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  • Ein Phänomen in weiss

    Von    |   7. November 2007   |   1 Kommentar

    Halleluja! Pünktlich zur Adventszeit ist er zurück, the Man in White. Die Schweiz wird ihm zu Füssen liegen, wenn er ab nächster Woche in 20 Hallen mit dem grössten Gospelchor Europas das längste Spiritual-Medley aller Zeiten anstimmt. Es beinhaltet 20 Songs und dauert 20 Minuten und 20 Sekunden, was, weil der Bo Katzman Chor gerade sein 20. Jubiläum feiert, eine runde Sache ist.

    Katzmans neue CD „Soul River“ ist in David’s Abfalleimer gelandet, wo sie auch hingehört, trotzdem möchte ich hier ein paar Worte über den Bo, der früher mal Beau und ganz früher mal Reto Borer hiess, verlieren. Ich bin es ihm schuldig, denn neben Paola und Kurt und Rudi Carell war er eine der dauerlächelnden Schlüsselwachsfiguren meiner TV-Jugend. Ich gebe zu, ich habe ihn nie gemocht. Menschen, die sich von Kopf bis Fuss in weiss kleiden, sind mir grundsätzlich suspekt. Weihnachtsmusiker erst recht. Aber die Leute lieben ihn.

    „Was keinen Erfolg bringt, mache ich nicht“, sagt Katzman hier ganz unbescheiden. Was ist sein Erfolgsrezept? Wie bei vielen überdurchschnittlich erfolgreichen Musikern wohl seine Durchschnittlichkeit. Der Rock und Pop, den er in den 80ern machte, war durchschnittlich, sein Chor besteht aus Hobby-Sängern und seine eigene Stimme ist alles andere als charismatisch. Und doch hat er innert 10 Jahren 10 goldene Schallplatten eingeheimst. Wie macht der Bo das nur? Mitunter bestimmt mit Copperfield’schem Mystizismus und Guiness-Buch-Gigantismus. Zudem ist Katzman musikalisch, sonst hätte er keinen Konsi-Abschluss. Und er ist eine Leader-Natur in Form eines verkappten Priesters. Im Fan-Forum seiner Webseite gibt er Preis, dass er „mit 14 ernstlich mit dem Gedanken spielte, katholischer Priester zu werden“. Talent hätte er gehabt: „Was gibt es denn überhaupt ausser Gott? Ich will es dir gerne sagen: Es gibt nichts ausser Gott, denn alles, was existiert, kommt aus Gott heraus.“

    Fast 4’000 Fragen von Teenagerinnen, Twens und Müttern hat Briefkastenonkel Bo in den letzten 7 Jahren auf seiner Website beantwortet. Deutlich wird dabei: Bo liebt seine Fans wirklich, sein Gutmenschentum ist keine Farce. Und seine Fans lieben ihn, weil er ihren verlorenen Seelen Kraft gibt: Evi (29) schreibt: „Ich freue mich Dich wiederzusehn, Dir die Hand zu schütteln und mit neuer Kraft nach Hause zu gehen. Du hast eine wunderschöne Gabe Menschen neuen Lebensmut zu schenken, ihnen den richtigen Weg zu weisen.“ Lässt sich Bo Katzman auf seiner nächsten Tour ans Kreuz nageln?

    Eine Reaktion

    1. #1 momo

      12:41 Uhr, 8.11.2007, Link

      „Lässt sich Bo Katzman auf seiner nächsten Tour ans Kreuz nageln?“ mein morgenlacher…!!! :)

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