Archiv für September 19th, 2007
Recycling fördert die globale Dancefloor-Erwärmung!
Trash Yourself!, das sind John Bourke und Heidi Cannon, und wenn man sich ihre Tracks so anhört, dann wird einem schnell klar, dass die Grenzen zwischen eigener Produktion, Remixes und MashUps heute nicht mal mehr schwammig sind, sondern sich definitiv verabschiedet haben… Zur Zeit basteln die beiden Amis an ihrem Debutalbum; wir sind gespannt. Infos zum Dritten im Bunde, dem Toxic Avenger werden dann bald mal nachgepostet…
Trash Yourself! feat. The Toxic Avenger – Song 2
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John Bourke - What Is Love (Toxic Avenger Remix)
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Von Robin Fürst | 19. September 2007 | 2 Kommentare
Deep dark dope
Gewitterwolken türmen sich, die Luft scheint statisch geladen, es ist die Ruhe vor dem Sturm. Zwischen zertretenen Trillerpfeiffen und zerquetschten Red-Bull-Dosen klatschen erste Tropfen. Es riecht wie immer, wenn im Sommer Regen zu fallen beginnt. Doch diesmal wird er alles wegwaschen. Die ganze Trancescheisse, das ganze Koks der Housepartys, alle Schalträger der Minimalszene, sämtliche elektrolytischen Einfallslosigkeiten.
Nach dem Sturm wird ein unbekanntes Flugobjekt zwischen den Ruinen der Tanztempel landen und aus gigantischen Lautsprechern verkünden: “We are the inheritors of Basic Channel. The sound we feature is deep, dark and dope”.
Du wirst ein weisses Rauschen hören, ein eisiges Schleifen, ein waberndes Echo, das klingt wie der Nachhall von etwas, das damals Techno hiess. Du wirst an Rhythm & Sound denken müssen und dich wie ein Astronaut fühlen, obwohl du mit beiden Beinen auf dem Boden stehst. Du wirst trotz den Eisschollen, die im Ocean of Sound treiben, eine wohlige Wärme verspüren.
Als erste Beatblasen aus dem Klangmeer aufsteigen, beginnen sich die Leichen der letzten Streetparade der Menschheit zu regen. Sie strecken ihre Glieder und beginnen wie Schlafwandler in Zeitlupe zu tanzen. Bis der Spuk der Klänge ein Ende nimmt und die Besatzung des UFOs aussteigt. Zwei Männer, auf deren Uniformen die Namen Rod “Deepchord” Modell und Steve “Soultek” Hitchell stehen, drücken dir die CD DEEPCHORD presents: Echospace “The Coldest Season” (Baked Goods/Namskeio) in die Hand. Leider sind alle CD-Spieler dem Sturm zum Opfer gefallen. Du hast es geahnt. Diese Platte ist zu überirdisch, um wahr zu sein.
Von Ralph Hofbauer | 19. September 2007 | 0 Kommentare
Allez Sur Concerts!
Wer die Shout Out Louds auf der Sommerbühne der Roten Fabrik verpasst hat, kriegt dieses Wochenende nochmal Gelegenheit die Schweden zu sehen. Mit dabei sind diesemal The Concretes mit ihrem neuen Album “Hey Trouble”. Wer sich aber auf Stimme von Victoria Bergman (bekannt aus diesem Überhit) freut, wird enttäuscht. Die Chanteuse ist ausgestiegen und wandert nun mit ihrem ebenfalls empfehlenswerten Projekt Taken By Trees auf Solopfaden. Bei den Concretes singt jetzt die Schlagzeugerin – ich hab den Unterschied kaum bemerkt.
Donnerstag, ISC, Bern
Freitag, Les Docks, Lausanne
Mehr Schweden-Pop im Doppelpack gibt’s in Basel: Der Singer/Songwriter Björn Kleinhenz präsentiert seine melancholischen Song-Skizzen mit seiner Band im Parterre. Im Vorprogramm singt Susanna Brandin alias Winter Took His Life ihre traurigen Lieder.
Sonntag, Parterre, Basel
Die Vorfreude auf die Louisville-Labeltour steigert dieses Wochenende eine andere Band aus diesem Haus: Das Berliner Elektropop-Duo Kissogram gastiert in Zürich, Luzern und Bern und bringte eine Tüte voll arabesken Chanson-Charme mit.
Donnerstag, Zukunft, Zürich
Freitag, Boa, Luzern
Samstag, Reitschule, Bern
Im Abart wird der Benefiz-Sampler Allez Sur Soleure getauft, die Compilation versammelt 15 Schweizer Indie-Rock-Bands (u.a. Navel, Must Have Been Tokyo, Camp, My Name Is George). Zusammengestellt hat sie das Solothurner DJ-Team pluminus (alternative nation). Die Platte taufen Must Have Been Tokyo, 7 Dollar Taxi, Monorev und Portobello. Der Erlös kommt dem Hilfswerk Rokpa International zu gute, welches Kinderhilfsprojekte in Tibet und Nepal fördert.
Samstag, Abart, Zürich
Adam Green ist auch wiedermal da und zwar solo ohne Band.
Freitag, Palace, St. Gallen (nachher weiter in die Grabenhalle zu Eight Legs!)
Samstag, Zukunft, Zürich
Sonntag, Schüür, Luzern
Are you ready, Art Brut?!
Sonntag, Boa, Luzern
Noch mehr Konzertdaten findest du hier.
Von Xaver Zimmermann | 19. September 2007 | 5 Kommentare
Radio Casablanca: mp3 des Tages
Navel, die grösste Schweizer Rock ‘n Roll-Sensation seit Toni Vescoli, veröffentlicht am 28. September ihre zweite Single über das Berliner Kult-Label Louisville Records. Auf der CD figuriert neben den bereits bekannten Krachern “Forsaken Speech” und “Vomiting” auch das Townes Van Zandt-Cover “Our Mother the Mountain”. Ein Glücksgriff! Die Band setzt den Song gekonnt um, ohne den Mythos zu beflecken. Ausserdem passt der Song aus dem Jahr 1969 so wunderbar zu einer Schweizer Band.
Navel – Our Mother the Mountain
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Von Mathias Menzl | 19. September 2007 | 0 Kommentare




