Archiv für September 16th, 2007
(hand)furz doch einen Song
[flash]http://www.youtube.com/watch?v=IOyEw9bT8yQ[/flash]
Von Mathias Menzl | 16. September 2007 | 0 Kommentare
Rooney ist schön
Sagen wir’s vorsichtig: Den Namen Rooney verbinden eher wenige Menschen mit Schönheit. Alles eine Frage der Perspektive. Wer Rooney nicht mit Fussball und England, sondern mit Popmusik und Amerika verbindet, wird Schönheit vorfinden. Versprochen. Rooney made in L.A. stehen für sommerlich leichte Popmusik. Einfache Melodien mit Ohrwurmpotential (manchmal fast too much) und integriertem Wohlfühlfaktor. Die Band hat eben ihr zweites Album veröffentlicht, “Calling The World” (Geffen). Am 23. September im Abart ZH.
Von David Bauer | 16. September 2007 | 2 Kommentare
obskuradio@radiocasablanca: In 20 Songs um die Welt
Heute von 17 bis 18 Uhr geht auf 94.0 MHz der dritte Teil von obskuradio@radio.Casablanca über den Äther. Um die Sendung online anzuhören, bitte hier lang.
Auf dem Programm steht eine musikalische Weltreise, auf der es Musik in 16 Sprachen zu hören gibt. Sollten Sie nicht alles verstehen, kann ObskuradioTravels leider keine Übersetzungshilfe leisten. Doch seien Sie unbesorgt, Musik spricht ja bekanntlich die Sprache des Herzens.
>>>>>>Sendung verpasst?>>>>>>> zum Archiv>>>>>>>
Die Reiseroute:
1. Italien: Adriano Celentano – E Voi Ballate
2. Frankreich: Brigitte Bardot – Un Jour Comme Un Autre
3. Deutschland: Hildegard Knef – Schmelzen Butterblumen?
4. Finnland: Olavi Virta – Unhotumanon Koti
5. Polen: Slawa Przybylska – Balonik
6. Russland: Пеcи БупaÑ‚a OÒ›yдҗaьґl – Пo Cмoлнcкoй ДopoÒ‘e
7. Rumänien: Romanyi Rota – Korkore Zab Ande Kalyi Ratyi
8. Griechenland: Melina Kana – Alkoolika Stichakia
9. Türkei: Orhan Gencebay – Nerede
10. Japan: Dynamites – Koi Wa Mo Utaku San
11. Israel: Chocolate Menta Mastik – ïï„יבּïŠ×™
12. Indien: Ananda Shankar – Vibrations
13. Äthiopien: Mulatu Astatke – Tezeta
14. Südafrika: Duo Juluka – Umanqoba
15. Mali: Boubacar Traoré – Samba
16. Spanien: Maria Dolores Pradera – Las Barandillas Del Puente
17. Brasilien: Paulinho Moska – Admiracao
18. Kuba: Sexteto Nacional – Quejas De La Montana
19. Jamaika: Lyn Taitt – Hard Times
20. Kolumbien: Carmen Riviero – Cartanegra
Von Ralph Hofbauer | 16. September 2007 | 1 Kommentar
MP3-Player-Gebühr: Wer wirklich profitiert (II)
Unser Suisa-Text hat Wellen geworfen. Er wird fleissig diskutiert und wurde etwa von neuerdings.com aufgenommen. In den Kommentaren ist die Frage aufgetaucht, wie ich die Zahlen errechnet habe. Eine gute Frage. Folgende Antwort:
Ich habe, aus Mangel an konkreteren Zahlen, die allgemeinen Verteilungszahlen aus dem Jahresbericht 2006 der Suisa beigezogen. Das heisst: Die Verteilung, wie ich sie dargestellt habe, bezieht sich nicht unmittelbar auf die Verteilung bei Leerdatenträgern (worum es bei der Mp3-Player-Gebühr ja geht), sondern auf die Verteilung sämtlicher Vergütungen. Daraus entsteht tatsächlich eine Unschärfe. Denn: Während bei einem Radiosender beispielsweise bei jedem gespielten Song klar gesagt werden kann, wer der Urheber ist (und wer entsprechend das Geld bekommt), ist das bei Leerdatenträgern natürlich nicht der Fall. Ich kaufe einen Mp3-Player und niemand weiss, welche Songs ich damit höre. Entsprechend kann das Geld nicht direkt an die Urheber weitergegeben werden.
Die Suisa behilft sich mit einem Verteilschlüssel, von dem nicht klar ist, wie fair er ist (es gibt Stimmen, die behaupten, die grossen Künstler und Verleger würden hier massiv bevorteilt). Wer hierzu Insider-Informationen hat, darf sie mir gerne zuspielen…
So gesehen ist die aufgestellte Rechnung eher defensiv. Es könnte gut sein, dass effektiv noch weniger für die Schweizer Künstler übrig bleibt als die ohnehin schon mickrigen 13 Franken von 81.
A propos Verteilschlüssel: Die Suisa hat das “Problem”, dass sie jährlich mehrere Millionen an Urheberrechtsgebühren einnimmt für Werke, deren Urheber sich nicht feststellen lassen. Was passiert mit dem Geld? Das Geld wandet in einen “Kostenausgleichsfonds”. Und wozu ist der da? Jedes Jahr schiesst die Suisa Geld aus diesem Fonds in die Betriebsrechnung ein, um einen tieferen Verwaltungskostenanteil ausweisen zu können – in den letzten acht Jahren 23 Millionen Franken.
Von David Bauer | 16. September 2007 | 5 Kommentare




