Archiv für Oktober 18th, 2007
Radiohead: Voller Triumph auf Last.fm
Die meistgehörten Songs der letzten Woche auf Last.fm.
Von David Bauer | 18. Oktober 2007 | 1 Kommentar
Paketbombe
Da spricht alles vom Ende der CD, vom digitalen Zeitalter und blabla und trotzdem habe ich die neue Platte vom Bo Katzman Chor im Briefkasten. Da läuft doch einfach was schief! Danke für die Aufmerksamkeit.
Von David Bauer | 18. Oktober 2007 | 2 Kommentare
Madonnas kleiner Bruder
“Wir können uns auf keinen Fall vorstellen, jemals wieder einen exklusiven Künstlervertrag zu unterschreiben. Man ist in Zeiten des Internet nicht mehr zwangsläufig auf Labels angewiesen. (…) Es ist ein Irrglaube, dass wir unsere Rechnungen mit dem Verkauf von Musik bezahlen. Wir verdienen unser Geld mit Tourgagen und dem Verkauf von Merchandise-Artikeln.”
Sagen Little Brother. Offiziell releasen die Backpack-Helden ihr neues Album “Get Back” am 23.10. über ABB Records. Inzwischen haben sie es allerdings bereits eigenhändig ins Netz gestellt.
Von Gregor Frei | 18. Oktober 2007 | 0 Kommentare
Coal heizt für Amy ein
Heute in einer Woche singt Amy Winehouse, in Drogenfragen das weibliche Pendant zu Pete Doherty, im seit langem ausverkauften Volkshaus in Zürich. Support kriegt die Rehab-Sängerin und -Gängerin von unserem Country-Barden Nummer 1: Coal! Er hat vor zwei Monaten sein neues Album “Masquerade” (SonyBMG) veröffentlicht. Interessante Paarung…
Von Silvan Gertsch | 18. Oktober 2007 | 0 Kommentare
Rettet die Wale
Er erinnert mich immer wieder an einen gestrandeten Wal. Am Strand der Popküste aufgelaufen wirkt er zwischen all den schönen Körpern trotz seiner Körperfülle wehrlos und zerbrechlich. Sein Gesang klingt, als trüge er das ganze Leid der Welt auf seinen Schultern. Und da dieses am geplünderten Land noch schwerer wiegt, als im leergefischten Ozean, kann man leicht Mitleid mit diesem Mann kriegen, der, seit er 1973 an einer Party aus dem dritten Stock stürzte, im Rollstuhl sitzt.
Nun ist er ein weiteres Mal gestrandet und wie immer ist das Medieninteresse gross, denn in Zeiten, in denen die Emissionen der Radio- stationen besorgniserregende Ausmasse angenommen haben, ist ein gestrandeter Wal ein dankbares Thema. Über die Jahre ist Robert Wyatt zu einem Kritikerliebling par excellence geworden, an dem auch das Bildungsbürgertum Gefallen findet. Das neue Rolling Stone (kauft das (noch) jemand?) protzt mit einem 16-seitigen Special über Wyatt, die Zeiten, in denen Robert Wyatt-Platten einen Distinktionsgewinn versprachen, sind also endgültig vorbei. Wer Robert Wyatt nach wie vor nicht kennt, steht deshalb nun bitte in die Ecke und schämt sich, während er das liest.
Mit seinem zwölften Soloalbum “Comicopera” (Domino/Musikvertrieb) beweist Wyatt, dass er auch im Rentenalter mit der Avantgarde Schritt halten kann. Wie der 62-Jährige in “Out Of The Blue” Stimmen sampelt, muss ihm erst mal jemand nachmachen. “Comicopera” gewinnt einem schon mit dem einleitenden Anja Garbarek-Cover “Stay Tuned” und bleibt über eine Stunde hinweg eine spannende Reise durch die zugänglichsten Galaxien des Wyatt’schen Paralleluniversums. Die jazzige Avant-Pop-Oper gliedert sich in drei Akte, die aus verschiedensten Erzählperspektiven um die Themen Liebe / Politik / Utopie kreisen. Im letzten Teil resigniert der bekennende Sozialist Wyatt vor dem Imperialismus der anglo-amerikanischen Kultur und flüchtet sich mit italienischem und spanischem Gesang in ein Märchenland, in dem er Che auferstehen lässt. Doch das abschliessende “Hasta Siempre Comandante” ist kein Aufruf zum Kampf, es ist ein versöhnliches Lied von einem Wal, der sich damit abgefunden hat, an Land zu leben.
Robert Wyatt – “Just As You Are”
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Von Ralph Hofbauer | 18. Oktober 2007 | 1 Kommentar
Indie Air Festival – Finger abschlecken bitte
Mit geschwellter Brust darf 78s d-a-s Schweizer Indie-Festivals des Jahres präsentieren: Indie Air heisst das gute Teil und wird am 9. und 10. November in Aarau im Flösserplatz über die Bühne gehen.
Indie Air machts möglich: die Crème de la Crème der deutschen und der schweizerischen Indie-Szene vereint auf einer Bühne. Der Freitag gehört ganz klar den Eidgenossen und steht im Zeichen der Stromgitarre: Disco Doom und Navel werden die Wände zum Wackeln bringen. Sekundiert werden die beiden besten Bands der Schweiz von Anajo und den Lokalmatadoren The Strivers.
Die Highlights am Samstag kommen dann aus Preussen und gerieren sich eher beat-orientiert: Bodi Bill und Jeans Team aus Berlin werden uns zeigen wie man Indie Rock mit Electro kreuzt und dabei ganz bestimmt keinen Bastard erhält. Unterstützt werden sie von Saalschutz (ZH) und der Fraktion aus Bern bestehend aus Must Have Been Tokyo und den Partykrachern Roundtable Knights. Bei diesem Line-Up bleibt nur noch eines zu sagen: “Hands up Indie Air” (räusper)!
> Wir verlosen 5 x 2 Festivalpässe (Das Bilderrätsel dazu folgt noch)
> Tages-Tickets á 25 Franken könnt ihr euch hier reservieren lassen. Ein Zweitagesticket kostet 40 Franken.
Von Mathias Menzl | 18. Oktober 2007 | 8 Kommentare
MP3 to go (sonnengereift)
Mit der Sonne ist es für dieses Jahr ja offenbar endgültig vorbei und Nebel, Frost und Dunkelheit halten Einzug. Zum Abgewöhnen deshalb noch ein paar letzte akustische Sonnenstrahlen. “Sun Lips” war Dauergast auf meiner Sommerplaylist, wahrscheinlich weil der Song gleichzeitig Erinnerungen an die Beatles und Air’s “Moon Safari” auslöste. Seit dieser Woche gibt’s auch ein Video dazu.
Black Moth Super Rainbow – “Sun Lips”
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Von Ralph Hofbauer | 18. Oktober 2007 | 0 Kommentare
HEUTE: 78s Soirée Rock
HUCK FINN
Monty Pyhton meets Mondrian. So beschreiben Huck Finn ihre Musik selber. Da sich damit sicher niemand vorstellen kann, wie sich die Musik der drei Luzerner anhört, sagen wir’s mal so: Huck Finn sind wie Damon Albarn hoch drei. Dass die drei Luzerner etwas ganz Besonderes sind, haben auch die Juroren an der diesjährigen m4music Demotape Clinic bemerkt: Huck Finn gewannen das Overall-Ranking und lieferten gemäss Jury, das “Demo of the Year” ab. Huck Finn spielen im Rahmen vom 78s Soiree Rock einen exklusiven Schweiz-Gig.
GULLY AND THE PEPPERHUMBELS
Gully And The Pepperhumbels heissen tatsächlich so. So aussergewöhnlich wie der Name ist die Musik des Zürcher Quartetts. Gully And The Pepperhumbels ist alles recht, so lange es groovt. Sie lassen Pop zu tropischen Rhythmen tanzen und überreden Jazz zu Strophe und Refrain. Sie überspielen Melodramen mit Humor und machen Puppentheater, zu dem man tanzen kann. Live sind Gully And The Pepperhumbels eine erfrischende Abwechslung zum üblichen Independent-Bierernst.
78s Soirée Rock
Donnerstag, 18. Oktober, 21h
Superzero Club
15.-
Von 78s Redaktion | 18. Oktober 2007 | 1 Kommentar




