Archiv für September 20th, 2007
Kutti MC und Vater Endo
Neues Video vom zweiten Kutti-Album “Dark Angel” (Musikvertrieb). Endo Anaconda, Vater im Geist und Stiller Has, fischt dabei als grüner Speise-Fisch auf dem Silbertablett ebenso im Dunkeln wie Kutti MC, der sich im Körper seines Erzeugers verloren hat. ”Mon Bébé” feierte letzte Woche am exklusiven Unplugged-Konzert in der Alten Mühle Hunziken Premiere. Und dann fing es noch zu Regnen an. Jetzt ist der Clip Online. Der Tisch ist angerichtet und ein Dokumentarfilm über komplexe Persönlichkeiten läuft im Fernsehen. Nur: was liegt da eigentlich im Aquarium?
[flash]http://www.youtube.com/watch?v=S8_RcMl5daQ[/flash]
Von Margg Zanella | 20. September 2007 | 2 Kommentare
50 Cent oder Kanye?
50 Cent hatte angekündigt, wenn er weniger Platten verkaufe als Kanye West, würde er aufhören zu Rappen. Vor zehn Tagen wurden die beiden Alben veröffentlicht und Fiddy liegt in Amerika mit 691’000:957’000 verkauften Einheiten zurück. Zudem hat er überraschend seine Europa-Tour abgesagt. Das Aus? Nein. Fifty freut sich Teil des verkaufsträchtigen Release-Hypes gewesen zu sein (sohh.com). Der Geschäftsmann glaubt, Def Jam (das wie sein Label ebenfalls zu Universal gehört) hätte manipuliert und Kanyes CDs gekauft. Immerhin schaffte “Curtis” in der Schweiz direkt Platz Eins während Kanyes “Graduation“ nur auf Rang Drei einstieg.
Von Margg Zanella | 20. September 2007 | 0 Kommentare
Bastard Speed Country
Zuerst kamen der stilsichere Hank und seine Lonesome Boys. Danach folgte der Country im poppigen Grossformat mit Coal. Und jetzt veröffentlichen Slam & Howie zusammen mit ihren Reserve Men das Debüt “Vicious Songs” (N-Gage/Musikvertrieb). Von den bereits vorgestellten heimischen Country-Bands sind Slam & Howie aus Bern die rasantesten, aber auch die (glücklicherweise) rückständigsten Vertreter. “Bastard-Speed-Country” nennen sie ihren Musikstil. Old-School-Country in teilweise horrendem Tempo vorgetragen und mit verrückt-ironisch-aktuellen Texten an die heutigen Verhältnisse angepasst. That’s allright Momma!
Von Silvan Gertsch | 20. September 2007 | 4 Kommentare
Die Wahrheit über Britney Spears’ VMA-Auftritt
[flash]http://www.youtube.com/watch?v=rlKtdWiQpfo[/flash]
Von Mathias Menzl | 20. September 2007 | 1 Kommentar
Radio Casablanca: MP3 des Tages
Iron And Wine melden sich am 25. September zurück. Man kann davon ausgehen, dass sich nicht viel verändert hat. Iron And Wine werden so schnell nicht von ihrem Softcore ablassen. “Innocent Bones”, der erste Vorbote ihres neuen Albums “The Shepherd’s Dog”, ist südländisch im Rhythmus und nordländisch im Temperament und verspricht viel ohne anzugeben. Sam Beam ist und bleibt eben ein bescheidener bärtiger Mann, der rührende Songs schreibt.
Iron And Wine “Innocent Bones”
(Pitchfork Gratisdownload)
Von Ralph Hofbauer | 20. September 2007 | 1 Kommentar
Must Have Been Tokyo & Mr. Soul (78s Soirée Rock)
Nicht vergessen und schon gar nicht verpassen: Heute Abend, erster 78s Soirée Rock nach der Sommerpause mit der DRS Sounds-Band der Woche Must Have Been Tokyo aus Bern und dem Electro-Duo Mr Soul aus Zürich.
Von David Bauer | 20. September 2007 | 0 Kommentare
Die Gesundung der Babyshambles
Für einige mag es wie ein April-Scherz klingen, aber die Babyshambles veröffentlichen Ende September tatsächlich eine neue Platte. Wie das genau geht? Mit einem guten Babysitter und natürlich einer neuen Plattenfirma. Nachdem Rough Trade den Vertrag mit den Babyshambles auslaufen liess, weil sie Pete Doherty solo haben wollten, heuerte die Band bei EMI an. Der Vertrag war das eine. Der weitaus schwierigere Part war, die zweifellos im Überfluss vorhandene kreative Energie in dieser Band zu bündeln und zu kanalisieren.
Dies wurde die Aufgabe von Stephen Street, bekannt als Dompteur der Smiths und von Blur. Street setzte der Band in ihrem neuralgischen Punkt klare Grenzen auf: der Drogenkonsum musste eingeschränkt werden. Ausserdem verordnete er disziplinierte Arbeitsmethoden. Nach dem chaotisch arbeitenden Ex-The-Clash-Gitarrero Mick Jones beim letzten Album “Down in Albion”, war dies das beste, was den Babyshambles passieren konnte. Eine arbeitstechnische Gesundung, die dem Sound der Band gut tat.
Es würde mich nicht erstaunen, wenn das neue Album Shotter’s Nation (EMI) in ein paar Jahren als Wendepunkt in der “Hässlichen-Entlein-Story” um Pete Doherty wahrgenommen werden würde.
Babyshambles – Delivery
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Babyshambles – The Lost Art of Murder
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Von Mathias Menzl | 20. September 2007 | 5 Kommentare




