psychotisch (Metal).

Irgendwie werde ich aber auch das Gefühl nicht los, dass hier die zeitgenössischen “Beastie Boys” am Werke sein könnten. Klar, ein ziemlich vermessener Vergleich. Dennoch: es wird vermischt, was eigentlich nicht zusammengehört, und trotzdem tönt es verdammt ansprechend. Und das war bei den New Yorkern damals genauso.

Die letzte Band, die einen ähnlich wilden und ungestümen aber gefälligen Stil-Mix Zustande brachte, waren die Test Icicles. Die Engländer zerbrachen dann aber schnell an ihrer eigenen Abgefahrenheit und sind kaum zwei Jahren nach ihrem Auftauchen nur noch eine Randnotiz wert. Bolt Action Five machen sich nun auf, die Test Icicles zu beerben.

Dass ihr Bestehen die Lebenszeit der Test Icicles mit grosser Wahrscheinlichkeit überdauern könnte, zeigt auch die geschickte Vermarktungsstrategie der Band: Auf ihrem Band-Blog und der Webseite werden zahlreiche Demo-Tracks und Remixe zum Download angeboten. Auf ihrer MySpace-Seite lässt sich ebenfalls jeder Song downloaden.

Bolt Action Five – Hellmouth

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Bolt Action Five – Face on the Beast

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Bolt Action Five – Landmark Landfill

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Bolt Action Five – Mixtape Beats

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Bolt Action Five – Spree

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Bolt Action Five – Gurl Howl

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