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  • 78s has left the building. ¯\_(ツ)_/¯

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  • Besser wählen mit 78s: St. Gallen

    Von    |   28. September 2007   |   6 Kommentare

    Besser wählen mit 78s – darum geht’s. (bisher: BS, AG, BE)

    „Aus der Zeitung der Juso SG wurde Musik. An einer Redaktionssitzung entstand ein Kulturförderverein. Um die Alternativkultur der Stadt zu beleben organisierten wir das Usgstöpslet im Dachatelier. Es war der Nachfolger der Rotkraut Vernisage. Bei Kerzenlicht und spielten Phonodope, Sly Seals, Silent Bass und Gunners Garden unplugged. Der Anlass zeigte auf, dass St.Gallen kulturell interessiert, aber nicht ausreichend bedient ist. Deshalb haltet die Ohren steif, der Kulturverein Unkraut ist überall und wird noch wachsen… Immer mit dem selben Konzept: spezielle Locations, spezieller Sound, speziell gut…“

    „Die Junge CVP des Kantons St.Gallen setzt sich für ein vielfältiges und breites Kulturprogramm ein. Kulturelle Anlässe haben oft einen bildungspolitischen Hintergrund, welchen die JCVP fördern möchte. Kultur soll für alle, unabhängig von Einkommen oder sozialer Schicht, zugänglich sein. Diese Grundsätze wenden wir ebenfalls auf die Musikszene Schweiz an. Daher setzen wir uns besonders für junge und experimentelle Musikprojekte und MusikerInnen ein. Wir unterstützen aber auch konventionelle Kunstprojekte. Für mehr Musik in der Politik – JCVP wählen!“

    „Ob Mitglieder von Bands, Kulturvereinen oder Veranstalter und Booker – die meisten Mitglieder der Jungen Grünen haben direkt etwas mit der Musikszene Schweiz zu tun. Wir setzen uns national unter anderem dafür ein, dass ein Teil der Kulturfördergelder gezielt in eine Musikförderung nach schwedischem Vorbild investiert wird. Die Schweiz verfügt über eine Vielzahl talentierter MusikerInnen – es fehlt nur noch der nötige Schubser.“

    „Um Kreativität und Vielfalt der Schweizer Musikszene zu erhalten, müssen Bürokratie und Filz in unserer Kulturpolitik verschwinden. Überflüssiges Reglement wird abgebaut und der enge Rahmen erweitert. Die Junge SVP tritt ein für freie Meinungsäusserung und Freiheit der Schweizer Musikszene. Eine grosses Anliegen ist uns, hier neue Möglichkeiten zu bieten. Nur so kann die Musikszene der Schweiz ihr Potential entfalten und Kreativität dort einbringen, wo Musik zu Lebensqualität wird. Musik ist Kommunikation. Kommunikation verbindet. Politik soll Kommunikation daher fördern statt kontrollieren.“

    Die Jungfreisinnigen haben entweder keine Ideen oder kein Internet. Sie haben nicht geantwortet.

    6 Reaktionen

    1. #1 one of the guests

      12:38 Uhr, 28.9.2007, Link

      St.GallerJUSO: Taten statt Worte – Bravo.

      St.GallerJuCVP: Für mehr Musik, den Plattenladen aufsuchen, 78s lesen, Konzerte besuchen oder Myspace oder oder oder, aber sicher nicht CVP wählen.

      St. GallerJuGrü: Bitte erklärt mir doch mal, wie denn genau das Schwedische Modell funktioniert? Danke.

      St. GallerJuSVP: Welches sind denn die überflüssigen Reglemente, wo sitzt der Filz? Da hätte ich gerne Antworten drauf. Danke.

    2. #2 Gregor Frei

      17:51 Uhr, 28.9.2007, Link

      de blocher hets gschribe. oder was freie meinungsäusserung in der musik? da fragt sich manch einer, ob es wirklich clever ist, das stimmrechtsalter auf 16 zu setzen.

    3. #3 Simon Scheiwiller

      09:55 Uhr, 29.9.2007, Link

      Kannst du dich noch etwas klarer ausdrücken? Zum Beispiel, was du genau damit sagen willst, und noch viel mehr, was da jetzt der Zusammenhang sein sollte?

    4. #4 Michael Sarbach

      11:23 Uhr, 29.9.2007, Link

      Die Förderung von Kultur – insbesondere von jungen Bands – liegt mir sehr am Herzen und ist ein zentraler Teil in meinem Leben. Ich bin selber begeisterter Musiker; einige kennen mich als Mitglied der Indie-Formation €žfrantic€œ. Daneben veranstalte ich als Präsident des Kulturvereins SoundSofa Wil, Kerngruppenmitglied politakt.ch, Vorstand Verein Kulturzentrum Wil, Ansprechperson Remise Wil CH-Bands regelmässig Konzerte für junge talentierte schweizer MusikerInnen. Schon früh hat mich diese Thema interessiert, weshalb ich vier Jahre lang das Internetportal newcomerbands.ch (2000-2004) aufgebaut und betrieben habe. Als Nationalrat würde ich mich vehement dafür einsetzen, dass auch wir Musiker und innovative Projekte von Veranstaltern vermehrt von Kulturfördergeldern profitieren können. Im verlgeich zur „Elitekultur“ bekommen wir nämlich fast nix!

      Michael Sarbach, Nationalratskandidat Junge Grüne, Kanton St.Gallen, Liste 11

    5. #5 Michael Sarbach

      11:34 Uhr, 29.9.2007, Link

      @one of the guests
      „Insbesondere nach dem Welterfolg von ABBA begann man in Schweden, Musik zu fördern. So gibt es etliche staatliche Musikschulen und seit 1993 das schwedische Musikexportbüro ExSM, seit 1998 sogar den staatlichen Music Export Prize, der von dem schwedischen Minister Leif Pagrotsky eingeführt wurde und u.a. den Hives verliehen wurde.“ (indiepedia)

      Mit dem schwedischen Musikexportbüro ExSM finden Bands eine Möglichkeit, aus dem zu keinen Markt Schweden auszubrechen und werden gezielt von professionellen Promo-Spezialisten gefördert und gehyped. Dies ist einerseits eine unbezahlbare Hilfe für talentierte Musiker, im Ausland Fuss zu fassen – andererseits werden die Kosten durch die Einnahmen von den erfolgreichen schwedischen Künstlern wieder gedeckt.

      Mutet auf den ersten Blick etwas sozialistisch an, lohnt sich aber finanziell und kulturell – denn erfolgreicher als Schweden kann man Musik gar nicht exportieren (nur 9 Mio Einwohner, aber Bands wie: Mando Diao, The Cardigans, The Hives, Randy, Kent, Backyard Babies, The Ark,Clawfinger, Eskobar, Hellacopters, The Horror The Horror, I’m from Barcelona, The (int.) Noise Conspiracy, Johnossi, Logh, Moneybrother, Peter Bjorn and John, Tiger Lou usw……als 78s Leser ist man ja bestens informiert).

      Ich finde, man sollte ein Experiment in diese Richtung in der Schweiz wagen! Es gibt hier hunderte sehr talentierte Bands…nur der nötige Schubser fehlt!

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