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  • 78s has left the building. ¯\_(ツ)_/¯

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  • Besser wählen mit 78s: Basel-Stadt

    Von    |   25. September 2007   |   12 Kommentare

    Besser wählen mit 78s – darum geht’s.

    „Die Junge CVP BS setzt sich für die Basler Jugendkultur als Teil der Musikszene Schweiz ein. Aktiv und bedingungslos hat sie das Referendum gegen das 2005 leider in Kraft gesetzte Gastgewerbegesetz unterstützt. Sie hat ein offenes Ohr für Anliegen der Basler Musik-, Club- und Gastroszene und arbeitet bei aktuellen politischen Vorlagen mit deren Exponenten zusammen. Die Junge CVP BS unterstützt die Bestrebungen für mehr Bandprobenräume in der Region Basel.“

    „Das Junge Grüne Bündnis Basel-Stadt ist nicht umsonst eine Jungpartei. Wir wollen mehr Platz für Junge, also auch für Jugendkultur. Denn die kommt in Basel eindeutig zu kurz! Wir wollen nicht für jedes Konzert nach Zürich pilgern. Konkret heisst das: Mehr Band- und Konzerträume, keine unnötigen Beschränkungen (wie beispielsweise die unsägliche Polizeistunde) für Jugendanlässe in der Stadt, Anerkennung für engagierte Jugendliche in Politik und Gesellschaft und mehr Mittel für Jugendarbeit. Zur Kulturstadt Basel gehört auch Jugendkultur!“

    „Der Juso BS liegt die Kulturförderung sehr am Herzen. In der Schweiz ist es so, dass wenn überhaupt, nur Mainstreamkultur gefördert wird. Die zunehmende Kommerzialisierung der Kultur führt dazu, dass alternative Kulturszenen kaum Überlebenschancen haben. So wollen wir dafür sorgen, dass in der Musikszene Basel Übungsräume für junge Bands geschaffen werden und dass Musikbands finanziell gefördert werden. Durch den guten Draht, den wir zu verschiedenen Musikgruppen pflegen, war es uns auch möglich, eine CD für unseren Wahlkampf zu produzieren.“

    „Die Jungfreisinnigen Basel-Stadt setzen sich für staatliche Rahmenbedingungen ein, welche es Jugendlichen, die als Musiker tätig sein wollen, ermöglichen, Musik vom Hobby zum Beruf zu machen. Sie müssen vom Staat punktuell (etwa im Bereich Sponsorensuche) unterstützt werden. Für die Musiklokale müssen auf Bundesebene die Lärmvorschriften gelockert werden. Weiter müssen Musiklokale im Bereich Schallisolation unterstützt werden, zum Beispiel durch Steuererleichterungen. So gibt es mehr Auftrittsmöglichkeiten für Musiker und mehr Chancen für junge Bands, sich einen Namen zu machen!“

    Die Jungliberalen und die Junge SVP haben entweder keine Ideen oder kein Internet. Sie haben nicht geantwortet.

    12 Reaktionen

    1. #1 pop_b_sessen

      12:04 Uhr, 25.9.2007, Link

      liebes junges grünes bündnis
      das mit den mehr konzerträumen, wie sie auch rockförderungsverein und kulturstadt jetzt fordern ist zwar nett, aber komplett der falsche ansatz. in basel hat es nicht zuwenig clubs, die nachfrage nach konzerten ist gar nicht da. so lange bei den besten acts nur 30 nasen im publikum stehen, braucht es keine neuen konzerträume. viel gescheiter wäre es, bestehende zu unterstützen. ich wähl euch trotzdem. wahrscheinlich.

    2. #2 letroubadour

      12:58 Uhr, 25.9.2007, Link

      für mich zeigt dieses beispiel bestens, wie einfältig und langweilig die parteilandschaft geworden ist. fragt man als anspruchsgruppe etwas, antworten im sinne von wählerstimmen alle gleich. hier: ja, wir wollen auch mehr proberäume. ja, wir finden auch, dass junge musiker finanziell unterstützt werden. aber mit eigentlichen vorstössen, motionen, etc. hat noch niemand geglänzt. täusch ich mich?

    3. #3 one of the guests

      13:07 Uhr, 25.9.2007, Link

      Bin ganz letroubadours Meinung. Ich hoffe eigentlich sehr, dass all die hier Ihre Beiträge abgeliefert haben, auch kommentieren und Fragen beantworten. Denn ich habe da eine an die Juso: Was heisst für Euch „alternative Kulturszenen“? Gemäss Duden: frei wählbare Kulturszene. Kommt schon, das kanns ja nicht sein, ihr redet sie tot um sie dann retten zu können? So ein Schwachsinn. Alternative Szenen überleben immer, weil sie die Ratten im System sind. Vielleicht nicht propper herausgeputzt, aber unzerstörbar…

    4. #4 Mathias Menzl

      14:15 Uhr, 25.9.2007, Link

      Lasches Parteiengeschwafel. Forderungen sind schnell formuliert. Doch letztenendes muss man realistisch sein. Das Opernhaus kriegt Millionen, etablierte Alternativ-Kulturbetriebe dürfen Jahr für Jahr beteln und gegen Abgrab-Gelüste der SVP kämpfen, die Buurenradios lanciert. 3% der aktiven Arbeitnehmenden erreicht die allternative Kulturszene allemal. Doch Geld für wirklich Neues, das im alternativen Bereich lanciert werden will, gibt’s praktisch nirgends, vor allem in Zürich nicht, weil da auch die Alternative schon wieder Mainstream ist, sprich nur mit grossen Budgets überlebt. Grosse Ausnahme ist wohl die Hausbesetzer-Szene. Doch das ist auch nicht jedermanns Sache. Darum: Alternatives lässt sich nicht durch Politische Vorstösse unterstützen. Ganze im Sinne der „Vorschreibenden“: sie überleben von alleine, aber unterstützen kann man sie nicht, da sie keine politische Mehrheit finden, um unterstützt zu werden.

    5. #5 David Bauer

      19:28 Uhr, 25.9.2007, Link

      Das heute hat heute in seiner Basler Ausgabe auf unsere Aktion hingewiesen: http://193.201.10.17/flashpaper/pdf.php?nummer=25092007_BS (Seite 11)

    6. #6 hanswurst

      23:07 Uhr, 25.9.2007, Link

      „Der Juso BS liegt die Kulturförderung sehr am Herzen“ – hoppla das hätte ich aber nicht gedacht…

      „Das Junge Grüne Bündnis Basel-Stadt ist nicht umsonst eine Jungpartei“ – sackstark!

      „Die Jungfreisinnigen Basel-Stadt setzen sich für staatliche Rahmenbedingungen ein, welche es Jugendlichen, die als Musiker tätig sein wollen, ermöglichen, Musik vom Hobby zum Beruf zu machen.“ – da schätzen die Jungfreisinnigen aber den markt meiner meinung nach aber komplett falsch ein!

      Zur jcvp: Copy&Paste + Nonsense… wie bei der klima-debatte… die jungen schauen den grossen ab! dank dem grossen vorbild doris

      freu mich schon auf morgen!

    7. #7 momo

      23:52 Uhr, 25.9.2007, Link

      Aus dem Heute artikel: „Wir sind zurückhaltend in Sachen staatlicher Kulturförderung“ meint der jsvp mann.

      Wäre das wirklich euer Programm, gäbe es keinen ländler- und keine schwinger-anlässe mehr. Verlogenes einspuriges ANNTI-Kulturpack seit ihr svpler! (die meisten zu mindest)

    8. #8 Philippe

      11:25 Uhr, 26.9.2007, Link

      Der ganzen Diskussion stehe ich sehr ambivalent gegenüber.

      Die Bandraumsituation muss sich verbessern. Klarer Fall. Hier dürfen die Jungparteien gerne kräftig lobbyieren.

      Beim Rest bin ich skeptisch. Ich gehör auch zu einer von diesen 400 (weniger bekannten) basler Bands. Die Club-Landschaft für Konzerte ist sehr ausgetrocknet. Aber vermutlich ist es einfacher, wenn wir uns als Szene bewegen, als auf die Club-Betreiber zu warten.

      Wir müssen ihnen also etwas geben, was sie unbedingt haben wollen (und was mehr oder gleichviel Kohle bringt wie der Discobetrieb). Oder aber wir müssen uns selbst formieren. Eigene Festivals, eigene Anlässe. Der Untergrund muss dem Kommerz immer einen Schritt voraus sein. Ob das momentan so ist, daran zweifle ich aber ein bisschen.

      Gruss
      Philippe

    9. #9 pop_b_sessen

      11:38 Uhr, 26.9.2007, Link

      was heisst hier ausgetrocknet? diese woche in basel: art brut, the big bang boogie, raveonettes, naked lunch, jeans team, navel, slam & howie, roy & the devil’s motorcycle…

    10. #10 Mirjam

      09:56 Uhr, 28.9.2007, Link

      Ihr Lieben, jetzt mal ein Kommentar vom Jungen Grünen Bündnis, das diesen abgedroschenen Artikel gschrieben hat, über den ihr alle so fleissig diskutiert.

      1. Ich war kürzlich mit Eve (Bassistin von Navel) auf einem Podium. Sie hat mir bestätigt, dass die Bandraumsituation in Basel schlecht ist. Vielleicht seid ihr Musiker euch da nicht ganz einig, so wie sich Politiker manchmal auch nicht einig sind.
      2. zu letroubadour: Wir waren bisher auch nicht an den Hebeln um entsprechende Vorstösse und Motionen zu machen. Es bleibt euch also nichts anderes übrig, als uns zu wählen und dann wieder zu reklamieren!
      3. Ich finde auch, dass die alternative Szene alternativ bleiben soll. Aber denau die fordern mehr Bandräume, finden die Politik aber scheisse. Verstehe ich nicht ganz…
      In Basel haben junge Politiker wie Tobit schon einiges für die Jugendkultur erreicht!

      Jedenfalls hoffe ich sehr, dass am 21. Oktober ein paar Junge gewählt werden und wir den Filz etwas aufmischen können!

    11. #11 one of the guests

      12:59 Uhr, 28.9.2007, Link

      Liebe Mirjam – danke für die Antwort. Das macht sympathisc.

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